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Crossing California [Gebundene Ausgabe]

Adam Langer , Christa Krüger , Grete Osterwald
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

18. März 2005
Drei Familien diesseits und jenseits der California Avenue, die die North Side von Chicago in Arm und Reich teilt: Ökonomisch sorglos, aber wegen heimlicher erotischer Leidenschaften des Mannes zerstritten ist das Arzt-Ehepaar Rovner, dessen achtzehnjähriger Sohn Larry bedenkenlos seiner Familie, ja sogar der Onanie abschwören würde, wenn er nur Rockstar werden könnte, während seine Schwester Lana sich mit Bulimie und Kleptomanie gegen die Lebenskrise ihrer Eltern wehrt. Weniger gesichert die Wasserstroms: Witwer Charlie wechselt von Job zu immer schlechterem Job, derweil seine rebellische Tochter Michelle im Sex Erfüllung sucht und die frühreife Jill mit politischem Extremismus flirtet. Schließlich die alleinerziehende Deirdre Wills, die bei den Rovners putzt und sich vom Vater betatschen lassen muß. Ihr aller Idol: Peachy Moskowitz, die Heldin einer Radioshow, die all ihr eigenes Streben nach Erfolg, Anerkennung und Selbstachtung verkörpert. "Crossing California" ist eine geschichtenpralle Tragikomödie im Stil von "American Beauty", ein scharfsichtiger, ironischer Gesellschaftsroman über das alltägliche Amerika mit seinen schlichten Existenzen und hochfliegenden Träumen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: DEA, (18. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498039210
  • ISBN-13: 978-3498039219
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.504.486 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Das Foto auf dem Schutzumschlag ist irreführend, wenn nicht gar abschreckend. Das sieht nach Frauenroman aus, trivialer Lesekost. Hier aber gilt die englische Weisheit: „Don't judge a book by its cover“. Denn Crossing California offenbart beträchtliche innere Werte. Adam Langers Debüt erinnert mit seinem satirischen Blick auf die amerikanische Familie sogar an die großartigen Korrekturen eines Jonathan Franzen, wenn es auch nicht mit dessen sprachlicher Brillanz konkurrieren kann. Bestechend an diesem im Chicago der frühen 80er Jahre angesiedelten Roman ist allerdings der ausgefeilte Aufbau und die Fähigkeit seines Autors, nicht weniger als zehn Hauptfiguren und mehr als ein Dutzend Nebenfiguren in eine überzeugende Geschichte zu verweben, ohne dass der Roman mit seinen annähernd 600 Seiten je unübersichtlich oder überladen wirkte.

Ganz im Gegenteil: Die drei Familien im Mittelpunkt -- Rovner, Wasserstrom und Wills, insgesamt fünf Teenager und fünf Erwachsene -- sind einem schon nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen. Man verfolgt allzu gern ihren Lebensalltag in West Rogers Park, einem jüdisch geprägten Viertel, durchschnitten von der California Avenue, die auch als Gradmesser des sozialen Aufstiegs dient. Denn Überschreiten -- wie im Titel angedeutet -- sollte man sie von Osten nach Westen, wo die wohlhabenderen Familien wohnen. Die aber deshalb nicht glücklicher sind, wie die Rovners beweisen. Das Arzt-Ehepaar hat sich auseinander gelebt und versucht -- entschlossen, aber erfolglos --, sich gegenseitig zu betrügen. Das sind köstliche Szenen voller Tragikomik, die man gerne von Woody Allen verfilmt sähe. Und was Sohn Larry umtreibt, ist ebenso filmreif: mit jüdischer Rockmusik ein Star werden zu wollen -- dabei würde er für ein Date mit einem Mädchen wie Michelle Wasserstrom sofort sein Schlagzeug verpfänden.

Die süße Verzweiflung der Pubertät -- selten ist sie so schillernd und vielgestaltig in Szene gesetzt worden wie in diesem Roman. Und die Romanze zwischen zwei 13-Jährigen -- Jill Wasserstrom und Muley Wills -- ist in ihrer zarten Vergeblichkeit so etwas wie das insgeheime Zentrum des Buches und eine der rührendsten Liebesgeschichten, die jenseits des Kitsch denkbar sind. Nicht nur deshalb ist Crossing California ein weiterer Anlass, auf die US-amerikanische Literaturszene und ihre zahlreichen Talente aus hiesiger Sicht etwas neidisch zu sein. --Christian Stahl

Pressestimmen

Langer ist es gelungen, eine Zeitenwende in einer Reihe von Augenblicken begreiflich zu machen. (Die Welt)

Nur zwei Jahre im Leben dreier Familien aus Chicago, und doch ganze Welten! Langer hat ein obsessives Auge fürs sprechende Detail, und nie bleiben seine liebenswerten Charaktere dabei auf der Strecke. Leuchtend wie Kometen schießen sie in die achtziger Jahre. (Kirkus Reviews)

Wer Franzens >Korrekturen< mochte, wird Langer lieben. (Elle)

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Judäa-Rocker ohne Knutschflecke 21. Juli 2005
Von F. Martin
Format:Gebundene Ausgabe
„Crossing California": 10 Stadtneurotiker auf der Suche nach sich selbst. 444 Tage lang in den Jahren zwischen 1979 und 1980. In der Zeit von Bands wie Nazareth, Foreigner, Foghat, Lynyrd Skynyrd, Journey, Styx. Zwischen Carter und Reagon. Und klar: schon damals war die Welt nicht (mehr) in Ordnung.
Im Grunde aber passiert gar nicht viel in Adam Langers' Chicago jener Jahre. Von den großen und winzigen Nichtigkeiten und Dramen, Triumphen und Tragödien des illustren Romanpersonals einmal abgesehen. Es geht um das Leben an sich. Um was auch sonst? Davon aber weiß Adam Langer viel zu erzählen. Manchmal fast zu viel. Der Stoff seines Debütromans hätte gereicht für mehrere Bücher. Das merkt man „Crossing California" mitunter auch an. Der Roman wirkt stellenweise - des Autors pingelige Beschreibungen des US-amerikanischen jüdischen Mittelstandes tun ihr übriges - recht überladen. Das Buch ist trotzdem lesenswert. Und zur Lektüre zu empfehlen.
Die Geschichte der Chicagoer Familien Rovner, Wasserstrom und Wills ist in einem leicht schnoddrigen Ton geschrieben. Die Lektüre schreitet zügig voran. Man liest und liest und liest. Und bedauert jede Unterbrechung. Allein an der Handlung kann das nicht liegen. Der Roman entfaltet eine merkwürdige Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Ein Phänomen, das spätestens seit den Lektüren der Werke von Jonathan Franzen und Jeffrey Euginedes bestens bekannt ist. In dieser Tradition steht auch Adam Langer. Und das auch gleich mit seinem ersten Roman. Dafür gebührt im aller Respekt.
Was ‚geht ab' im Chicago der 1970er und 80er Jahre?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Woody Allen in Buchformat und in Chikago 13. Januar 2006
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Adam Langer verlegt seine Geschichte in die 80er und nach Chikago und verwebt die Schicksale der Familien Rovner, Wasserstrom und Wills in schnell wechselnden Bildern ineinanander. Langsam und nach anfänglichen "Einlese"-Schwierigkeiten finden die Charaktere zusammen. Chaotische, aber liebenswerte Gestalten alle miteinander, mit Alltagsproblemen und ironisch und humorvoll betrachteten Marotten. Die California Avenue teilt die besser gestellten Stadtteile von den Lower-Class-Bezirken dieses Endes von Chikago, ohne dass deswegen keine Verflechtungen zwischen den Vierteln bestehen würden. Langer verfügt über die Gabe sowohl diese Zeit mit vielen Details wieder aufleben zu lassen als auch sich authentisch in die Haut von Teenagern zu versetzen. Ein bißchen erinnert das Buch an Woody Allens Plots, etwas wirre am Anfang, dann gut lesbar und immer mitreissender. In die Literaturgeschichte wird es nicht eingehen, aber man bereut sicher nicht, es gelesen zu haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen West wie Ost 23. Februar 2007
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Lebst du auf der Westseite, haben es deine Eltern geschafft - lebst du auf der Ostseite, wirst du deinen Weg selbst finden!

Egal ob im Osten oder Westen der Gesellschafts-definierenden "California" sind die Charaktere - von ihrer Jugend geplagte Teenager und ihre Eltern - ebenso beschäftigt mit sich selbst, mit beginnender oder bereits begonnener Abnabelung von zuhause, aufkeimenden Liebschaften und unaufhaltbar zerbröckelnden Luftschlössern.

Aus wechselnder Perspektive werden uns eineinhalb Jahre Alltag von 1979 bis 1981 dreier Familien in Chicago erzählt - die Feder führen Jugendliche wie Eltern, Schwarze wie Weiße, Überlebenskämpfer wie Aussteigen auf der verwinkelten Suche nach Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Ein schöner Roman über das Erwachsenwerden, über Probleme wie Lichtblicke und Veränderungen, die womöglich alte Gewohnheiten ins andere, neue Leben mitschleifen.

Unbedeutend auf welcher Seite - des Ozeans, jenseits oder diesseits der Volljährigkeit, lieblich oder biestig, wohlhabender oder bedürftiger, im Osten oder Westen einer Straße - wir stehen, haben wir Leser allein die Erlaubnis einen Blick darüber zu werfen.

Am besten ganz leise hineinhören und mit Wachsamkeit beobachten!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .....ich werde sie vermissen... 8. April 2005
Format:Gebundene Ausgabe
...Jill, Lana, Muley ,Michelle ,Larry, aber auch ihre Eltern, die mir in der letzten Woche ans Herz gewachsen sind. Selten hatte ich bei einem Buch so schnell genaue Vorstellung von den einzelnen Persönlichkeiten. Es ist sehr gefühlvoll und amüsant geschrieben und man möchte es gar nicht mehr weglegen. Auf 579 Seiten gelingt es Langer nicht ganz an Jonathan Franzen oder Jeffrey Eugenides haranzureichen, aber mit seinem fesselnden Erzählstil wird er so manchen Leser begeistern und auf das nächste Werk hoffen lassen...oder auch auf die Fortsetzung.
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