Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Haus und ein Geheimnis, das nicht gelüftet werden will., 20. April 2009
Noch nie von David Morrell gehört? Ich gestehe, ich vor "Creepers" auch nicht, und doch handelt es sich hierbei um den Autor, der uns auch den wortkargen John Rambo beschert hat, dessen Einmann-Rachefeldzug wohl ein jeder schon mindestens einmal auf der Leinwand gesehen haben wird. Mit dieser neuen Hintergrundinformation wäre es jetzt ein leichtes, den ersten Band der Reihe um Frank Balenger ebenfalls in die Kategorie der simplen Action-Thriller zu packen.
Stattdessen überrascht uns David Morrell besonders im ersten Drittel mit einem gruseligen, packenden Plot im Stile Hitchcocks, der sich durchaus in den Bahnen der Realität bewegt und mehr aufgrund von Schockelementen für Spannung sorgt, denn durch adrenalingeschwängerte Dauerschießereien. Eine weise Entscheidung, die mich von Anfang an die Nase am Papier hat platt drücken lassen und einen fruchtbaren Boden für etwaige spätere Überraschungen bereitet. (Die leider am Ende nicht alle zünden.) Die Story sei hier kurz angerissen:
Auf der Suche nach dem richtigen Kick scheint die heutige Welt immer kreativer zu werden. Wem das Achterbahn fahren und Bungeejumping nicht mehr reicht, der holt sich den Schuss Aufregung nun halt in leer stehenden Gebäuden. In solche wird in kleinen Gruppen eingedrungen, ohne dort jedoch irgendwelche Beschädigungen und Veränderungen vorzunehmen, denn die architektonische Ästhetik steht hier im Vordergrund, und nicht der kriminelle Akt an sich. Der Name solcher Adrenalinjunkies: Creepers.
Mit so einer Gruppe trifft sich der Journalist Frank Balenger in einer verhängnisvollen Oktobernacht um 21 Uhr. Nichts ahnend, dass dies der Beginn eines achtstündigen Albtraums sein wird. Gemeinsam mit dem Geschichtsprofessor Robert Conklin und seinen ehemaligen Studenten Cora, Rick und Vincent macht er sich auf, das Paragon Hotel im verfallenen Asbury Park zu infiltrieren. Das an eine Maya-Pyramide erinnernden Gebäude wurde im Jahr 1901 vom agoraphobischen und exzentrischen Millionär Morgan Carlisle erbaut und steht seit über 30 Jahren leer. Der einstige Hausherr hatte sich bereits vor langer Zeit unter mysteriösen Umständen das Leben genommen. Als die Gruppe nun über einen alten Wartungstunnel das einsturzgefährdete Hotel betritt, muss sie feststellen, dass noch mehr Geheimnisse in den dunklen, alten Gemäuern lauern. Und einige wollen keinesfalls gelüftet werden.
Vorneweg: Wer hier ein literarisches Meisterwerk, tiefgründige Charaktere und poetische Dialoge erwartet, sollte das Buch erst gar nicht in die Hand nehmen. Obwohl selbst Kanadier, schreibt Morrell in bester Tradition amerikanischer Thrillerautoren. Soll heißen: Ein gut durchdachter, authentischer Plot, der zwar mehrfache Wendungen beinhaltet, hierbei sich jedoch einer jedermann verständlichen Sprache bedient und nicht übermäßig viele Nebengeschichten enthält.
"Creepers" ist gedrucktes Popcornkino mit allerhand Tempo und durchgängiger Spannung, hätte jedoch nach dem grandiosen Anfang auch noch viel mehr sein können. Nicht nur das die Figuren blass bleiben, auch die eingebauten Überraschungen haben mich etwas enttäuscht und letztendlich dazu geführt, dass meine Wertung etwas geringer ausfällt.
Insgesamt ist "Creepers" ein solider, unterhaltsamer Thriller, der Fans von Action und psychologischen Thrill gleichermaßen zu bedienen versucht, an diesem Spagat aber letztlich ein wenig zu scheitern droht. Kein Muss, aber beste Zwischendurchlektüre auf höherem Niveau.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als erwartet, 16. April 2008
Was erwartet man von einem Autor, der Literatur studiert und der Welt den unvergesslichen John Ramo beschert hat? Sehr viel, nichts, keine Ahnung? Spannung garantiert der Name David Morrell auf jeden Fall, wenngleich er in Creepers aber einer gruseligen doch spannenden und realistischen Plot den Vorzug vor einem blutigen Action-Massaker gibt.
Sie nennen sich Creepers und sind im Grunde nichts anderes als Adrenalinjunkies mit einem etwas ungewohnten Sinn für Ästhetik, die sich auf das Eindringen in leerstehende Gebäude spezialisert haben. Mit einer Gruppe Creepers trifft sich der Journalist Frank Balanger in einer verhängnisvollen Oktobernacht um 21 Uhr, nichts ahnend, dass dies der Beginn eines 8stündigen Albtraums sein wird. Zusammen mit Geschichts-Professor Robert Conklin und seinen ehemaligen Studenten Cora, Rick und Vincent macht er sich auf das Paragon Hotel im verfallenen Asbury Park zu infiltrieren.
1901 vom agoraphobischen Millionär Morgan Carlisle errichtet steht das Gebäude seit nun fast 30 Jahren leer und auch der einstige Hausherr hat sich unter mysteriösen Umständen längst das Leben genommen. Über einen alten Wartungstunnel betreten sie das Hotel und müssen schon bald herausfinden, dass Teile des Gebäudes einsturzgefährdet sind, was die Gruppe am eigenen Leib zu spüren bekommt. Doch als Prof. Conklin verletzt wird, kommt eine neue tödliche Bedrohung hinzu, als sich 3 Plünderer in das Gebäude schleichen und die Creepers eine grauenvolle Entdeckung machen müssen...
David Morrells Creepers ist eine angenehme Überraschung. Zwar ist das Buch kein literarisches Meisterwerk, doch wer hätte das schon erwartet. Dafür bietet Creepers so ziemlich alles was man sich als Thriller-Fan wünschen kann, einen gut durchdachten, authentischen Plot, der mehrfache Wendungen besitzt, sich einer für jedermann verständlichen Sprache bedient und schlussendlich eben spannend zu lesen ist. Nichts ist so wie es scheint und auch Frank Balenger verbirgt mehr als nur ein Geheimnis, was mitunter wirklich für Überraschungen sorgt, wenn eine anfangs nur vage Vermutung bestätigt wird und der Held trotzdem nicht zum alles könnenden Übermenschen mutiert.
Fazit:
Einfach und trotzdem spannend, ein Thriller der hält was er verspricht.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Thriller!!, 17. August 2008
Nur aufgrund einer zufälligen Empfehlung bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe mich zum Kauf "überreden" lassen.
Da ich mit dem Cover (meiner Meinung nach) mittelmäßige Horrorfilme wie "Creep" oder "Jeepers Creepers" aossoziiere, hätte ich mir das Buch wohl eher nicht zugelegt.
Zum Glück aber doch!
Es hat alles, was ein Thriller haben muss:Ein originelles Szenario, dass einmalig mit Ängsten (wie z.B. vor Dunkelheit, Enge und dem Unbekannten) spielt.Die Kapitel lesen sich flüssig.Die Charaktere kann man sich sehr gut bildlich vorstellen.Die Geschichte steigert sich von knisternder, finsterer Spannung in ein atemloses Actionfeuerwerk, das die wildesten Bilder entstehen lässt.Und es gibt jede Menge Überraschungen und doppelte Böden.
Mein Fazit:Genialer Thriller, den man nicht so einfach aus der Hand legen kann.
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