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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tull in den 80ern,
Von
Rezension bezieht sich auf: Crest of a Knave (Audio CD)
"Crest of a knave" wird allgemein als bestes Jethro Tull-Album der 80er angesehen. Diese Mutmaßung ist durchaus nachvollziehbar, wenn die Scheibe auch für eingefleischte Fans der besten Tull-Jahre in den späten 60er und 70er-Jahren sicherlich gewöhnungsbedürftig erscheint. Gründe hierfür sind die etwas verfremdete, nicht mehr ganz so charismatisch rüberkommende Stimme des in dieser Phase von Stimmbanderkrankungen geplagten Ian Anderson sowie die zwar gute, aber irgendwie nicht mehr ganz so handgemacht wirkende Produktion. All dies führt dazu, dass das natur- und geschichtsbezogene Flair früherer Tull-Veröffentlichungen nicht erreicht werden kann. Dies muss jedoch auch gar nicht der Anspruch dieser Platte sein. Es handelt sich vielmehr um ein Album mit stark und virtuos durchkomponierten und von herausragenden Musikern eingespielten Rock-Songs, unter denen sich einige auch für Ian Anderson's große Verhältnisse sehr starke Lieder befinden:Der rockige Opener "Steel monkey" ist ein enorm schwungvolles Stück mit hochinteressanten Lead-Gitarren-Parts. Es folgt "Farm on the freeway", ein groß angelegtes, vielseitiges Opus, das seine eigene kleine Geschichte zu erzählen weiß. Düsterer Folk-Rock wird dann auf "Jump start" geboten, bevor das extrem lässige "She said she was a dancer" und das qualitativ etwas abfallende "Dogs in midwinter" auf das absolute Highlight "Budapest" hinleiten. Letzterer Song wird vom großen Anderson selbst als sein Meisterwerk betrachtet. Das 10-minütige Folk-Rock-Opus begeistert mit eingängigen Akkordfolgen und einer leicht düsteren, rauchigen Nachtclubatmosphäre. Da ist jeder Ton bewusst gewählt und in ein perfektes Arrangement eingearbeitet. In der Folge gefällt zwischen "Mountain men" und "Raising steam" vor allem das melancholische "The waking edge", ein sanfter musikalischer Gruß zum morgentlichen Erwachen. "Crest of a knave" ist somit nicht die absolute Offenbarung für Jethro Tull-Freunde "der alten folkigen Schule", aber dennoch ein qualitativ hochwertiges Rock-Album mit einigen interessanten Songs, das in keinem vollständigen Rock-Plattenschrank fehlen sollte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Jethro Tull Grammy Album,
Von Roland Kukulenz (59846 Sundern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Crest of a Knave (Audio CD)
An diesem Album kommt man als Fan sowie als "Neuling" nicht vorbei!1987 bekamen Jethro Tull den Grammy "Best Performens on an Hard Rock or Heavy Metal Album" für Crest of a Knave! Über die damals angestellten Vergleiche mit den Dire Straits sagte Ian Anderson damals sinngemäß:"Besser mit den Dire Straits als mit den Pet Shop Boys verglichen zu werden!" Sicher hat niemand bewußt versucht Mark Knopfler zu kopieren, sondern es wurde wie bei vielen, wenn nicht allen (inzwischen ca. 40!) Alben versucht, etwas neues zu machen. Da die Band damals aus nur drei Mitgliedern bestand wurde das Album gitarrenorientiert und auch Martin Barre, der Gitarrist kann das beste aus einer Stratocaster herausholen, nicht nur Herr Knopfler... Die Songs auf Crest... sind sehr gut ausgewogen, herrausragend ist das ca.10-minütige "Budapest", welches auch heute noch einen der Höhepunkte bei einem Livegig darstellt. Aber auch das flötenlose "Steel Monkey" hat Biss und wenn man es, so wie ich, schon Live dargeboten bekam, weiß der Rocker was er daran hat.(Nur Ian Anderson weiß nicht so recht wo er dann mit seinen Händen hin soll...).Jump Start , Dogs in the Midwinter, Farm on the Freeway, alles Stücke die man immer wieder hören mag, leider allzu selten Live. Crest of a Knave ist eins der wenigen Alben, das ich von vorne bis hinten durchhöre. Leider kann man nicht mehr als 5 Sterne vergeben. Tull On!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die beste Tull-LP seit langer Zeit,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Crest of a Knave (Audio CD)
Ian Anderson ist nach einigen Versuchen mit Synthie und Keyboard - sogar Geigen auf "A" - zum Rock zurückgekehrt. Fast alle Songs reißen einen richtig mit. Als Highlights sehe ich "Farm on the freeway" und "Budapest" an. Es gibt auch zwei schwächere Titel, aber insgesamt, speziell mit den sehr nachdenklichen Texten, ein unbedingt zu empfehlender Kauf!
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