"Crash" ist eines der Meisterwerke der Band um Frontmann David J. Matthews und vermutlich ihr bestes Album neben dem Nachfolger "Before these crowded streets". Anders als dieses ist "Crash" lebendiger, temporeicher und heller ("Before..." zeigt eine düsterere Seite). Ganz im Stile von "Under the table and dreaming" gehalten, stellt der Mix aus Folk, Rock, Jazz und Blues, unterstrichen durch die typischen Jam-Parts der herausragenden Musiker, noch eine kleine Steigerung zum Vorgänger dar und gleichzeitig den Höhepunkt ihres bisherigen kreativen Schaffens.
Ein schlechtes Lied ist auf diesem Album, wie auf den meisten DMB-Alben nicht zu finden. Gewohnt abwechslungsreich und eingängig präsentiert die DMB von quirligen, temporeichen Songs (z.B. "Two step"), bis hin zu melodiösen, eher weichen Songs ("Crash", "Cry Freedom"), eine einzigartige Fülle an Liedern. Auch hier zeigen sie wieder eine musikalische Bandbreite die seines gleichen sucht. Keine platten, banalen Melodien, stattdessen perfekt arrangierte Songs mit aufwendigen Songstrukturen die trotzdem leicht und nicht anstrengend klingen und auch nach vielmaligen Hören nie langweilig werden.
Nach meiner Meinung ihr bestes Album. Herausragend: "Two step" , "#41" , "Crash into me"