Als Mutter einer autistischen (12jährigen) Tochter habe ich dieses Buch natürlich mit großem Interesse, ein wenig Wehmut aber auch mit viel Schmunzeln gelesen. Die Hauptdarsteller beschreiben sich sehr nüchtern und sicher sehr treffend. Einziges Problem sehe ich darin, dass "Unbedarfte" wahrscheinlich den Eindruck bekommen, dass diese Menschen eigentlich eh ein ganz normales Leben leben können. Die Protagonisten können dies aus dem einen Grund, da beide Asperger Autisten sind. Bei "einfacheren" Autisten ist das sicher viel, viel schwieriger. Ich persönlich habe aus diesem Buch einige Hoffnung geschöpft und sehe der Zukunft ein wenig gelassener entgegen. Eine schöne Geschichte, ein empfehlenswertes Buch!