Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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140 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr guter Artikel, 6. März 2007
Ich habe die Ohrpöppel nun seit zwei Wochen und bin bisher hoch zufrieden damit. Ich werde mich nun aber - wie hier schon zum hundersten Mal zu lesen ist - in den Klangeigenschaften der Hörer verlieren, denn erstens bin ich kein Hifi-Fachmann und zweitens kann ich sowieso nicht so deutlich klare von unklaren Höhen usw. unterscheiden. Also lassen wir das. Die Pöppel übertragen Musik und Töne und das wie ich finde in absolut zufriedenstellender Weise. (Es mag auch mehr als zufriedenstellend sein, aber das kann ich nicht beurteilen.) Was ich jedoch beurteilen kann sind folgende Punkte:
- Abschirmung von Außengeräuschen. Ich benutze die EP300 für einen Archos Gmini XS202s MP3 Player. Dieses französische Fabrikat ist französischem Gesetz entsprechend Lautstärkegedrosselt, was mit den mitgelieferten Ohrhörern ein Graus war. Ich musste bei normaler Umgebungslautstärke (z.B. Stadt oder Zug) auf 80 bis 90% Leistung gehen um einigermaßen was von der Musik mitzukriegen. Mit den EP300 reichen 60 bis 70% Lautstärke locker aus, denn von der Umgebung bekommt man so gut wie nichts mehr mit. Die Teile dichten so gut ab, dass man sogar einen leichten Überdruck ins Ohr bekommen kann, was aber nicht weiter schlimm ist und durch ein leichtes Rütteln am Höhrer schnell behoben werden kann.
- Körpergeräusche. Ein vieldiskutiertes Thema hier. Ich muss sagen, die Geräusche gibt es definitiv. Essen, Kaugummi kauen, mitsingen, pfeifen oder sprechen ist mit diesen Pöppels absolut nicht angesagt. Aber das ist denke ich weniger ein Nachteil dieser speziellen, sondern des In-Ear-Prinzips im Allgemeinen. Andererseits, wer spricht, pfeift, isst, singt, etc. schon, wenn er mit diesen Dingern durch die Stadt rennt... Für mich ein vernachlässigbarer Nachteil.
- Kabelgeräusche. Auch diese Geräusche gibt es definitiv. Dies ist aber wie auch schon mit den Körpergeräuschen ein Nachteil der In-Ear-Technologie im Allgemeinen. Die Kabelgeräusche lassen sich reduzieren bzw. eliminieren, wenn man dem Kabel die Bewegungsfreiheit nimmt, sprich es z.B. unter der Jacke verlaufen lässt. Sobald es nämlich still sitzt, erzeugt es keine Reibung und damit auch keinerlei stöhrende Geräusche mehr. Wie sich die Dinger allerdings im Sport (z.b. Joggen) eignen, dazu kann ich leider nichts sagen.
- Carrying Case. Ebenfalls ein bisweilen kontrovers diskutiertes Thema unter Rezensionisten. Mir selbst war bisher die Funktion von diesen kleinen Plastikdosen auch eber schleierhaft, die Höhrer bleiben am Player, fertig. Anders mit den EP300. Hier ist zwar kein Case dabei, gerade aber die Silikonstöpsel sind wahre Staub- und Fusselfänger und könnten ein kleines Gehäuse schon brauchen. Zumal es dafür bereits z.B. von Panasonic elegante Lösungen gibt, die nur die Stöpsel an sich umschließen, während das Kabel weiter frei am Player bleibt.
- Verarbeitung. Soweit ich das beurteilen kann sind die Teile top verarbeitet. Sie machen einen höchst stabilen Eindruck. Der Silberteil ist aus Aluminium, nicht aus Plastik! Der Stecker ist vergoldet und produziert somit keine Kratzgeräusche. Fünf Sterne.
- Tragekomfort. Für mich etwas gewöhnungsbedürftig, denn es ist einfach ein komisches Gefühl so nen Pfröpfen im Ohr zu haben. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber daran und dann sind sie eigentlich sehr angenehm zu tragen. Ein wirklicher Langzeittest fehlt mir zwar noch, bisher habe ich aber keinerlei Schmerzen oder sonstige Beschwerden zu erleiden gehabt. Hat man sie einmal richtig eingesetzt und dem Kabel ein Minimum an Bewegungsfreiheit eingeräumt, dann sitzen sie Bombenfest und verrutschen auch beim Drehen des Kopfes nicht.
Fazit. Mein bisher bester Stöpsel. Vor allem die gute Schalldämmung und der dadurch ungestörte Klang der Höhrer sind hervorzuheben. Ebenso die geringe vom Player benötigte Lautstärkeleistung, sowie die Eins-A Verarbeitung und letztendlich auch der vergleichsweise günstige Preis.
Meine Empfehlung also: Bei Interesse, unbedenklich kaufen.
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137 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meine beste Investition seit langem!, 21. Oktober 2006
Mit meinem Tevion-MP3-Player höre ich gerne laute Metal/Punkrock-Musik in Bus und Bahn. Die mitgelieferten Kopfhörer sind aber nicht das Gelbe vom Ei, da sie bei mir im Ohr ungenügend saßen. Bei einem Freund habe ich mal den Koss Porta Pro probegehört und war echt beeindruckt. Allerdings hat mich am Kauf gehindert, dass auch meine Umgebung ungewollt in den Genuss von Campino, Urlaub und Hetfield kommt. Und meine (kurzen) Haare klemmten dauernd in den Haltebügeln fest...
Dann habe ich, ohne weitere Recherche, hier den EP 630 bestellt. Das erste Einstecken war schon etwas problematisch, da man sich erst mal an das Fremdkörpergefühl im Ohr gewöhnen muss. Da die sehr angenehmen weichen Silikonpolster den Gehörgang luftdicht abschließen, hat man auch beim Einsetzen einen leichten Überdruck im Ohr. Mein Tipp: Nach dem Einsetzen einfach mal schlucken!
Beim ersten Probehören war ich begeistert, was aus meinem MP3-Player für satte Mucke rauskommt. In jeder Lautstärke kommen die Feinheiten jederzeit super rüber. Alle Musik, die ich bisher damit gehört habe, klingt um Klassen besser als mit meinen alten Kopfhörern, und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer Kopfhörer noch einen weiteren solchen Quantensprung bedeuten kann. Nachbarn im Abteil hören auch bei hoher Lautstärke gar nichts, und darüber hinaus werden die Umgebungsgeräusche so gut wie vollständig ferngehalten. Mann, habe ich das genossen, das erste Mal mit dem Zug von Frankfurt nach Hamburg ohne nervige Ansagen über das Bordbistro und "Vielen Dank, dass Sie sich für die Deutsche Bahn entschieden haben"!
Die Silikonpolster sind, wie bereits gesagt, sehr angenehm im Ohr. Allerdings sind sie auch schnell dreckig, wenn man sie ohne Schutz in die Tasche steckt, da sie sofort jedes Staubkorn anziehen (vielleicht noch eine Marktlücke: Der EP 630, der Staubfänger für unterwegs:-). Und das ist für mich das einzige Manko: Es wird leider keine passende Aufbewahrungsmöglichtkeit mitgeliefert.
Die Kabel sind auch sehr weich und leicht auf- und wieder abzurollen. Mit meinem alten Kopfhörer konnte ich mir noch so viel Mühe beim Verstauen geben: Jedes Mal, wenn ich ihn aus der Tasche gezogen habe, hatte ich Kabelsalat. Hier ist es anders: Einfach die Kopfhörer in die Tasche geknuddelt, herausholen, einmal kurz schütteln, und fertig! Wenn ihr mich fragt, ist das reine Zauberei... Der Stecker macht nicht gerade den solidesten Eindruck, da der Knickschutz nicht am Kabel anliegt und so nur wenig zur mechanischen Stabilität beiträgt. Wenn man aber nicht zu ruppig damit umgeht, sollte das kein Problem darstellen.
Alles in allem aber 5 Sterne: Die hervorragende Musikqualität ist ja das wichtigste bei einem Kopfhörer. Und daher, trotz Gewöhnungsbedürftigkeit beim Tragen und Mängel beim Aufbewahren, volle Punktzahl!
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182 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
vermutlich der beste in-ohr hörer um das geld, 5. April 2006
also vorweg mal: leute die behaupten, diese hörer hätten keinen bass, oder würden schei** klingen, haben die dinger entweder nicht richtig drinnen, oder sie vergleichen sie mit 3000€ elektrostat-kopfhörern. die ep630 klingen sicherlich nicht perfekt, aber sie klingen verdammt gut im vergleich zur konkurrenz. als direkten gegner würde ich sony's mdr ex71 zählen, und dieser muss sich beim duell voll geschlagen geben. die creative schlagen den sony klanglich in jeder hinsicht. doch vorab mal ein wenig zum background: die ep 630 sind ein "nachbau" des in insider-kreisen sehr bekannten und beliebten sharp md33s 4-pol hörers, der nur aus japan importiert werden konnte. sie sind vermutlich nicht so sehr ein "nachbau" als vielmehr ein produkt unter der lizenz jenes herstellers, der auch sharp und sennheiser beliefert (wer auch immer der hersteller sein mag). denn auch sennheiser hat mit seinem IE4 ein fast zur gänze identisches produkt, das als professioneller in-ohr monitor verkauft wird, jedoch 5 mal teurer als das von creative. im grunde sind all diese hörer gleich, bloss dass der sharp silber ist und über ein kürzeres kabel verfügt. die besonderheit liegt jedoch im 4-pol stecker, der eigentlich für eigene minidisc player von sharp gedacht war, die mit einem 4-pol verstärker ausgestattet waren. somit war das stereo-signal besser getrennt und wurde direkt bis zum kopfhörer perfekt übertragen. das war natürlich ein manko für normale "stereo-buchsen", aber man konnte sich damit behelfen, indem man 2 kontakte miteinander verlötete, mit manchen ipods funktionierte der sharp auch so, ansonsten hörte man nur auf einer seite was. der große vorteil vom sharp war das kurze kabel (ähnlich wie beim sony), das speziell für die benutzung mit fernbedienungen gedacht war. eine verlängerung wurde natürlich mitgeliefert. doch nun zum ep 630: eines muss vorausgesetzt werden um einen wirklich guten klang zu bekommen, nämlich dass die hörer wirklich gut sitzen. die ep 630 sind keine stöpsel, die man einfach so schnell mal reinsteckt wie man es sonst gewohnt ist. es sind dies in-ohr-hörer, und sie brauchen wirklich eine gute abdichtung zum ohr (manche nennen das "seal") damit tiefe frequenzen ungestört übertragen werden können, ähnlich wie die professionellen monitor-hörer von shure, etymotics oder ultimate ears (bloß dass diese ein vielfaches von unserem kleinen gefährten kosten). aus dem grund werden den hörern auch 3 verschieden große aufsätze mitgeliefert. jeder muss ausprobieren, welcher für ihn das beste ergebnis liefert. es reicht jedoch nicht wenn man den hörer einfach so tief wie möglich ins ohr hineinpresst, ganz im gegenteil es muss darauf geachtet werden, WIE er ins ohr gesteckt wird. mit ein bisschen übung findet man den optimalen sitz, und wenn man vielleicht am anfang vom klang enttäuscht ist, so merkt man frühestens ab dem "AHA-Effekt" dass der hörer jetzt endlich richtig sitzt. der hörer hat einen wirklich vollen bass und man glaubt kaum solche winzigen stoppeln im ohr zu haben. wo er mich nicht vollends überzeugen kann, sind die oberen mitten, die etwas nasal und "metallisch" klingen. es gibt kopfhörer die klingen einfach seidiger und edler, der ep630 ist da ein bisschen zu "harsch". wer dieses problem ebenso empfindet, der möge sich verschiedene mods aus diversen foren zu gemüte ziehen. es gibt da welche, die entfernen das metallgitter und stopfen watte in das loch, die etwas verträglichere variante wäre, den schaumstoff von den alten ohrhörern runterzunehmen, zurechtzuschneiden und über den rüssel zu stülpen, und den schaumstoff wiederum mit dem aufsatz zu fixieren. es bedarf ein wenig geduld, aber diese methoden "zähmen" die höhen tatsächlich ein wenig. es gibt auch viele, die sich über die störenden kabelgeräusche beklagen, manche nennen das "microphonics", aber das ist bei dem typ von hörern völlig normal, doch auch da kann man sich mit kleinen tricks behelfen. ich zum beispiel führe das kabel immer zuerst von hinten über das ohr und stecke dann den hörer verkehrt ins ohr (mit verkehrt meine ich nicht dass die gummis dann nach aussen schauen, sondern viel mehr dass das kabel von oben kommt, statt von unten, also auf dem kopf stehend eben). das reduziert die geräusche enorm, ausserdem sind die hörer dann nicht mehr so anfällig darauf mit einem ruck aus dem ohr gezogen zu werden, da zuerst mal am ohrläppchen gezogen wird... zum radfahren sicherlich nicht geeignet, da diese hörer die aussengeräusche fast zur gänze isolieren. aber für eine laute u-bahn fahrt sicher perfekt. noch was: man kann mit den dingern auch richtig schlafen, dadurch dass sie eigentlich im ohr verschwinden und man sie kaum spürt, sogar wenn man auf dem ohr liegt. ich benutz sie daher auch manchmal als ohropax ersatz, wenn mal mein nachbar wieder etwas zu laut ist... von mir die volle empfehlung, vor allem um den preis!
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