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Crazy in Love: Ein autistisches Paar erzählt seine Geschichte
 
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Crazy in Love: Ein autistisches Paar erzählt seine Geschichte [Gebundene Ausgabe]

Mary Newport , Jerry Newport , Maria Zybak , Christine Frick-Gerke
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Droemer (22. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273705
  • ISBN-13: 978-3426273708
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 508.885 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Fast möchte man wehmütig werden, so zart und naiv gestalten sich die Momente ihrer aufkeimenden Liebe. Kein cooles Abwägen, kein schales Balzritual, keine tausendfach erprobte Erotik-Routine. Die zwei Menschen, die sich auf einer Halloween-Party 1993 begegneten, er im selbstgebastelten Wal-Kostüm, sie mit alberner Mozartperücke, wussten einfach, dass sie verwandte Seelen waren. Geeint durch das Schicksal, dass sie die sogenannte „normale Welt“, in der Paare wie selbstverständlich zueinander finden, jahrelang nur von außen betrachten durften. Jerry und Mary leiden am Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus. Im gut geölten Getriebe einer funktionierenden Welt eine Zumutung.

In abwechselnd erzählten Kapiteln erstellen Mary und Jerry Newport die Chronologie einer für Außenstehende fremd anmutenden Beziehung. Sehr bald jedoch kann man sich des Gedankens nicht erwehren, dass diese naiv-scheue, aber innige Verbundenheit womöglich die reinste Form der Liebe darstellt. Zur Freude der hochbegabten Musikerin Mary, kann Jerry die simplen Ziffern eines Nummernschildes zu aberwitzigen Zahlenspielchen treiben und Geschichtsdaten herunterbeten, die einem Professor zur Ehre gereicht hätten. Im Gegensatz dazu ist es ihm nahezu unmöglich, die Mimik seines Gegenüber richtig zu deuten.

Jerry und Mary gewähren uns tiefe Einblicke in die Funktionsweise eines autistischen Gehirns. Vieles wird intuitiv erfasst, geregelte Denkmuster „normaler Menschen“ hingegen können höchste Irritationen auslösen. Schmerzlich spürbar auch, der zermürbende Kampf in einer Gesellschaft, die Autisten als „Aliens“ wahrnimmt, sozial „einen guten Eindruck“ zu hinterlassen. All diese Qualen hatten ein Ende gefunden, als Mary und Jerry sich vier Monate nach ihrem Kennenlernen das Ja-Wort gaben.

Autisten, so erfahren wir, neigen zur Vermeidung direkten Blickkontaktes, der sie in seelische Abgründe stoßen könnte. Jerry war der erste Mann, in dessen Augen Mary sich widergespiegelt fand. Doch auch in dieses Paradies zogen Schatten ein. Fünf Jahre nach ihrer Heirat durchlebten beide eine tiefe Ehekrise, die fast in der Katastrophe endete. Alles ging gut aus, doch mussten die beiden feststellen: Auch eine Autistenehe hat ihre Stacheln. –Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Ein mathematisches Genie, dem es nicht gelingt, in der Welt Fuß zu fassen. Eine begnadete Musikerin, die ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Und eine ungeahnte Krankheit, die beide anders sein lässt als die anderen Menschen – und die eine Liebe wie die ihre eigentlich ausschließt … Es ist ein nebliger Halloweenabend, als sich Jerry und Mary auf einem Kostümfest begegnen. Beide spüren: Es ist Liebe auf dem ersten Blick. Vier Monate später macht Jerry der attraktiven Klavierstimmerin Mary einen Heiratsantrag. Eine ganz normale Geschichte? Nein, denn Jerry und Mary leiden am Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus. Lange Jahre ihres Lebens haben beide nicht gewusst, dass diese Krankheit der Grund ist, warum sie im Umgang mit anderen Menschen immer wieder aneckten. Einen Menschen zu finden, mit dem man das Leben teilen könnte, schien beiden nahezu unvorstellbar. Doch bei jenem Kostümfest geschieht ein Wunder, an das beide nicht zu glauben gehofft hatten …

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich liebe dieses Buch ! 4. März 2007
Im Gegensatz zu allen anderen Büchern welche sich mit der Thematik "Asperger" beschäftigen,schafft es dieses Buch sich vom klicheehaften Auflisten und objektiven Beobachten sämtlicher aspergertypischen Merkmale zu lösen und dem Leser das Phänomen "Asperger" auf eine sehr viel subtilere aber dafür auch realitätsbezogenere Weise nahe zu bringen.

Man kann daher auch nicht sagen, dass sich das Buch hauptsächlich um das Asperger-Sydrom dreht.

Es werden die sich überschneidenden Lebensläufe zweier sehr individueller Characktäre dargestellt, die sich kennenlernen und in einander verlieben.

Es gibt Gemeinsammkeiten aber auch viele markante Unterschiede zwischen den beiden.

Ich liebe das Buch weil es einfach eine Geschichte erzählt in der sich viele Asperger wiederfinden würden. Ich mag es weil es keinestereotypische Autismusstory abhandelt, sondern eine Lebensgeschichte erzählt die Einblicke in das Leben von asperger- Betroffenen ermöglicht.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr interessant! 20. November 2005
Als Mutter einer autistischen (12jährigen) Tochter habe ich dieses Buch natürlich mit großem Interesse, ein wenig Wehmut aber auch mit viel Schmunzeln gelesen. Die Hauptdarsteller beschreiben sich sehr nüchtern und sicher sehr treffend. Einziges Problem sehe ich darin, dass "Unbedarfte" wahrscheinlich den Eindruck bekommen, dass diese Menschen eigentlich eh ein ganz normales Leben leben können. Die Protagonisten können dies aus dem einen Grund, da beide Asperger Autisten sind. Bei "einfacheren" Autisten ist das sicher viel, viel schwieriger. Ich persönlich habe aus diesem Buch einige Hoffnung geschöpft und sehe der Zukunft ein wenig gelassener entgegen. Eine schöne Geschichte, ein empfehlenswertes Buch!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kitschwarnung 21. September 2006
Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen.

Es ist von einem amerikanischen Mainstream-Ghostwriter lediglich auf der Basis der realen Erlebnisse verfasst worden. Und ich bekomme nicht den Eindruck, er hätte sich sonderlich gut in die Seele die beiden hineinversetzen können oder mehr als 'business as usual' mit der 'Story' getrieben..

Die Lebensgeschichte der beiden wäre an sich bestimmt ein ergiebiger Stoff für literarische Bearbeitung oder in Form eines Lebenshilfe-Mutmacher-Buches (Heilung durch Liebe).

Doch dieses hier schwimmt einfach frech auf der Welle des Asperger-"Hypes" mit, ohne meine Mindestansprüche an ein lesenswertes Buch zu erfüllen!

Befremdlich, wie meine Krankheit hier kommerzialisiert wird!
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