Aus der Amazon.de-Redaktion
Crazy, der erste Roman des jungen Autors Benjamin Lebert, war eine kleine Sensation, ein Bestseller aus dem Nichts, der bewiesen hat, dass auch bei uns Literatur ganz nah am Leben und am Lebensgefühl einer Generation möglich ist. Nach dem überwältigenden Triumph des Romans war eine Verfilmung praktisch unvermeidlich und damit die Gefahr groß, dass aus einer frischen, ungeheuer wahrhaftigen Geschichte, nur auf den schnellen Erfolg hin kalkuliertes Kino wird. Doch zum Glück hat sich Hans-Christian Schmid, der mit
Nach fünf im Urwald und
23 schon sein untrügliches Gespür für Jugendliche und ihre Nöte bewiesen hat, des Stoffes angenommen.
Der 16-jährige Benjamin, den die Neuentdeckung Robert Stadlober mit einer beeindruckenden Sicherheit und einem untrüglichen Gespür für die Würde seiner Figur verkörpert, war immer ein Außenseiter -- und das nicht nur aufgrund seiner halbseitigen Lähmung. Als sensibler und introvertierter Beobachter hat er bisher nie richtig gelebt, sondern immer eher daneben gestanden. Doch das ändert sich, als er in einem Internat in der Provinz ankommt. Dort findet Benjamin in der Clique um den aufsässigen Janosch (Tom Schilling) recht schnell Freunde und verliebt sich in das schönste Mädchen der Klasse, die aber auch von Janosch umworben wird.
Von den Verwirrungen der Jugend, den Momenten des Glücks und der Enttäuschung ehrlich und doch voller Witz zu erzählen, ist schwieriger, als man zunächst denkt. Die Versuchung, sich so wie Harte Jungs ganz auf rüde Gags und peinliche Klischees zu verlassen, ist groß. Doch Hans-Christian Schmid erliegt ihr nicht für einen Moment. Selbst in den derberen Szenen, in den unter anderem ein Schokoladenkeks eine entscheidende Rolle spielt, bewahrt der Film seine Würde und die seiner Figuren. Gleichgültig, ob man nun im Alter von Benjamin und seinen Freunden ist oder ob man die Pubertät und ihre ganz eigenen Fallen schon ein paar Jahre hinter sich hat, mit Crazy kehrt man zurück in diese Phase und kann noch einmal von der ersten Liebe und den Abenteuern des Erwachsenwerdens träumen. --Sascha Westphal
Video Jakob Kurzinhalt
Die limitierte und nummerierte (5000 Stück) Sonderauflage enthält: - beide DVDs der Platinum Edition - "Echt-Special" (Making of Junimond) - Originalroman von Benjamin Lebert - signierte Autogrammkarte - original Filmcell Inhalt: Benjamin wird von seinen Eltern in ein Internat geschickt. Der halbseitig gelähmte Junge zieht dort mit seiner Clique umher, feiert an Lagerfeuern, witzelt im Sexualkunde-Unterricht, besucht einen Striptease-Schuppen und macht erste linkisch-zärtliche Annäherungsversuche bei der süßen Klassenkameradin Malen.
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Teenager Benjamin wird von seinen Eltern, die sich ständig in den Haaren liegen, ins Internat geschickt. Dort findet sich der halbseitig gelähmte Junge zunächst gar nicht zurecht. Doch als er sich der Clique um den kessen Janosch anschließt, blüht er so richtig auf. Gemeinsam mit seinen Kumpels feiert er an Lagerfeuern, witzelt im Sexualkunde-Unterricht und besucht einen Striptease-Schuppen. Obendrein wagt Benjamin auch erste linkisch-zärtliche Annäherungsversuche bei der süßen Klassenkameradin Malen.
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Einfühlsame Adaption des autobiografischen Bestseller-Romans von Benjamin Lebert, für die Hans-Christian Schmid ("Nach fünf im Urwald") verantwortlich zeichnet. Dank erstklassiger Führung des vom superben Robert Stadlober ("Sonnenallee") angeführten Jungdarsteller-Ensembles, Sonja Roms sensibler Kameraarbeit und den authentischen Schauplätzen wurde aus "Crazy" ein unbeschwerter, direkter, aber auch nachdenklich stimmender Initiationsfilm.
Blickpunkt: Film
Nach Anfangsschwierigkeiten blüht der halbseitig gelähmte Teenager Benjamin im Internat als Teil einer Clique richtig auf. Schließlich nähert er sich auch vorsichtig dem Objekt seiner Begierden, der süßen Klassenkameradin Malen. Hans-Christian Schmid gelang mit seiner Adaption des autobiographischen Romans von Benjamin Lebert ein einfühlsamer Initiationsfilm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Verfilmung des autobiographischen Romans von Benjamin Lebert über Freud und Leid des Erwachsenenwerdens eines Internatschülers.
Kurzbeschreibung
Aufgrund von Schulproblemen wird der 16-jährige Benjamin von seinen Eltern ins Internat gesteckt. Wegen seiner halbseitigen Lähmung fühlt er sich anfänglich als Außenseiter, doch die Jungs-Clique nimmt ihn bald in ihren Kreis auf. Zusammen erleben sie, worum es im Leben eigentlich geht: verbotene Partys, eine Nacht im Striplokal, Freundschaft und die erste große Liebe. Erwachsenwerden kann echt spannend sein...