Crips and Bloods 2008

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Auf Prime erhältlich

Stacey Peralta erzählt die blutige Geschichte zweier verfeindeter Gangs aus dem Süden von L.A. Der Kampf der Crips gegen die Bloods forderte in den vergangenen 30 Jahren über 15.000 Tote und auch diejenigen, die ihn überleben, entkommen in den seltensten Fällen der Spirale um Gewalt, Kriminalität und Armut.

Laufzeit:
1 Stunde, 29 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Crips and Bloods

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Details zu diesem Titel

Genre Dokumentation
Regisseur Stacy Peralta
Studio Tiberius
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Caliban TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. August 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich darf mit einem nicht leicht wiegenden technischen Einwand beginnen: Die Scheibe hat keine englischen Untertitel, so dass man zum Originalton auf die deutschen Titel zurückgreifen muss. Während Forrest Whittacker (der Sprecher) selbst sehr gut zu verstehen ist, können einem beim Slang der Interviewten ohne Untertitel aber wichtige Details entgehen. Schade deshalb, dass man hier so knauserig war.

Im Vordergrund der Doku stehen nicht einmal so sehr die Crips and Bloods, sondern die schwarze Ghetto-Bildung in de LA überhaupt. Geschickt wechselt der Film immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Dadurch wird einerseits Montonie vermieden, andererseits aber auch der Eindruck der Larmoyanz. Denn ein typisches Vorurteil lautet ja, dass die Ghettobewohner stets anderen die Schuld an ihrem Elend geben, selbst aber viel zu wenig zur Anpassung bereit sind. Auch ich musste hier dazu lernen. Wenn deshalb auf die Zeit der Sklaverei in den Südstaaten erst nach rund einer Stunde eingegangen wird, zuvor aber die Fakten aus der Gegenwart und nahen Vergangenheit sprechen, wird man als Zuschauer schon nachdenklicher. Insbesondere die Originalszenen über Polizeibrutalität, die sich seit dem zweiten Weltkrieg bis heute nicht geändert zu haben scheinen, aber auch der früher offene, heute verkappte Druck zur Ghettobildung der Schwarzen in zentralen Teilen von South LA wirft ein neues Licht auf die Bandenkriege.

Die Doku stellt diese als Ergebnis der Liquidierung aller schwarzen Intellektuellen der Bürgerrechtsbewegung dar und damit als eine Umleitung der intellektuellen Empörung in einen schwarzen Selbsthass.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Rauser am 18. August 2009
Format: DVD
Rot und Blau sind ihre jeweiligen Erkennungszeichen, auf ihren Strassen herrscht das Recht des Stärkeren, kaum jemand, der noch keinen Angehörigen eines gewaltvollen Todes verloren hat. Nur wenige Kilometer, doch ganze Welten von Hollywood und den Residenzen der Reichen entfernt. Willkommen in South Central, Los Angeles. Hier streiten sich seit nunmehr über 40 Jahren die Crips und die Bloods um den Einfluss und die Macht im Drogengeschäft. Bereits über 15.000 Menschen fielen diesem Bandenkrieg zum Opfer, welcher kein Ende zu nehmen scheint.

Crips and Bloods von Stacy Peralta beleuchtet in zahlreichen Interviews mit aktuellen und ehemaligen Gangmitgliedern beider Seiten die Umstände und Beweggründe, warum Menschen in einer solchen Situation sich Gangs anschliessen oder wie sie gar hineingeboren wurden. Gerade die älteren Personen, welche die Entstehung in den 60igern miterlebt haben und rückwirkend betrachten, geben die erschreckendsten Einblicke wider. Erschreckend vor allem im Sinne, wie Staat und Stadt der Verrohung und Frustration der Jugendlichen, aber auch der afroamerikanischen Bevölkerung allgemein im Herzen von LA vorangetrieben und täglich neue Nahrung gegeben haben. Rassismus, Polizeibrutalität, Armut und fehlende Perspektiven mutierten zu Schwungrädern der Gewalt und Kriminialität, welche sich letztlich in zwei rivalisierenden Gangs manifestierten. Diese bieten oft den einzigen (vermeintlichen) Rückhalt in dem Leben junger Menschen, die nicht selten von den eigenen Müttern zum Drogenverkauf ermutigt werden und nie ein geregeltes Familienleben erfahren durften.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karen am 8. Juli 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
In dem Film geht es um die Vorgeschichte wie die Gangs endstanden sind und warum.
Was mir persöhnlich bisschen gefehlt hat, ist die Dokumentation über die Gangs wie die sich bis heute entwickelt haben und bisschen mehr von heute ebend. Bisschen tiefgründiger auf das heutige South central LA würde diese Dvd perfekt machen, aber volle 4 Sterne wegen trotz allem einer tollen Dvd !!
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Von Mario Koch am 14. Februar 2015
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
Diese Doku ist erschreckend im Zeugnis der damaligen Ereignisse. Viel authentisch wirkendes Bildmaterial und sehr viele schwarze Gangmitglieder erzählen die Geschichte South-Central-LA's der letzten fünfzig Jahre.
Dennoch werden viele wichtige Fragen nicht ausreichend beantwortet. Im Grunde sehen wir die ganze Zeit nur Menschen, die das Land und das System der USA anprangern und für ihr Dasein verurteilen. Nicht ein einziger Polizist, Politiker oder auch nur Author eines Buches der Gegenseite kommt zu Wort.
Das soll nicht heißen, dass die Doku gelogen ist. Ich denk einfach, dass für ein neutrales Bild der Geschichte noch einmal 90 Minuten lang die Gegenseite zu Wort kommen sollte.

So ist es zu einfach, zu verurteilen.
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Von Heiko Brand am 14. September 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Natürlich handelt es sich bei "Crips and Bloods" um einen handwerklich sehr guten Dokumentarfilm. Und die Schwierigkeiten der Crew bei den Dreharbeiten kann ich mir bestenfalls ausmalen.

Trotzdem hatte ich eine andere Erwartungshaltung. Ich wollte etwas zu den Strukturen, Zielen und zur Entstehungsgeschichte erfahren. Wie konnte aus einem gemeinsamen Ziel - die Bürgerrechtsbewegung - eine so feindliche Situation entstehen.

Für alle Themeneinsteiger empfehle ich die Dokumentation uneingeschränkt. Für alle "vorbelasteten" Interessenten empfehle ich einige Dokumentationen aus El Salvador und Brasilien. Die sind sicher auch nicht voyeuristisch, aber irgendwie realer, greifbarer und eben so weit weg.

Gespannt auf Neues,

Weller.
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