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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wiedervereint nach 37 Jahren für 4 grandiose Konzerte!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Cream - Royal Albert Hall [2 DVDs] (DVD)
"Cream" wurde als erste sogenannte "Supergroup" zusammengestellt und existierte nur gerade mal 2 Jahre (1966-1968). Eric Clapton (guitar/vocals), Jack Bruce (bass) und Ginger Baker (drums) zelebrierten grandiosen Bluesrock mit popigen Einflüssen, gemixt mit für die damalige Zeit ungewohnt harten Gitarrensounds. In dieser Zeit veröffentlichten sie 3 grossartige Studioalben. "Fresh Cream" 1966 (UK 6 / US 39), "Disraeli Gears" 1967 (UK 5 / US 4) und 1968 "Wheels Of Fire" (UK 3 / US 1). In Amerika hatten sie 1968 mit "Sunshine Of Your Love" (US 5) und "White Room" (US 6) sogar 2 Top Ten Hits in den Single-Charts. Nach ihrer Trennung erschien 1969 das Abschiedsalbum "Goodbye" (UK 1 / US 2), gefolgt von den Live-Alben "Live Cream" 1970 (UK 4 / US 15) und "Live Cream Vol. 2" 1972 (UK 15 / US 27). Bis heute erschienen unzählige Compilationen, Live-Alben und CD-Remasters... Am 2.+3. und 5.+6. Mai 2005 vereinigten sie sich nach 37 Jahren und gaben in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London 4 gigantische Konzerte. Die alte Magie war tatsächlich sofort wieder da, das Publikum war begeistert und die Musiker zu Tränen gerührt. Obwohl vielleicht einige Fans die 2 Hits "I Feel Free" und "Strange Brew" vermissen werden, lassen die 19 Songs dieser Doppel-DVD keine Wünsche offen. Eric, kurz vor seinem 60-sten Geburtstag, Jack (62) und Ginger (65) spielten zwar nicht mehr so ungestühm, roh und kompromisslos wie in alten Tagen, dafür aber technisch versiert, kontrolliert und beinahe schon entspannt. Für alle, denen das aktuelle Clapton-Album "Back Home" zu popig und zu glatt produziert ist, bietet sich hier eine geniale Alternative. "Cream" performen mit viel Power, strahlen pure Harmonie aus und Eric Clapton präsentiert sich in Hochform. Diese DVD bietet nicht nur absoluten Hörgenuss, sondern dokumentiert auch Musikgeschichte und ein geradezu historisches Konzertereignis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aber bitte mit Sahne...,
Rezension bezieht sich auf: Cream - Royal Albert Hall [2 DVDs] (DVD)
Reunions sind stets mit Vorsicht zu genießen und die Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte hält genügend Beispiele parat, wo die musizierende Zunft besser hätte Abstand von diesem Schritt nehmen sollen. Was haben wir hier?Cream Live in org. Line-Up! Kann das gut gehen? Nachdem Baker, Bruce und Clapton Ende der 60er Ihr kurzes aber heftiges Intermezzo viel zu schnell beendeten schrie die Szene über 30 Jahre lang nach Fortsetzung des Trios. Es wurde nichts draus. Claptons Werdegang ist einschlägig bekannt, Jack Bruce tourte in Combos am Bass weiter durch die Welt, Drummer Ginger Baker züchtete Schweine, mal in Amerika oder Süd Afrika. Böse Zungen behaupteten, dass Clapton gerne seinen beiden ehemaligen Weggefährten nun die Rente sicher wollte, als Anfang des Jahres bekannt wurde, dass Cream noch einmal im Mai spielen werden. Darüber mag man denken was man will. Sicher ist, dass diese Altersfürsorge üppig und ausreichend sein wird! Alle Songs auf der DVD sind handwerklich erste Sahne. Keiner der drei hat nur einen Deut verlernt, erfreulicherweise wurden viertelstündige Improvisationen auf 5 Minuten pro Stück begrenzt, wohl um Publikum wie auch Musiker nicht zu sehr zu strapazieren. Claptons Stimme wurde mit den Jahren ohnehin viel besser. Auf der Bühne null Firlefanz, Schlagzeug, 2 Verstärkertürme, einen Barhocker für Jack Bruce. Eine große „Bühnenperformance" war ohnehin nicht zu erwarten. Cream hat das auch 2005 nicht nötig. Hier wird der Musikfreund angesprochen. Nach den ersten Akkorden steht fest: Mission geglückt, das wird ein toller Gig. Highlights: Rollin'and tumblin: Bruce an der Harp, nuschelt Voodoo Gesänge und Clapton begleitet schön dreckig auf der Slide Gitarre. Stormy Monday: Clapton kann den Blues, keine Frage. Aber Cream spielten den Song zu Ihren ganz frühen Tagen bereits schon. Jedes Fill-Inn sitzt, Singende Gitarre, fast schon Swing. Crossroads: Eine Cream Klassiker, allerdings nicht ganz zu schnell und fiebrig wie auf der Wheels of Fire Aufnahme von 1968, enorm druckvoll Toad: Ginger Baker beweist, dass er der wahre Meister der Double-Bass ist. Ein 8 minütiges Solo, nachdem die ganze Royal Albert Hall ausflippt. Sunshine of your Love: Die obligatorische Zugabe, ein Monument. Unglaublich. Fazit: Kaufen: Die DVD für zuhause, am besten die Kollegen auf einen Samstag einladen, genügende Wein parat halten! Die CD fürs Auto! Ich habe mir gleich beide Sachen gekauft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Welch ein Trost!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Cream - Royal Albert Hall [2 DVDs] (DVD)
Für all die bedauernswerten Fans und Freunde dieser Musik, die nicht die Gelegenheit hatten, dabei zu sein, sind diese DVDs ein wahrer Trost! Wie müssen erst die Konzerte gewesen sein, wenn schon diese Aufnahmen so herrlich sind! Ein Muss für jeden Musikvideoliebhaber!
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