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Cronicas - Das Monster von Babahoyo
 
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Cronicas - Das Monster von Babahoyo

John Leguizamo , Damián Alcázar , Sebastian Cordero    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,19 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: John Leguizamo, Damián Alcázar, Alfred Molina
  • Regisseur(e): Sebastian Cordero
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 29. Juni 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FDETJ0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.650 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Miamis Reporterstar Manolo Bonilla recherchiert in Ecuador einer mysteriösen Kindermordserie hinterher, als er und sein Team Zeugen werden, wie ein Lynchmob nach einem Unfall mit Personenschaden den reisenden Bibelvertreter Vinicio zu töten versucht. Manolo rettet den Mann, worauf dieser ihm im Gegenzug Insider-Informationen aus zweiter Hand über die Mordserie verspricht. Je mehr Details aber Vinicio dabei auspackt, desto sicherer ist sich Manolo, den Täter selbst vor sich zu haben.

Produktbeschreibungen

Babahoyo in Ecuador: Ein Massengrab mit Kinderleichen wird gefunden. Der ehrgeizige Starreporter Manolo Bonilla aus Miami wittert die ganz große Story und seinen Durchbruch und reist mit seinem Kamera-Team dorthin. Er möchte über den vermeintlichen Kinderserienkiller berichten und hält immer mit der Kamera drauf, wenn die Situation in der kleinen Küstenstadt eskaliert. Sein persönlicher Einsatz und eifrige Recherchen tragen jedoch nicht zur Auflösung des Falls bei. Im Gegenteil - sie führen zu

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
"Cronicas - Das Monster aus Babahoo" ist angelehnt an die wahre Geschichte des Kindermörders Pedro Lopez, der in die Kriminalgeschichte als das Monster der Anden", einging. Sebastian Cordero drehte 2004 in Ecuador diesen Thriller, der dann auch als Beitrag seines Landes ins alljährliche Oscarrennen um den besten fremdsprachigen Film ging, leider schaffte er es nicht zu einer der 5 Nominierungen.
Die bereits etablierten Regiekollegen Alfonso Guaron und Guillermo del Toro unterstützten als Produzenten den Film.
Der etwas selbstverliebte Reporter Manolo Bonilla (John Leguizamo) berichtet mit seinen beiden Kollegen aus dem armen Ort Babahoyo. Dort sind ebenfalls sehr viele Kinder verschwunden, drei von ihnen konnten tot geborgen werden. Auf der Beerdigung der Drei kommt es zu einem tragischen Unfall, der zuerst wenig mit dem Monster von Babahoyo zu tun hat. Ein Junge gerät vor das Auto des Bibelvertreters Vinicio (Damián Alcázar) und ist sofort tot, tragischerweise handelt es sich um den Zwillingsbruder eines der Opfer des Monsters. Die Situation ist aufgeladen und eskaliert als die wütende Menge fälschlicherweise annimmt, dass der Unglücksfahrer einen Fluchtversuch unternehmen möchte. Vor den Augen der machtlosen Polizei und der Kamera des Fernsehteams von Manolo, hat sich der Mob, angeführt vom Vater der toten Kinder, entschlossen, den Mann lebendig zu verbrennen. In letzter Sekunde kann die Katastrophe verhindert werden...
Zu allem Unglück werden auch noch beide Männer in dasselbe örtliche Gefängnis gesperrt wird, daher muss der Vertreter, der draussen eine besorgte Frau und einen kleinen verzweifelten Sohn hat, weiterhin um sein Leben bangen. Er sieht seine einzige Chance in dem Reporter Manolo und tischt ihm eine Story über dieses Monster von Babahoyo auf, Mit Hintergrundkenntnissen, die er nur wissen kann, wenn er den Serienmörder kennt oder er selbst dieses Monster ist. Der Reporter wittert die Chance seines Lebens.....Das Team steht irgendwann im Laufe der Handlung vor der Entscheidung zwischen der Story ihres Lebens und moralischen Wertvorstellungen, die uns zu verantwortungsvollen Menschen machen.
Ein weiterer interessanter Film aus Lateinamerika, der Filmregion der Stunde. Mit einem überaus ambitionierten und interessanten Thema, weit weniger eine weitere Serienkiller-Variante, eher eine bittere Kritik über den heutigen Sensations-Journalismus.
Der Film präsentiert spröde Bilder aus einer Region der Erde, in der grosse Armut herrscht und kann mit realistischen Locations punkten.
Leider ist die Dramaturgie schwach. Ausser einigen recht gelungenen und eindringlichen Sequenzen (beispielsweise die Szene mit dem entfesselten Lynchmob oder aber auch einige Szenen des Vertreters im Gefängnis beim Interview mit Journalisten) gibt es leider doch einige Hänger und Längen. Vor allem das Hin- und Her, ob man jetzt das Interview kriegt oder nicht...sind Schwächen, die eine richtig starke und suggestive Kraft verhindern. Stärken, die zwar viele Kritiker diesem Film bescheinigt haben, die er jedoch leider nach meinem Empfinden nicht durchgehend hat. Er wirkt insgesamt leider unausgegoren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Macht der Medien 16. Juni 2009
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Mit "Cronicas" ist Regisseur Sebastian Cordero ein wirklich beeindruckender Film gelungen, der beim Zuschauer auch noch lange nachwirkt. In diesem Drama wird die Serienkiller-Thematik einmal von einer ganz anderen Seite aufgezogen, denn in erster Linie geht es nicht unbedingt um den Killer an sich, sondern darum, wie die Medien mit der Sache umgehen. Durch eigene Ruhmsucht sorgt ein Reporter-Team hier für eine fatale Fehlentscheidung, die im Film ein offenes Ende hinterlässt und den Betrachter mit einer unbändigen Wut zurücklässt.

Die Macht der Medien wurde hier einfach brillant in Szene gesetzt und vor allem der Missbrauch eben dieser Macht steht im Focus der hier erzählten Geschichte. Persönliche Eitelkeiten stehen im Vordergrund und werden absolut glaubhaft und autenthisch dargestellt. Hier tut sich ganz besonders der Reporter Manolo Banilla (John Leguizamo) hervor, der eine Sensationsstory wittert. Um dies auszuschlachten, lässt er nichts unversucht und sorgt so dafür, das eine fatale Fehleinschätzung entsteht, die eventuell etliche Menschen das Leben kosten kann.

Erst als es schon zu spät ist, erkennt Manolo seinen Fehler, verschweigt aber die Wahrheit aus Angst vor Konsequenzen für ihn und sein Team. Die Anprangerung des Medienverhaltens wird hier so intensiv dargestellt, das man teilweise das Gefühl bekommt, ein Teil dieser tragischen Geschichte zu sein. Alles wird absolut autenthisch dargestellt und hinterlässt einen extrem intensiven Eindruck, das man sich einer gewissen Beklemmung nicht erwehren kann, die einen während des Films überkommt.Ganz zu schweigen von dem bitteren Beigeschmack, den "Cronicas" beim Betrachter hinterlässt und der dafür sorgt, das man sich teils wie ohnmächtig und hilflos fühlt.

Actionmäßig darf man allerdings nichts von diesem Werk erwarten, denn in der Beziehung gibt es nichts zu sehen. Meiner Meinung nach hätte das aber auch vollkommen fehl am Platz gewirkt und hätte dem Film viel von seiner Autenzithät genommen. So aber hat man es hier mit einem erstklassigen Drama zu tun, das durch seine Geschichte an sich und die tollen Darsteller vollends zu überzeugen weiss und dem Zuschauer ein Filmerlebnis bietet, das er sicher nicht so schnell vergessen wird.

"Cronicas" ist wie ein Schlag in die Magengrube und zechnet ein Bild von der Medienlandschaft, das ganz sicher nicht von der Hand zu weisen ist, wie man es in den letzten Jahren ja leider oft genug mitbekommen hat. Realitätsnah und gleichzeitig schockierend, genau das ist "Cronicas".
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
HINTERHÄLTIG UND KALT 3. Juni 2006
Ich habe mit dem typischen Thriller gerechnet, in dem John Leguizamo wieder die schlechten Karten abbekommt. Ich habe mit allem gerechnet nur nicht mit dieser Geschichte. Sie ist kalt und gandenlos und man bleibt als Zuschauer mit einem hohlen Gefühl im Magen zurück. Besonder, wenn man danach liest, daß es nach einer wahren Begebenheit gedreht ist.

Einer der wenigen Filme, bei denen ich da saß und zum Schluß dachte: Jetzt mach bloß nicht Schluß.

Ich erzähl nichts zur Geschichte, einfach darauf einlassen. Auf jeden Fall nichts für zarte Seelen. Der Anfang ist heftig, danach wird es ruhiger und die Grausamkeit passiert im Inneren. Wir werden als Zuschauer vor Fakten gestellt, und diese Fakten können wir nicht ändern. Hilflosigkeit pur tritt ein.

Am besten den Film auf Spanisch und mit den deutschen Untertiteln sehen.
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