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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
112 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das beste creative-writing Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene,
Rezension bezieht sich auf: Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben (Taschenbuch)
Alexander Steele versammelt in "Romane und Kurzgeschichten schreiben" insgesamt 10 Aufsätze von verschiedenen Autoren zu verschiedenen Themen. Zu den Figuren, zum Dialog, zur Perspektive, zum Überarbeiten etc. Der Aufbau ähnelt dem anderer creative-writing Bücher (z.B. Gesing "Kreativ Schreiben" oder Frey "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt"). Allerdings steht nach eingehender Auseinandersetzung mit diesen Büchern (für meine Abschlussarbeit) fest: Dieses Buch hier schlägt die Konkurrenz deutlich.Die Gründe dafür sind vielfältig: - Die Kapitel enthalten "echte" Übungsaufgabe, die einen klaren didaktischen Bezug haben. Man WEIß, warum man diese Übung machen soll (anders als bei Gesing oder allgemein den beliebten Checklisten). Und man macht sie mit Gewinn. - Während Frey Begriffe sehr unwissenschaftlich nutzt (seine Auffassung von "Perspeketive" ist sogar strikt falsch!), handelt es sich bei Steele zwar auch nicht um Fachausdrücke, aber das Konzept dahinter ist mit der wissenschaftlichen Erzähltheorie vereinbar. Man könnte sagen: Steele macht die komplexe, theoretische Erzähltheorie praktisch umsetzbar. Besonders das Kapitel über Perspektive vermittelt nachvollziehbare und anwendbare Vorstellungen davon, was für Perspektiven es gibt und wie man sie wann am besten einsetzt. - Die Beiträge in Steeles Buch benutzen an keiner Stelle blumige, leere Formeln wie 'schreiben sie farbig und geistreich' (Frey). Man weiß immer, was gemeint ist und auch, wie man überprüfen kann, ob man selbst entsprechend geschrieben hat. - Statt sich an endlos langen Checklisten abzuarbeiten (die gibt es aber auch), haben die Kapitel bestimmte abstrakte Konzepte, die viele Punkte der Checklisten automatisch mit einbeziehen. Statt also z.B. tausende Fragen an eine Figur zu stellen, solle man sich die zentrale, beherrschende Sehnsucht einer Figur vor Augen führen. Tut man das, stolpert man beinahe automatisch über die Motivation, einen Teil des Profils, einer Idee für die Handlung etc. Die "zentrale dramatische Frage" macht das gleiche für die Geschichte im Ganzen. Anders als Frey, bei dem an diese Konzepte auch, aber weniger gut umsetzbar, findet, wird in Steeles Buch das Konzept der "Prämisse" nicht behandelt. Das ist allerdings kein Nachteil, weil sie durch die beiden vorhergehenden Konzepte (Sehnsucht und dramtische Frage) sowieso überflüssig ist. - Die Beiträge im Buch sparen sich Meinungen. Frey und Gesing hetzen förmlich gegen alles, was von ihrer Vorstellung eines guten Buches abweicht. - Das Buch ist weit offener angelegt als die Konkurrenz. Man wird angeleitet, "literarische Fiktion" und "Gute Geschichten" zu schreiben. Deshalb sind die Regeln, Tipps und Übungen viel weniger vorschrift-artig als bei Frey und Gesing. Man lernt bei der Arbeit mit dem Buch, wie man bestimmte Prinzipien einer Geschichte (wie wird ein Dialog lebendig, welche Wirkung haben Perspektiven etc) umsetzen kann, anstatt nur zu lesen, welche es gibt. - Die Sprache ist gut gewählt. Sie hat keinen erzählenden Ton wie bei Frey, ist aber nicht so pseudo-wissenschaftlich wie Gesing. Man merkt: Bei Steeles Buch handelt es sich um ein Arbeitsbuch. Nicht um eine Gute-Nacht-Sach-Lektüre (Frey) oder eine theoretische Abhandlung (Gesing). Kurz: Das Buch ist hervorragend. Und zwar wörtlich zu verstehen: Es ragt heraus aus dem Haufen der creative-writing-Bücher; als strahlendes Beispiel, wie man es richtig macht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
echt kreativ,
Von
Rezension bezieht sich auf: Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben (Taschenbuch)
Nachdem ich die beiden Bücher von Frey gelesen hatte, dachte ich, ich hätte schon das ultimative Werk für Hobby-Autoren, die mehr wollen, gefunden. Doch dann fiel mir - mehr durch Zufall, als das ich danach gesucht hätte - in der Bibliothek das Buch von Alexander Steele in die Hände:Creative writing - Romane und Kurzgeschichten schreiben In diesem Buch haben wir aber nicht nur einen Autor. Jedes Kapitel - und damit auch jedes Thema - hat sich ein anderer Dozent des Gotham Writer Workshop aus New York vorgenommen, um ihm seine eigene Note zu geben. Mit viel Spaß an der Sache schreiben sie sehr verständlich über Literatur - Was, Wie und Warum?, Figuren - Charaktere, Plot, Perspektive, Beschreibung, Dialog, Ort und Zeit, Stimme, Thema, Überarbeitung Mit vielen praktischen Beispielen aus der Literatur veranschaulichen die Autoren, wie ihre Tips anzuwenden sind und von was angehende Autoren besser die Finger lassen sollten. Kein Lese- sondern ein Arbeitsbuch. Immer wieder sind Übungen in den Text eingestreut, um die eigenen schreiberischen Leistungen zu verbessern. Den Abschluss bildet die Kurzgeschichte "Kathedrale" von Raymond Carver, die auch im Buch oft als Beispiel herhalten muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
47 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schreibhandwerk für Anfänger,
Von
Rezension bezieht sich auf: Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben (Taschenbuch)
„Irgendwann glaubt jeder, er hätte eine Geschichte zu erzählen. [...] Aber nur wenigen Menschen gelingt es, ihre Geschichte tatsächlich zu Papier zu bringen, noch weniger Menschen halten mehrere Fassungen durch, und die allerwenigsten veröffentlichen mehr als eine Geschichte.Damit ein literarisches Werk entsteht, muss es geschrieben werden. Damit es gut wird, muss viel Arbeit und Mühe in dieses Werk investiert werden. Wenn Sie ein guter Schriftsteller werden wollen und sich entscheiden können zwischen «brillant, aber faul» und «etwas ratlos, aber motiviert», dann wählen sie lieber die zweite Option. Denn damit haben Sie eine größere Chance." Gotham Writers Workshop in New York ist mit 6.000 Studenten eine der größten Schulen für Creative Writing. Mit diesem Buch werden die Erfahrungen der Schule allen zugänglich. «Literatur: Das Was, das Wie und das Warum», «Figuren», «Plot», «Perspektive», «Dialog», «Ort und Zeit», «Die Stimme», «Thema» und «Überarbeitung» sind die Kapitel. Man merkt, dass die Autoren wissen, wovon sie sprechen und sie können ihr Wissen auch leicht verständlich darlegen. Jedes Kapitel hat Übungen, die der Leser auch tunlichst bearbeiten sollte. «Die beste Methode , zu einem guten Schriftsteller zu werden, ist schreiben, schreiben und nochmals schreiben.» Ein Buch für alle, die das Handwerk des Schreibens von der Pike auf lernen möchten. Oder denen einfach die Grundbegriffe fehlen („Deine Erzählperspektive stimmt nicht." Meine WAS???). Wer allerdings schon einige Schreibbücher wie Sol Steins „Über das Schreiben" oder Kaplans „die Überarbeitung" gelese hat, dem wird es wenig neues bringen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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