Also zu allererst. Ich kann hier beide Rezenssionsvarianten durchaus nachvollziehen. Während hier einige dieses Buch als superspannend mit 5 Sternen bewerten, gibts hier auch Kritiker die gerade mal nur einen vergeben.
Ich glaube ich war noch nie so unentschlossen wie eine Buchbewertung ausfallen soll. In nicht einmal 24 Stunden hatte ich den Debutroman von Brad Freedman durchgelesen. Das bedeutet dass das Buch zumindest nicht so schlecht gewesen sein kann. Aber dennoch gab es immer wieder Momente in denen mich die Dialoge auf (Gute Zeiten Schlechte Zeiten) Niveau und die Oberflächlichkeit der Darsteller (auf Pornofilmniveau), ziemlich genervt hat.
Man weiß garnicht ob man jemanden besonders sympathisch finden soll oder ob die sowieso alle gleich sind. Ungefähr so, wie wenn sie in Ihrem Freundeskreis nur leute hätten, die ganz genauso sind wie sie und auch noch genau das Gleiche reden und denken.
Andererseits, hat die Geschichte aber auch durchaus ihre Licht-Momente. Der Rochen und seine Gedanken sind superspannend beschrieben (und zudem noch logischer als die der Hauptdarsteller) und wenn man die Jagd-Kapitel durchliest, kann einem schon mal ein kalter Schauer über den Rücken krabbeln.
Darum auch die schwierigen 3 Sterne. Spannend JA! Tiefgründig NEIN! Logisch MANCHMAL! Dialoge GRUNDSCHULNIVEAU! Monster UNHEIMLICH! Finale SEHR ACTIONLASTIG!
So, mit all diesen Aussagen können Sie sich nun selber überlegen ob sie das Buch lesen möchten oder nicht. Schlecht ist es garantiert nicht, aber wer etwas Charaktertiefe und einigermaßen intelligente Dialoge erwartet, ist hier falsch. Gehts Ihnen aber nur um ein Buch mit ner Menge Action, Einem noch nie dagewesenen "Monster" und mit einem Finale in dem es nochmal so richtig knallt, dann greifen Sie unbeschwert zu.