Als Bruce Dickinson Fan hab ich mich besonders darauf gefreut was der Meister da wohl so abliefert, als bekannt wurde das er einen AC Film machen würde. Ich hab warscheinlich den Fehler gemacht das ich die mystische, poetische, okkulte lyrikalische Genialität (ganz zu schweigen von der Musik) solcher Alben wie The Chemical Wedding,Seventh Son of a Seventh Son und einen Song wie Revelations mir Bilder in meinem Kopf hab zeichnen lassen wie sowas aussehen könnte...Naja, das die Erwartungen eines Fans. Aber es geht ja letztendlich um den Film und nicht was möglich wäre, rausgekommen ist ein Low-Budget Film wie man den Interviews entnehmen kann in denen erwähnt wird man habe gespart wo es nur ging, selbst an den Schauspielern , grösstenteils wurden Familienmitglieder des Film-Teams eingesetzt oder die Crew selbst. Das man mit wenig Budget anspruchsvolle Filme mit Tiefe drehen kann ist durchaus möglich, allerdings ist das hier höchstens in den Momenten gelungen wo Dr. Haddow (Aleister C.) wütend Crowley oder die Bibel zitiert. Überall sind kleine Querverweisse zu Iron Maiden oder Songeinspielungen zu sehen, was irgendwie ziemlich albern rüberkommt, da man denkt der ganze Film könnte auch die Vortsetzung des "Can I play with Madness" Musikvideos sein mit einer Prise Monthy Phyton,Horror B- Thrash,Kitsch ausgehend von einem Thema das wirklich interessant gewesen wäre, es anspruchsvoll umzusetzten (wie man den Interviews entnehmen kann ist dieser wohl der erste Spielfilm der sich mit dem Thema befasst?!) Ich bin froh das ich mir den Film nur in der Videothek ausgeliehen habe ,kann mir kaum vorstellen das ich ihn mir noch ein 2tes Mal ansehen würde.