endlich mal wieder 'ne platte aus dem aktuellen jahr, die man sich auch anhören kann. gibt ja heutzutage nicht mehr so viel neues auf dem markt, dass sich wirklich vom ganzen zuckerwatten-pop (katy perry, justin bieber usw.) abheben kann.
auch hören sich die meisten jüngeren indie- und post-punk-bands so ziemlich alle gleich an und haben alle dieselbe, arrogante art, die sie an den tag legen. gähn, gähn...
best coast kommen mit einer wirklich guten sommermusik daher, irgendwo zwischen dem sonnigen sound der beach boys und den noisigen gitarrenwänden von my bloody valentine. auch einflüsse wie the cure, hole oder generell post-punk und grunge sind deutlich rauszuhören. wenn man all dies mischt, erhält man best coast. eine mixtur, die es wirklich versteht, zu unterhalten und auf gute laune zu schalten, ohne zu poppig und kaugummimäßig zu wirken. ganz große kunst.
ich hoffe, dass diese junge, neue und erfrischende band nicht untergehen wird neben den bereits etablierteren namen im indie-kosmos, denn alt sehen sie neben arcade fire, interpol und the national wirklich nicht aus. wenn diese auch eine andere richtung einschlagen.
dieses album darf man nicht unterschätzen!