Wer die Predigten von Francis Chan kennt, für den gibt es einige Wiederholungen im Buch. Er regt zu einer Gottesliebe und einem Christsein an, wie es die Bibel fordert. Er zeigt dies jedoch deutlicher, als es dem durchschnittlich entschiedenen Christen bewusst sein wird. Francis Chan führt Beispiele aus seinem Leben und dem Leben anderer an, die dieses gelebte Christsein verdeutlichen.
Nach dem Lesen des Buches kann es beim Leser zwei unterschiedliche Reaktionen geben. Die eine ist ein Relativieren des Geschriebenen, ein "da würde ich die Bibel so nicht interpretieren". Die andere Reaktion ist ein Zustimmen, ein Gefühl, dass man etwas in seinem Leben ändern muss. Vieles steht und fällt in dem Buch mit der Antwort auf die Frage, ob die Aufforderungen in der Bibel für uns heute gelten oder nicht.
Die zur Werkegerechtigkeit neigenden Christen mögen das Buch vielleicht teilwiese missverstehen. Francis Chan schreibt jedoch NICHT, dass die Liebe und Gnade Gottes selbst zu erarbeiten sind.