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Crazy.
 
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Crazy. [Taschenbuch]

Benjamin Lebert
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Taschenbuch, April 2000 --  
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 174 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 6. (April 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462028189
  • ISBN-13: 978-3462028188
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (438 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.006 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Benjamin Lebert
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Verwirrungen des Zöglings Lebert
"Literatur", so meint einer der jugendlichen Helden in Crazy, dem ersten Roman des 17jährigen Benjamin Lebert, "Literatur ist, wenn du ein Buch liest und unter jeden Satz ein Häkchen setzen könntest -- weil es eben stimmt". Unterzieht man Leberts Debüt dieser Prozedur, so fallen die zustimmenden Häkchen spärlich aus. Crazy kommt daher wie eine "Wilde Herzen"-Adaption jener Schul- und Pubertätsgeschichten, die seit dem Anfang des Jahrhunderts in deutscher Sprache geschrieben wurden: Die traurige Jugend des Hanno Buddenbrock gehört ebenso hierher wie Hermann Hesses Unterm Rad, Wedekinds Frühlings Erwachen oder Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, der Erstling des -- immerhin 26jährigen -- Robert Musil.

Im Unterschied zu Musil, der seine autobiographische Handlung in die Fin-de-siècle-Atmosphäre eines hochadligen Konvikts verlegt, führt uns Crazy in eines jener Privat-Institute, in denen heutzutage die am öffentlichen Schulsystem gescheiterten Sprößlinge besserverdienender Eltern zum Abschluß geführt werden. In einem Internats-Schloß, das ausgerechnet Neuseelen heißt, soll der einzelgängerische Ich-Erzähler Benni -- von Geburt an mit einem Halbseitenspasmus gezeichnet -- die achte Klasse wiederholen und womöglich das Abitur bestehen. Daraus wird allerdings nichts: Statt zu silentium und "Hausaufgaben-Anfertigungsstunde" zieht es Benni und seine neuen Freunde zu Bier, Playboy-Heften und in den nächtlichen Mädchentrakt; die heimliche Reise nach München endet gar auf der Bühne eines Strip-Lokals. All das eher ein Fall fürs Jugendamt und literarisch nicht eben aufregend.

Was aber erfahren wir über den tatsächlich schwierigen Job des Erwachsenwerdens, und wie sehen wir die Welt der Erwachsenen mit den Augen des 16jährigen Helden? Wer sich durch Passagen ungefilterter Tagebuch-Prosa voller Weltschmerz und Kleiner-Prinz-Weisheiten gearbeitet hat, reibt sich hin und wieder doch die Augen: Lebert kann genau beobachten und nüchtern eine Welt protokollieren, in der die vom Vater geliebten Rolling Stones nurmehr "eine Rockgruppe aus vergangener Zeit" sind. Ob die Gnade der späten Geburt allein ausreicht, das verrückte Lebensgefühl der Post-MTV-Generation authentisch zu beschreiben, darf nach der Lektüre von Leberts Buch bezweifelt werden. --Niklas Feldtkamp

Kurzbeschreibung

"Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wißt. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse." Mit diesen Worten stellt sich Benjamin an seinem ersten Schultag im Internat Schloß Neuseelen seinen Mitschülern vor. Für ihn ist es bereits die fünfte Schule, hier soll er endlich die achte Klasse und möglichst auch das Abitur bestehen.
Die wesentlichen Lektionen aber finden nach dem Unterricht statt: Zusammen mit seinen fünf Freunden ist Benjamin auf der Suche nach dem "Faden des Lebens". Fortwährend beschäftigt sie die Frage, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht: um Mädchen und um Freundschaft, ums Erwachsenwerden oder vielleicht auch einfach nur darum, immer weiterzumachen, wie verrückt die Welt und wie "crazy" man selbst auch sein mag.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von lilibe
Format:Taschenbuch
...und wie hat der gute Herr Lebert einen Verleger dafür gefunden? Warum wird sowas in Schulen gelesen? Fragen über Fragen! Ich lese viel und nach zwei, drei positiven Überraschungen halte ich Schullektüre auch nicht mehr gleich für Mist. Aber dieser Roman ist mit Abstand der schlechteste den ich in meinem ganzen Leben gelesen habe. Kaum vorstellbar, dass ein Jugendlicher das geschrieben haben soll, kommt es einem doch so vor, als hätte ein Rentner krampfhaft auf cool gemacht. Ich liebe es, wenn Geschichten in Internatsmauern spielen und die Jugendlichen allerhand Mist machen, aber die Aktionen der Clique in diesem Roman sind einfach nur grauenvoll geschrieben und wirklich nicht der Rede wert. Ein behinderter Junge hat Sex. Wow, wie aufregend. Wie schockierend, sowas zu lesen. Gääähn. Ein paar sonderbare Gestalten fahren ohne Erlaubnis in die große Stadt und gehen in einen Stripclub. Ich bin schockiert. In der restlichen Zeit quatschen sie über das Leben und fühlen sich dabei wie große Denker. Dabei bleiben sie allesamt blass wie Pizzateig.

Fazit: Das Buch ist eine Qual, was auch immer manch einer darin sieht - ich seh's nicht.

Lesetipp: Wer richtig geniale Internatslektüre lesen will, der widme sich doch mal dem Roman "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels". DAS sollte in Schulen gelesen werden!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krankhafte Pubertät 15. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Anstatt zu schlafen, eine Feuerleiter hinaufzuklettern, zu saufen, was das Zeug hält, mal eben ein bißchen zu vögeln und nebenbei erwachsen zu werden. Das reicht für eine Nacht. Da würde jeder kotzen, glaube ich." So steht es auf dem Einband des Buches "Crazy". Da würde jeder kotzen. Na gut. Aber Kotzen ist crazy, oder? Das ist das Lieblingswort der Clique, bestehend aus Außenseitern eines Internates. Eine interessante Liste darüber, was alles crazy ist: - zu einer Sexualtherapeutin zu gehen, um sich daran aufzugeilen, was diese zu imaginären Sex- problemen zu sagen hat, das ganze verbunden mit einer Wette um einen Krug Bier - Benjamin Lebert selbst (lest es nach, kein Witz! Ein crazy Früchtchen, S.43) - bei einer illegalen Tat nicht erwischt zu werden (damit kann man gerade noch einverstanden sein) - sowieso die ganze Clique - Sex auf einem Mädchenklo - aus dem Internat abzuhauen und planlos durch München laufen und so weiter. Was meiner Meinung nach crazy ist: Daß dieses Buch überhaupt veröffentlicht wurde. In einer Rezension von Elke Heidenreich über dieses Buch habe ich gelesen, daß diese sehr fasziniert davon sei, wie philosophisch die Jugend heutzutage ist. Als Beispiel dafür gab sie das Zitat "Gott gibt jedem ein Autogramm." an. Liebe Frau Heidenreich, eventuell sollten sie lernen, zwischen dämlichem Dahergerede und Nachdenklichkeit von Jugendlichen zu unterscheiden.Ich verbringe jeden Tag 7 Stunden in der Schule und obwohl ich dauernd solche Sätze höre, habe ich nicht das Gefühl, im Philosophieunterricht zu sitzen. Nun ja. Dieses Buch soll angeblich eine perfekte Charakterisierung der Jugend heutzutage sein. Wenn dem so ist, dann möchte ich ab diesem Moment nie mehr als Jugendliche bezeichnet werden. Ein nettes Zitat zum Abschluß: "Die Jugend ist scheiße.Man hat viel zu wenig Zeit.Immer muß man etwas machen." Dieses Problem hätte Benjamin Lebert leicht umgehen können, nämlich indem er das Buch nie geschrieben hätte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grausam 24. April 2011
Format:Taschenbuch
Das Buch ist literarisch eine Zumutung. Von der erzählten Geschichte ziemlich zusammen gesponnen. Meine Tochter (15) musste es für die Schule nutzen. Sie fand es unmöglich.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Mir wird von diesem Buch schlecht
So etwas musste ich noch nie in der Schule lesen.
Neunte Klasse, natürlich lesen wir keinen Klassiker, NEIN es muss ja ein Schülervorschlag sein, den der Lehrer... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Carolin Steiner veröffentlicht
Grottenschlecht
Ich habe dieses Buch zwangsweise als Schullektüre gelesen. Aber ich muss echt sagen: Das war grottenschlecht! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Dramelia veröffentlicht
Ich muss den meisten hier widersprechen
Meinen lieben Vorrednern muss ich "leider" widersprechen ohne diese angreifen zu wollen, glaube ich eher dass diese nicht verstanden haben was es bedeutet erwachsen zu werden, sich... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Budala veröffentlicht
Super schnelle Lieferung - beste Qualität!
Ich habe das Buch montags bestellt, Mittwochs erhalten und dabei einen unglaublich guten Preis bezahlt! Das Buch ist neuwertig, es scheint als wäre es noch nie gelesen worden. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Eva veröffentlicht
Unerträglich!
Das Buch mussten wir in der Schule als Lektüre lesen,
es war grausam und unerträglich,weshalb ich mir vorgenommen hatte das Buch an einem Tag durchzulesen,also mir... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Cem Kilic veröffentlicht
Habe schon besseres gelesen...
Das Buch "Crazy" ist ein Roman, das oberflächlich die Welt der Jugendlichen und der Hauptperson Benny, der eine Halbseitenspasmus der linken Seite hat beschreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten veröffentlicht
Bestandsaufnahme
Leberts Roman ist die Bestandsaufnahme eines eben 16-jaehrigen. Er gewaehrt uns Einblick in sein bis dato kurzes Leben im Internat fuer Wohlbetuchte, die im normalen Schulleben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von faustino888
Schullektüre
Das Buch gehörte zu meiner Schullektüre auf dem Gymnasium. Ich konnte mich teils recht gut in Bennys Lage versetzen, hätte jedoch in einigen Situationen anders... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2009 von kai brinkmann
Crazy
Benjamin Leberts Debütwerk Crazy" ist zweifelsohne kein literarisches Werk und als solcher auch sicherlich nicht durch die Zensur eines Lektoren gegangen- gerade dies macht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von Leseratte
Hohe Erwartung nicht erfüllt
Ich finde dieses Buch von Benjamin Lebert nicht gelungen.
Ich möchte nicht auf die sexuellen Stellen zu sprechen kommen, weil ich die Meinung vertrete, dass ein gutes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2008 von C. Wunderlich
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