Im Jahr 1986 erschien das erste Album der neuseeländischen Band Crowded House um die Gebrüder Neil und Tim Finn ; dieses war nach der Band ebenfalls mit "Crowded House" betitelt. Zu dieser Zeit waren Crowded House vor allem durch den auf dieser CD enthaltenen Song "Don't Dream It's Over", der in der Zwischenzeit auch von Paul Young gecovert wurde, bekannt. Und dieser Titel gibt bereits die Richtung von "Crowded House" vor: Schöne Melodien mit einem gitarrenorientierten Arrangement zwischen Pop und Rock; mal sanft und verträumt, mal fetzig und mitreißend; dazu Texte, die zwar keinen literarischen Anspruch erheben, aber auch nicht vollkommen nichtssagend sind. So ist diese CD durchaus als gelungen zu bezeichnen, wenn auch das beste Werk von Crowded House erst das dritte Album "Woodface" ist; wie es sich für ein Debüt gehört, sind hier die Ansätze schon gut erkennbar, ohne die letzte Perfektion zu erreichen. Neben "Don't Dream It's Over" gefallen vor allem die fetzigen "Now We're Getting Somewhere" und "Tombstone". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)