Habe das Xmod jetzt ausgiebig getestet und berichte kurz von meinen Erfahrungen:
Anfänglich war ich sehr begeistert, dann aber haben mich (1.) kurze Aussetzer und (2.) Störgeräusche sehr gestört!
zu 1.) Die kurzen Aussetzer habe ich, wie andere User auch, anfänglich auf Störungen des Funks durch die gleichen Sendefrequenzen des WLAN's zurückgeführt. Allerdings funktioniert das WLAN (bei mir jedenfalls) auch bei angeschlossenem Xmod einwandfrei. Was jedoch bei mir die Aussetzer ausgelöst hat, war ein überlasteter USB-Port. Bei zunehmender Betriebsdauer traten die Aussetzer (gefühlte 1 bis 2 Zehntelsekunden) immer häufiger auf. Als ich dann den USB-Port durch den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Festplatten (bei mir sind 4 USB-Ports am Rechner) so richtig gestresst habe, gab es nur noch Aussetzer.
Mein Fazit zu 1.): bloß nicht über den USB-Port anschließen, sondern die Sendestation über das mitgelieferte Netzteil mit Strom versorgen. Doch Achtung: das Netzteil passt nicht, ein Adapter mit Mini-USB-Stecker liegt bei! (ok, einfacher wäre es gewesen, ein Netzteil gleich mit dem passenden Stecker auszustatten! Umständlich!)
2.) Die Störgeräusche kamen ebenfalls vom USB-Port! Und hier liegt der Hase im Pfeffer begraben! Ein leises, aber auf Dauer sehr nerviges Piepen im Funksignal wird bei mir wahrscheinlich durch die Festplatte verursacht. Und dann wird natürlich durch den USB-Anschluss die Soundkarte des Xmod aktiviert (evtl. verursacht dies noch zusätzliche Probleme mit vorhandenen Onboard-Soundkarten). Die Soundkarte des Xmod ist zwar ok, allerdings ist diese übersteuert konfiguriert. Bei manchen Liedern sind lästige Übersteuerungsgeräusche unüberhörbar. Aktiviert man dann noch die "Klangverbesserungen" des Xmod (Bassanhebungen oder 3D-Sound) kann das Hörvergnügen bei musikalischen Ohren dahin sein!
Mein Fazit zu 2.): eine vorhandene (gute) Soundkarte im Rechner beibehalten, indem das Xmod nur als Funkübertragungsstation genutzt wird. Nicht über USB anschließen. Stromversorgung über Netzteil herstellen! (siehe 1.)
Insgesamt betrachtet ist das System für den Preis (der Preis schwankt relativ stark) in Ordnung. Die Idee der Funkübertragung ist jedoch nicht neu, gibt es schon lange bei Funkkopfhörern, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Ein leichtes Rauschen, das bei Funkübertragungen in dem Preissegment nicht zu verhindern ist, ist vertretbar. Dies wird man im Hausgebrauch jedoch kaum hören (außer evtl. bei hoher Lautstärke in ruhigen Musikpassagen).
Bei Nutzung des Xmod nur als Funkübertragungsmedium kann man nichts falsch machen! Der Sound kommt zu fast 100% über max. 30 Meter zu der Musikanlage im Wohnzimmer an!