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Crazy: Roman
 
 
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Crazy: Roman [Taschenbuch]

Benjamin Lebert
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: cbt (19. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570305805
  • ISBN-13: 978-3570305805
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Benjamin Lebert
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist ein zärtliches, uneitles, ein ganz und gar erstaunliches und wunderbares Buch von einem hochtalentierten, sehr jungen Autor." (Elke Heidenreich im Spiegel )

"Dieser verdammte kleine Supermann kann zum Beispiel die Schwärze eines nächtlichen Himmels so verzweifelt schön und traurig beschreiben, daß man denkt, es hätte noch nie ein anderer vor ihm getan." (Maxim Biller in der FAZ )

Kurzbeschreibung

Der Coming-of-Age-Roman der jungen deutschen Literatur – endlich im Taschenbuch

»Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wisst. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse.« Mit diesen Worten stellt sich Benjamin Lebert an seinem ersten Schultag seinen neuen Mitschülern vor. Es ist sein fünfter Schulwechsel. Diesmal soll er endlich die 8. Klasse bestehen. Gemeinsam mit seinen Freunden übersteht Benjamin die Zeit im Internat. Bei allen Unternehmungen beschäftigt sie die Frage, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht …

In seinem autobiographischen Roman »Crazy« erzählt der sechzehnjährige Benjamin Lebert mit erstaunlicher Wärme, großem Witz und einer guten Portion Selbstironie von der Schwierigkeit des Erwachsenwerdens.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal: die Bewertung von "Crazy" ist mir sehr schwer gefallen und ich habe lange gezögert überhaupt eine Rezension zu schreiben.
Dies liegt wahrscheinlich daran, dass ich ein Mädchen bin und gewisse Hemmungen habe über ein Buch, das von Jungen handelt, zu schreiben, da ich viele ihrer Gefühle einfach nicht so gut nachvollziehen und beurteilen kann. Nach "Crazy" scheinen Jungen die meiste Zeit an Sex und den Sinn des Lebens zu denken!
Mmh, ob das wirklich so stimmt wage ich zu bezweifeln.
Dass sie über Sex reden kann ich mir gut vorstellen, aber die Jungen die ich kenne grübeln und philosophieren keinesfalls über das Leben, wenn sie miteinander reden, da dies als absolut uncool gilt.

Nun ja, mal angenommen bei Benjamin und seinen Freunden ist das so, trotzdem fehlt der Geschichte etwas, durch das man mitfiebert und von der Handlung gefesselt wird. Ich musste mich stellenweise echt zwingen das Buch weiterzulesen, da es entweder um Sex oder um die philosophischen Gedanken pubertärer Jungen ging, die immer darauf hinaus liefen, dass das Leben "crazy" ist. Na toll!
Ich kann und will auch nicht glauben, dass alle Jungen nur an das Eine denken.
Was ist denn bitte mit Liebe?? Die fehlt in "Crazy" fast vollständig, aber vielleicht bin ich auch nur zu romantisch veranlagt!
Wo ich nun so viel gemeckert und kritisiert habe, komme ich erst einmal zum Inhalt und dann zum Positiven:

Benjamin ist sechzehn Jahre alt und muss wegen seiner schlechten Noten auf ein Internat. Dort trifft er Felix, Janosch, Kugli und Florian mit denen er über Sex, Mädchen und das Leben sprechen kann. Die fünf werden beste Freunde und schaffen es den grauen und langweiligen Internatsalltag lebendig und fröhlich zu gestalten.

OK, vergessen wir einmal die oben genannten Minus-Punkte, so ist "Crazy" doch ein sehr feinfühliges Buch, das ohne Mitleid erzeugen zu wollen, auf die Probleme von Halbspastikern eingeht. Ich habe selbst eine Freundin, die diese Behinderung hat und kenne daher ihre Wut und Verzweiflung, dass keiner diese Behinderung wirklich anerkennt. Vom Äußerlichen fällt es nur beim Laufen auf und sie bekommt in Mathe und Sport schlechtere Noten, da die Lehrer es wie die meisten Menschen einfach nicht nachvollziehen können!
"Crazy" zeigt diese Problematik hervorragend und man kann die Wut Benjamins absolut nachempfinden. Zu gleich strahlt das Buch förmlich voller Kraft und Zuversicht!
Allein dafür hat "Crazy" drei Sterne verdient, auch wenn der Rest mich nicht wirklich begeistern konnte.
Ansonsten fehlt der Story einfach die Würze und sie langweilt stellenweise sehr.
Einige Szenen sind dagegen wiederum ziemlich gut und witzig!

Fazit: Alles in allem ist "Crazy" wahrscheinlich ein gelungenes Buch für Jungen, Mädchen würde ich vom Kauf eher abraten!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefanie Leo TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Benjamin ist 16 und wiederholt gerade die achte Klasse. Damit aus seinem Mathe Sechser endlich eine Vier oder Fünf wird, schicken seine Eltern ihn ins Internat Neuseelen, sein fünfter Schulwechsel ist das mittlerweile. Doch während seine Eltern nur seine Noten und das Abitur, das er möglicherweise schaffen könnte, interessiert, haben Benni und seine Freunde ganz andere Dinge im Kopf. Sie wollen Spaß haben und leben. Doch worum geht es im Leben eigentlich?

"Crazy" ist ein klasse Roman über, ja, eben über das Leben und darüber, welchen Sinn es eigentlich hat. Das Buch ist total toll geschrieben, und der Schreibstil des jungen Autors ist ganz anders als der von anderen Autoren. Locker und witzig, aber auch vorsichtig und gefühlvoll lässt Benjamin Lebert den gleichnamigen Protagonisten und dessen Freunde bei der Suche nach sich selbst freien Lauf. So scheint es zumindest, denn das Buch wirkt sehr natürlich und ungezwungen. Die Hauptpersonen sind ganz normale, etwas ausgeflippte, Jugendliche, in denen sich jeder Leser wiederfindet. "Crazy" muss man einfach gerne lesen und man liest schmunzelnd, wie die Protagonisten völlig neue Lebenserfahrungen machen, die jeder selbst schon gemacht hat oder machen wird: Liebe, Sex, Freundschaft, Abschied nehmen. Ein philosophischer, lockerer Roman, der einfach total "crazy" ist! Ich vergebe 5 Sterne.

Julia G. (15 Jahre) - Kinder-Redaktion Buecherkinder.de
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Levana
Format:Taschenbuch
Benjamin ist sechzehn Jahre alt und wechselt nun zum fünften Mal die Schule. Diesmal kommt er auf das Internat Schloss Neuseelen, wo er die achte Klasse und möglichst auch das Abitur bestehen soll. Doch ihn und seine neu gewonnenen Freunde beschäftigen ganz andere Dinge: Mädchen, Sex, Freundschaft, das Erwachsenwerden und das Leben selbst. Bildhaft beschreibt Benjamin das Leben im Internat, philosophiert mit seinen Freunden über Gott und die Welt und spricht Gedanken aus, die sicherlich jeder einmal im Kopf hatte. Was ist das eigentlich - das Leben? Wieso laufen wir immer weiter, auch wenn der Weg so steinig scheint? Wo ist der Sinn unserer Handlungen?

Benjamin stellt in Frage, was viele als selbstverständlich sehen. Das Leben fließt an einem vorbei und wir quälen uns mit Dingen ab, die wir nicht tun wollen oder können. Es ist selbstverständlich, einen Abschluß zu haben, selbstverständlich, einen Beruf zu erlernen, zu heiraten, Kinder zu bekommen, erwachsen zu werden und sich demnach zu verhalten... Benjamin und seine Freunde fragen sich: warum können wir nicht einfach leben? Im Hier und Jetzt!

Als ich dieses Buch las, fühlte ich mich gleich in meine Teenie-Jahre zurückversetzt und konnte Benjamin und seine Freunde verstehen. Auch ich habe eine Klasse wiederholt, und als ich Benjamins Gedanken las, so hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, nicht allein zu sein. Ich las und dachte: Ja, so ist es! Aber nicht nur in dieser Sache scheint Benjamin ein Außenseiter zu sein - wegen seiner Halbseitenlähmung wird er in der Schule gemobbt und als seltsam bezeichnet. Doch was ist "normal"? Wer hat das Recht das Normalsein zu definieren? Wie der Autor mit dem Thema Werte und Normen umgeht, finde ich bemerkenswert.

Der Autor beschreibt klipp und klar, wobei die kurzen Sätzen zu Beginn noch ziemlich nervig sind. Aber man gewöhnt sich an den Schreibstil und achtet schließlich nur noch auf den Inhalt und die Charaktere. Es ist ein schönes, realistisches Jugendbuch, das ich allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen empfehlen möchte.

"Crazy" ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Danke für dieses Buch.
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