Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Crossing Muddy Waters
 
Mehr Bilder ansehen
 

Crossing Muddy Waters

John Hiatt Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



John Hiatt-Shop bei Amazon.de

Musik

Bild des Albums von John Hiatt

Fotos

Abbildung von John Hiatt
Besuchen Sie den John Hiatt-Shop bei Amazon.de
mit 44 Alben, 4 Fotos, Diskussionen und mehr.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Audio CD (7. Juli 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sanctuary (rough trade)
  • ASIN: B000CPU7O2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 380.388 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Lincoln Town
2. Crossing Muddy Waters
3. What Do We Do Now
4. Only the Song Survives
5. Lift up Every Stone
6. Take It Down
7. Gone
8. Take It Back
9. Mr. Stanley
10. God's Golden Eyes
11. Before I Go

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nur mit Acoustic-Gitarren, Mandolinen, Slide-Gitarre, Bass und Percussion ausgestattet zeigen John Hiatt und seine zwei Begleiter Davey Faragher und David Immerglück wie abwechslungsreich an Stilrichtungen (Blues-Rock-Country und Folk)und variantenreich an Melodien ein ganzes Unplugged-Album mit sein kann. John Hiatt beweist einmal mehr, dass er zu den größten Songwritern des Blues und Rock (leider auch in Deutschland zu den unbekanntesten) aller Zeiten ist und führt mit seinem individuellen, facettenreichen, aber sehr präzisen Gesang leicht durch die Songs. Sein Gesang und seine Art Gitarrenspiel bewegt mich einfach. Das ist schwer zu beschreiben. Den Anfang bildet das launemachende Bluesstück Lincoln Town, das von den Mandolinen angetrieben wird und einen unglaublichen Drive hat. Als zweites die Bluesballade und der Titelsong Crossing muddy waters mit einem wunderschönen Mandolinenriffund einem melodiös starken Refrain. Der beste Song des Albums für mich ist das unglaubliche Lift up every stone, ein fesselnder und treibender Bluesrock, bei dessen Hammer-Refrain man voller Ekstase mitsingen muss. Ihm folgt mein zweiter heimlicher Favorit Take it down, ein langsamer Acoustic-Blues mit einer Wahnsinns-Refrainzeile. Ein weiterer Geheimtipp ist noch Take it back, ähnlicher Bluesrock wie Lift up every stone mit genialer Songzeile. Doch auch God's golden eyes ist ein genialer Song. Also es ist nicht ein Song, der abfällt gegenüber den anderen, lauter brilliante Songs in meinen Augenauch der Song Mr Stanley, der an die Bluesmusiker der 50er Jahre erinnert, die auch nur mit ihrer Gitarre auf der Bühne standen, passt dazu, weil er ein weiteres Beispiel für den Variantenreichtum des Acoustic Bluesrock mit Countryeinflüssen darstellt. Das Album wird von Anhören zu Anhören besser. Die Musik ist so schön, dass sie in Worten nicht zu beschreiben ist. Also bitte kaufen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Zum Gebet erhobene Hände auf einem pechschwarzen Tambourin, eine von herbstlichem Licht durchflutete Scheune, eine der typischen überdachten Brücken - die in warmen Brauntönen gehaltenen Fotos des Booklets stehen ganz im Einklang mit der Stimmung der Musik. John Hiatts Veröffentlichung CROSSING MUDDY WATERS ist rundherum Ausdruck der Region, in der sie entstanden ist und die der Sänger aus Indianapolis seit mittlerweile 25 Jahren seine Heimat nennt: des amerikanischen Südens. Aufgenommen in nur 4 Tagen mit fast ausschließlich akustischer Instrumentierung besticht das Werk vor allem durch Intimität und grenzenlose Spielfreude. Dieses wird vom ersten Takt an deutlich: Das Zusammenspiel von akustischen Gitarren und Mandolinen besitzt jederzeit die Qualität einer spontanen Jam-Session. Auf ein Schlagzeug wurde verzichtet, stattdessen wieder mit dem Fuß gestampft, daß John Lee Hooker seine Freude daran gehabt hätte. (Wahlweise wurde auch auf das Knallgeräusch zurückgegriffen, welches entsteht, wenn man einen metallenen Klappstuhl zusammenklappt!) Hiatt und seinen bereits von den letzten Alben bekannten Mitstreitern Davey Faragher und David Immerglück gelingt es immer wieder, den durchweg hochwertigen Songs die unterschiedlichsten Färbungen zu verleihen; die Atmosphäre wechselt beständig zwischen der energiegeladenen Hitze eines 'juke joints' und einem entspannten Abend auf der Veranda. Folk-, Rock-, Country- und Delta Blues-Anklänge verschmelzen auf dieser Platte miteinander und geben den Blick frei auf eine Welt, die von außen seltsam antiquiert, fast altmodisch wirkt, auf eine Zeit, in der Musik noch mit der Hand gemacht wurde und Herz und Seele besaß: klingende Mandolinenläufe, ab und zu eine wehmütige Slidegitarre - "in a rush of wind and a river song" - es fehlt eigentlich nur das knisternde Herdfeuer im Hintergrund und die familiäre Idylle wäre perfekt... John Hiatt wäre jedoch nicht er selbst, wenn er dieser nostalgisch-verträumten Perspektive nicht unmittelbar seine realistischen und ganz in der Gegenwart verwurzelten Texte entgegensetzen würde. Oft von beißender Ironie und ätzendem Sarkasmus durchzogen entblößt seine respektlose und ehrliche Analyse schonungslos das Tragisch-Komische alltäglicher Situationen selbst dort, wo den Charakteren augenscheinlich nichts als der vielzitierte Scherbenhaufen bleibt. Dadurch erweitert sich das Gesamtbild der Platte: Im Zusammenwirken von Text und Musik werden Hiatts Charaktere vor einem traditionell anmutenden Hintergrund lebendig, bekommen seine Geschichten aus der Gegenwart eine zeitlose Tönung. Aber keine Sorge, trotz der musikalischen 'Neuerungen' (?) zeigt sich bereits im energisch groovenden Opener "Lincoln Town" das Gesicht des 'alten' John Hiatt: eingerahmt von arbeitenden Maschinen, Güterzügen und Dieselmotoren, selbstbewußt und vermutlich zufrieden grinsend, "sittin' in a Cadillac, smokin' on a big cigar". Genauso haben wir ihn in Erinnerung, den Mann der einst sogar auf der Toilette seine Sonnenbrille aufbehielt! Auch wenn seine Frau mal wieder spurlos verschwunden ist wie der letzte Gehaltsscheck, der letzte Schluck Gin oder eine Nixon-Akte ("Gone") - sein Humor ist der gleiche geblieben. Trotzdem sind seine Kommentare nie einseitig oder gar oberflächlich, bleiben seine scharfen Analysen zwischenmenschlicher Beziehungen immer vielschichtig. Überhaupt nimmt die Liebe und die Probleme, die sie mit sich bringt, enorm viel Platz auf dieser Scheibe ein. Dabei kommt in Hiatts Songs vor allem ihre Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit zum Ausdruck, nirgends besser als in dem bildgewaltigen Titelstück: Die schlammigen, undurchsichtigen Gewässer (des Mississippi?), die es zu überqueren gilt, symbolisieren die Unsicherheit alltäglicher Entscheidungen und die Ungewißheit der daraus folgenden Konsequenzen. Hiatts Charaktere sind menschlich, weil sie Fehler machen, weil sie Schwächen zeigen, und weil sie manchmal nicht den Mut haben, dazu zu stehen. Während sich der Zurückgelassene in "Crossing Muddy Waters" noch einredet, seine Frau könne womöglich wiederkommen, ist den Protagonisten in "What Do We Do Now" vollkommen klar, daß sie den Trümmerhaufen, vor dem sie stehen, selbst zu verantworten haben: "We wrecked it in our own backyard." Sparsam von einer 12-saitigen Gitarre begleitet verleihen die zahlreichen Wiederholungen dieses Stücks der Lähmung Ausdruck, die uns angesichts menschlicher Tragödien befällt; die Frage nach dem 'warum' wird verdrängt von der Frage, wie es weitergehen soll. Trotz Wut ("Take It Back") und Resignation ("Take It Down") findet sich jedoch fast immer noch Platz für ein Fünkchen Hoffnung. "Only the Song Survives" erinnert daran, daß in unserer schnellen Zeit die Geschichten selbst immer noch langlebiger und verläßlicher sind als die Schlagzeilen, die sie produzieren, das wundervolle "God's Golden Eyes" strahlt voller Vertrauen und Zuversicht, und wenn Hiatt im letzten Stück singt, "I will try and I will stumble / But I will fly, he told me so / Proud and high or low and humble / Many miles before I go", so können wir es ihm nur wünschen und hoffen, daß auf dem Weg noch die eine oder andere Platte wie diese dabei herauskommt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ja, (überwiegend) akustisch und archaisch. Los gehts mit Lincoln Town und schon sitzt man irgendwo im Süden der Statten auf ner Veranda und schlürft seinen Whiskey. Sehr schön schwebend dann Crossing Muddy Waters' der Titelsong. So gehts weiter und man wird durch die verscheidenen Songs und Stimmungen mal melancholisch, mal schwer pumpend mit auf eine Reise durch den Süden genommen. Eine absolut Klasse Scheibe die auch solchen Meisterwerken wie Slow Turning o. ä. in nichts nachsteht. Alles drin, vom Blues über Country und Folk
Mein Tipp: unbedingt Kaufen ;-))
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar