"Critters 2" startet etwas träge in die Handlung, doch wenn die Critters hier nach rund 20 Minuten erstmals in Aktion treten, ist das schneller, als beim ersten Teil. Eine Neuerung zum ersten Teil ist auch, dass die Biester hier in Menschensprache kommunizieren können und keine Untertitel mehr nötig sind.
Wenn sich einer der Bounty-Hunter meint, in ein Playboy-Centrefold verwandeln zu müssen, gibts hier auch kurz mal nen Schuss Sexappeal.
Was im Film in jedem Fall paßt, ist der rotzfreche Humor, mit dem man die Critters versehen hat. Etwa wenn einer über einen überfahrenen Artgenossen wissen, will, was denn mit dem los ist und ein anderer bemerkt: "Nr. 5 ist platt". Oder eine alte Frau macht den Kühlschrank auf, ein Critter grinst sie an und fragt: "Na Oma abbeißen?", sind das Szenen, bei denen man sich wegschmeißen kann.
Überhaupt liegt der Fokus von Teil 2 mehr auf Humor, als bei Teil 1. Die Bedrohlichkeit, die die Critters in Teil 1 noch hatten, wirkt hier nur noch ebenso begrenzt, wie der Spannungsgehalt des Films.
Trotzdem ist "Critters 2" immernoch um Längen besser, als die völlig misslungenen und grottenschlechten Teile 3 und 4.