Kurzbeschreibung
Kann Gewalt denn weiblich sein? Anders als ihre muskelbepackten, betont maskulinen Hollywood- Vorgängerinnen zeigt die postfeministische Actionfilm-Heldin des beginnenden dritten Jahrtausends wieder Kurven. Weist ein neues Bild der Weiblichkeit auf einen Paradigmenwechsel hin? Und welcher Art ist diese "neue Weiblichkeit", die der Frau auch Heldin zu sein erlaubt? Wie zeigt sich Femininität an einer Actionheldin - per se eine Figur, die in der Beschaffenheit ihrer Geschlechtsidentität nicht nur an deren Grenzen wandelt, sondern diese auch übertritt? Kung-Fu und High Heels, Gewalt und weibliche Sexualität sind kein Widerspruch für die neue Actionheldin. Sie ist stark und feminin, unbezwingbar und sexy - und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Rollenerwartung und mehrdeutiger Geschlechteridentität. Wie das funktioniert, beleuchtet Carla Hopfners ebenso aufschlussreiche wie vergnügliche Studie.
Über den Autor
Carla Hopfner studierte Theaterwissenschaft und Publizistik in Wien. Sie arbeitet zur Zeit als Regieassistentin und Redakteurin.