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Produktinformation

  • Audio CD (2. März 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Mis
  • ASIN: B00005HGO8
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Voss am 1. April 2004
Format: Audio CD
Was kam ich mir schlau vor, als ich diese CD letztens bei einem Besuch in Berlin in einem kleinen Laden entdeckte und dort willig und ohne mit der Wimper zu zucken den dreisten Preis von 25 Euro zahlte (immerhin 50 Deutschmark, für alle, die die elendige Umrechnerei auch noch im Hinterkopf haben), weil ich ja sicher war: Heissa, das ist bestimmt wieder einer dieser total seltenen Japan-Importe, von denen es weltweit nur 6 Stück gibt, da ist der Preis doch gerechtfertigt. Tja, und dann finde ich diese CD hier bei Amazon für knapp 10 Euro. Harrghn...
Aber: Wirklich traurig bin ich nicht, denn „Crazy Horse" ist eine absolut großartige Platte, die die Begleitband von Neil Young im besten Licht zeigt. 1971 von der Urbesetzung aufgenommen (Ralph Molina am Schlagzeug, Billy Talbot am Bass und Danny Whitten an der Gitarre und noch am Leben) reiht sie nahezu einen Volltreffer an den anderen (hat im Gegenteil aber keinen Totalausfall, höchstens ein, zwei kleinere Schwächemomente), ist angenehm abwechslungsreich, ohne dabei die Rock-Gefilde jemals ernsthaft zu verlassen, die der Fan ja beackert sehen möchte. Neil Young hat mit „Dance, Dance, Dance" einen hübsch stampfenden Country-Song für das Album geschrieben und natürlich „Downtown" zusammen mit Danny Whitten komponiert, den Song der später auf Neils Album „Tonight's the Night" unter dem Titel „Come on baby, let's go downtown" in einer Live-Version veröffentlicht wurde.
Die Gastmusiker der Platte sind ebenfalls eine höchst illustre Runde, die für Qualität bürgt: Jack Nitzsche (Produzent der Platte, Piano, [Co]-Autor von drei Titeln), Nils Lofgren (Gitarre, Autor zweier Lieder) und Ry Cooder (Slide-Gitarre [was sonst?
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TomTom am 6. Mai 2009
Format: Audio CD
Dem Vor-Rezensenten ist nur beizupflichten. Die mittlerweile für ein paar Öre zu habende Scheibe wäre auch die 25 Wert, die er damals dafür berappt hat. Schöne, melodische, langsame bis mittelschnelle aber doch rockige Nummern, teils mit mehrstimmigen Vocals, kein einziger wirklich schlechter Song.
Eine Kapelle namens Rockets trennte sich nach einer 1968 veröffentlichten Platte von einem Herrn Whitsell, benannte sich um, nahm kurzzeitig einen Herrn Lofgren auf und firmierte in der kurzlebigen Besetzung Molina/ Talbot/ Whitten/ Lofgren als Crazy Horse.
Nachdem Crazy Horse als Neil Youngs Begleitband auf "Everybody knows this is nowhere" und "After the gold rush" bekannt geworden waren, lösten sie sich 1971 von ihrem Mentor und veröffentlichten ihre mit dem Bandnamen betitelte Debut-Scheibe. Dieses war wohl das einzige CH-Album, auf dem die Qualität der Songs auf dem gleichen hohen Niveau lag, wie das handwerkliche Können der Musiker. Das Album enthält sogar einen Welt-Hit. Geschrieben von Danny Whitten machte Rod Stewart "I don`t want to talk about it" in einer Schmacht-Version zum Mega-Seller (1975 auf dem Album Atlantic Crossing).
Neben Nils Lofgren wird auf dem Album-Cover auch Produzent und Pianist Jack Nitzsche als Band-Mitglied genannt(als Gastmusiker Ry Cooder und Gib Gilbeau). Beide verlassen Crazy Horse nach dieser einen Platte wieder. Lofgren machte zunächst mit Grin weiter, Nitzsche zog ein Dasein als Produzent und Studiomusiker vor. Danny Whitten starb den Drogentod, Ersatzleute konnten die Lücken nicht füllen. Neuer Schwung kam erst wieder mit der erneuten Zusammenarbeit mit Neil Young zu "Tonight's the night" 1975 und dem neuen Mann Frank Sampedro.
"Crazy Horse" dürfte das Beste sein, was von Crazy Horse (ohne ihren Förderer Neil Young) zu haben ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josef am 6. März 2013
Format: Audio CD
Die Handschrift Neil Youngs mag fehlen, wird aber zu Unrecht bemängelt: sie ist hier gar nicht nötig, denn dafür ist die von Danny Whitten umso ausgeprägter. Songs wie 'Downtown' oder 'I Don't Want To Talk About It' (später in Rod Stewarts Version ein Welthit; die meisten wissen garnicht, wer den Song geschrieben hat) aus Whittens Feder sind nichts weniger als großartig, und das unter jedem denkbaren Blickwinkel. Und Crazy Horse war damals keineswegs nur ein Anhängsel Neil Youngs, sondern immer noch eine eigenständige Band.
Nichtsdestotrotz: Was hätte aus der Zusammenarbeit Whitten/Young noch entstehen können, wenn wir ersteren nicht an das Drecks-Heroin verloren hätten. Spieltechnisch lässt das 2006 erschienenen Album 'Neil Young & Crazy Horse - Live At The Fillmore East - March 6&7, 1970' erahnen, was hier noch möglich gewesen wäre, songwritingmäßig ausser bei 'Downtown' (das sinnigerweise auf 'Tonight's The Night' nochmal auftaucht) leider nirgends mehr, weil es dazu nicht mehr kommen konnte.
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Format: Audio CD
Crazy Horse, Begleitband von Neil Young - das dürfte man fast schon zur Allgemeinbildung rechnen, zumindest zur popmusikalischen. Aber Crazy Horse - auch ohne Neil Young mit eigenen Alben: Wie bitte? Geneigte Leser/innen dieser Rezension mögen das nicht als Vorwurf betrachten, hervorragendes Album machte die Band nur ein einziges, und 1971 ist lange her. Aber um diese Platte geht es hier.

Ralph Molina, der bei der letzten Tour im Sommer 2014 das letzte aktive Mitglied aus der Originalbesetzung der Gruppe gewesen, an den Drums; Billy Talbot, der aufgrund einer schweren Erkrankung nicht mehr live dabei war, am Bass; Produzent Jack Nitzsche, der auch als Producer einiger großer Neil Young-Alben Geschichte geschrieben hat, hier als Pianist Bandmitglied; an einer der beiden Gitarren Nils Lofgren, der damals bei der CBS/Sony einen Vertrag als Solokünstler hatte, und hier mit freundlicher Genehmigung seiner Firma mitspielte; als Co-Produzent der große Bruce Botnick, legendärer Klangmeister bei Elektra, vor allem durch seine Arbeit mit den Doors und Love berühmt; und dann noch ein Gitarrist, Sänger und Songschreiber namens Danny Whitten, der bald nach der Veröffentlichung dieses titellosen Debütalbums die Band verlassen musste, und nicht viel länger danach an den Folgen seiner schweren Drogensucht starb.

Dass diese Platte hervorragend ist, hat mehrere Gründe - ihre starken, süffigen Songs, die kongeniale Produktion, das traumhafte Zusammenspiel einer optimal besetzt wirkenden Gruppe.
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