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Crossing California Gebundene Ausgabe – 18. März 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (18. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498039210
  • ISBN-13: 978-3498039219
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 994.864 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Das Foto auf dem Schutzumschlag ist irreführend, wenn nicht gar abschreckend. Das sieht nach Frauenroman aus, trivialer Lesekost. Hier aber gilt die englische Weisheit: „Don't judge a book by its cover“. Denn Crossing California offenbart beträchtliche innere Werte. Adam Langers Debüt erinnert mit seinem satirischen Blick auf die amerikanische Familie sogar an die großartigen Korrekturen eines Jonathan Franzen, wenn es auch nicht mit dessen sprachlicher Brillanz konkurrieren kann. Bestechend an diesem im Chicago der frühen 80er Jahre angesiedelten Roman ist allerdings der ausgefeilte Aufbau und die Fähigkeit seines Autors, nicht weniger als zehn Hauptfiguren und mehr als ein Dutzend Nebenfiguren in eine überzeugende Geschichte zu verweben, ohne dass der Roman mit seinen annähernd 600 Seiten je unübersichtlich oder überladen wirkte.

Ganz im Gegenteil: Die drei Familien im Mittelpunkt -- Rovner, Wasserstrom und Wills, insgesamt fünf Teenager und fünf Erwachsene -- sind einem schon nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen. Man verfolgt allzu gern ihren Lebensalltag in West Rogers Park, einem jüdisch geprägten Viertel, durchschnitten von der California Avenue, die auch als Gradmesser des sozialen Aufstiegs dient. Denn Überschreiten -- wie im Titel angedeutet -- sollte man sie von Osten nach Westen, wo die wohlhabenderen Familien wohnen. Die aber deshalb nicht glücklicher sind, wie die Rovners beweisen. Das Arzt-Ehepaar hat sich auseinander gelebt und versucht -- entschlossen, aber erfolglos --, sich gegenseitig zu betrügen. Das sind köstliche Szenen voller Tragikomik, die man gerne von Woody Allen verfilmt sähe. Und was Sohn Larry umtreibt, ist ebenso filmreif: mit jüdischer Rockmusik ein Star werden zu wollen -- dabei würde er für ein Date mit einem Mädchen wie Michelle Wasserstrom sofort sein Schlagzeug verpfänden.

Die süße Verzweiflung der Pubertät -- selten ist sie so schillernd und vielgestaltig in Szene gesetzt worden wie in diesem Roman. Und die Romanze zwischen zwei 13-Jährigen -- Jill Wasserstrom und Muley Wills -- ist in ihrer zarten Vergeblichkeit so etwas wie das insgeheime Zentrum des Buches und eine der rührendsten Liebesgeschichten, die jenseits des Kitsch denkbar sind. Nicht nur deshalb ist Crossing California ein weiterer Anlass, auf die US-amerikanische Literaturszene und ihre zahlreichen Talente aus hiesiger Sicht etwas neidisch zu sein. --Christian Stahl

Pressestimmen

Langer ist es gelungen, eine Zeitenwende in einer Reihe von Augenblicken begreiflich zu machen. (Die Welt)

Nur zwei Jahre im Leben dreier Familien aus Chicago, und doch ganze Welten! Langer hat ein obsessives Auge fürs sprechende Detail, und nie bleiben seine liebenswerten Charaktere dabei auf der Strecke. Leuchtend wie Kometen schießen sie in die achtziger Jahre. (Kirkus Reviews)

Wer Franzens >Korrekturen< mochte, wird Langer lieben. (Elle)

Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Martin am 21. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
„Crossing California": 10 Stadtneurotiker auf der Suche nach sich selbst. 444 Tage lang in den Jahren zwischen 1979 und 1980. In der Zeit von Bands wie Nazareth, Foreigner, Foghat, Lynyrd Skynyrd, Journey, Styx. Zwischen Carter und Reagon. Und klar: schon damals war die Welt nicht (mehr) in Ordnung.
Im Grunde aber passiert gar nicht viel in Adam Langers' Chicago jener Jahre. Von den großen und winzigen Nichtigkeiten und Dramen, Triumphen und Tragödien des illustren Romanpersonals einmal abgesehen. Es geht um das Leben an sich. Um was auch sonst? Davon aber weiß Adam Langer viel zu erzählen. Manchmal fast zu viel. Der Stoff seines Debütromans hätte gereicht für mehrere Bücher. Das merkt man „Crossing California" mitunter auch an. Der Roman wirkt stellenweise - des Autors pingelige Beschreibungen des US-amerikanischen jüdischen Mittelstandes tun ihr übriges - recht überladen. Das Buch ist trotzdem lesenswert. Und zur Lektüre zu empfehlen.
Die Geschichte der Chicagoer Familien Rovner, Wasserstrom und Wills ist in einem leicht schnoddrigen Ton geschrieben. Die Lektüre schreitet zügig voran. Man liest und liest und liest. Und bedauert jede Unterbrechung. Allein an der Handlung kann das nicht liegen. Der Roman entfaltet eine merkwürdige Sogwirkung, der man sich nicht entziehen kann. Ein Phänomen, das spätestens seit den Lektüren der Werke von Jonathan Franzen und Jeffrey Euginedes bestens bekannt ist. In dieser Tradition steht auch Adam Langer. Und das auch gleich mit seinem ersten Roman. Dafür gebührt im aller Respekt.
Was ‚geht ab' im Chicago der 1970er und 80er Jahre?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von euripides50 TOP 500 REZENSENT am 18. September 2014
Format: Taschenbuch
Die California Avenue im Süden Chicagos teilt die Stadt in zwei Hälften, in den reichen Westen und den bedürftigen Osten. Im Osten ist zwar keine Slumgegend, aber der Putz bröckelt von den Häuserwänden, manche Autos stehen mit eingeschlagenen Scheiben auf den Straßen, und viele Menschen leben in prekären Verhältnissen. Im Westen dominiert gutbürgerliches Ambiente mit Anwälten, Ärzten und Beamten, die in geräumigen Häusern residieren.
Im Osten der California lebt der etwas gehemmte, aber gutmütige Charlie Wassertrom mit seinen beiden Töchtern Jill und Michelle. Jill, die jüngere ist eine komplizierte Natur, die immer die Partei der Extreme vertritt und in den Monaten, in denen die amerikanischen Geiseln in Teheran gefangen gehalten werden in der Schule die Partei der Ayatollahs ergreift. Ihre ältere Schwester Michelle ist glänzend begabt, furchtlos und wild, sexuell promiskuitiv und streitbar, ein richtige Homonkula und genauso, wie sich ein amerikanischer Autor eine emanzipierte Frau vorstellen mag. Auf der anderen, der besseren Seite der California leben Michael und Ellen Rovner, ein Arzt und eine Psychologin, im finalen Stadium des ehelichen Zusammenbruchs. Ihr Sohn Larry ist ein ehrgeiziger Musiker, Zionist und Masturbator, seine jüngere Schwester Lana ist essgestört und kleptomanisch. Und schließlich ist da noch Muley Willis, ein schwarzer Oberstufenschüler, extrem begabt, zurückhaltend und kreativ, der seine allein erziehende Mutter Deidre bei ihrem Kampf um Studium und sozialen Aufstieg unterstützt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. G. Herold am 13. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Adam Langer verlegt seine Geschichte in die 80er und nach Chikago und verwebt die Schicksale der Familien Rovner, Wasserstrom und Wills in schnell wechselnden Bildern ineinanander. Langsam und nach anfänglichen "Einlese"-Schwierigkeiten finden die Charaktere zusammen. Chaotische, aber liebenswerte Gestalten alle miteinander, mit Alltagsproblemen und ironisch und humorvoll betrachteten Marotten. Die California Avenue teilt die besser gestellten Stadtteile von den Lower-Class-Bezirken dieses Endes von Chikago, ohne dass deswegen keine Verflechtungen zwischen den Vierteln bestehen würden. Langer verfügt über die Gabe sowohl diese Zeit mit vielen Details wieder aufleben zu lassen als auch sich authentisch in die Haut von Teenagern zu versetzen. Ein bißchen erinnert das Buch an Woody Allens Plots, etwas wirre am Anfang, dann gut lesbar und immer mitreissender. In die Literaturgeschichte wird es nicht eingehen, aber man bereut sicher nicht, es gelesen zu haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang M. Schmidt am 9. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die lange Momentaufnahme eines Mikrokosmos: ein Stadtteil im Chicago der 70er und 80er Jahre. Wir erleben eine Handvoll Familien, skurril, jiddisch, reicher, ärmer, schwarz, weiß. Bilder, die sich langsam entwickeln und vom Leser Geduld, Konzentration und die Bereitschaft verlangen, sich dem Autor an die Hand zu geben. Wer das tut, schwebt über Personen und Schauplätzen, sieht, hört und weiß alles, ohne sich zugleich wie ein Voyeur zu fühlen. Lesen und hoffen, dass Langers nächstes Buch ebenso gut werden möge.
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