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Cowon X7 Video-Player 120 GB (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, FM-Radio, Bluetooth, USB 2.0) schwarz
 
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Cowon X7 Video-Player 120 GB (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, FM-Radio, Bluetooth, USB 2.0) schwarz

von Cowon
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)


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Produktmerkmale

  • Multimedia Player (Musik, Video, Bilder) mit riesigem Festplatten-Speicher (120GB)
  • Extrem lange Laufzeit von bis zu 103 Stunden mit einer Akkuladung bei Musikwiedergabe
  • Exzellente COWON-Klangqualität dank BBE+ Soundtechnologie inkl. JetEffect 3.0
  • 10,92 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, Wechseldatenträger, Radio mit Aufnahmefunktion, Diktiergerät und Line-in-Aufnahme
  • Lieferumfang: Netzteil, Ohrhörer, USB-Kabel, CD (Bedienungsanleitung, COWON Media Center), Kurzanleitung
  Weitere technische Details

Produktinformation

  • Artikelgewicht: 213 g
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 621 g
  • Batterien: 1 Lithium ion Batterien erforderlich.
  • Modellnummer: COWONX7-120GB-BLACK
  • ASIN: B0047Z5ZEU
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 29. Januar 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.516 in Elektronik (Siehe Top 100 in Elektronik)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Cowon X7 Multimedia-Player

So viel Platz

Der Cowon X7 hat einen sehr großen 120GB Festplattenspeicher und darüber hinaus einen 1GB Flash-Speicher. Speichern Sie Ihre Musik, Filme, Bücher – kurz Ihre ganze digitale Entertainment-Sammlung auf dem Player und erfreuen Sie sich daran unterwegs, wann immer Sie wollen.

Wie beim Live-Konzert

Der Player bietet Ihnen ein so intensives und originalgetreues Klangerlebnis, dass Sie glauben Sie wären live dabei. Für seinen Spitzenklang nutzt der Cowon X7 mit dem BBE + die modernste und leistungsstärkste Soundtechnologie für portable Mediaplayer. Um den Klang den individuellen Vorlieben anpassen zu können, bietet das Multitalent mit dem JetEffect 3.0 bis zu 35 voreingestellte und vier benutzerdefinierte Presets für Soundeffekte und einen 5 Band Equalizer sowie Equalizer Filter.

Dauerläufer

Erstaunliche 103 Stunden - so lange hält der Cowon X7 bei Musikwiedergabe mit einer Akkuladung maximal durch. Videos können auf Wunsch bis zu zehn Stunden am Stück mit einer Akkuladung angeschaut werden. Also können Sie entspannt unterwegs sein und einfach genießen, denn der Player lässt Sie auch auf einer richtig langen Reise nicht im Stich.

Bewegte Bilder

Mit dem 10,9 cm (4,3 Zoll) großen TFT LDC Touchscreen sind Langeweile und angestrengte Augen Vergangenheit. Mit 16 Millionen Farben und einer Auflösung von 480x272 Pixeln werden Bilder lebendig und fesseln den Betrachter egal, ob es sich um Filme, Videos oder die Diashow der Urlaubsfotos handelt.

Große Format- und Codec-Vielfalt

Der Multimedia-Player versteht nicht nur die gängigen Audio-Formate (MP3, WMA, WAV), sondern auch verlustfreie (lossless) wie FLAC und APE oder das lizenz- und patentfreie Open Source- Format OGG Vorbis. Hörbücher von Audible werden ebenso unterstützt und lassen sich mit der Resume- und Bookmark-Funktion besonders angenehm genießen. Bei Video- oder Filmdateien gehören die Formate AVI, WMV und ASF mit den Codecs Xvid SP/ASP, WMV 7/8/9 und DivX 3/4/5 zum Repertoire.

Bequem und smart

Über die Smart Widget Benutzeroberfläche lässt sich der Cowon X7 leicht bedienen und verschafft Ihnen schnellen Zugriff auf alle Anwendungen. Ein kleiner Tipp auf den Touchscreen und schon wechseln Sie bequem vom Radio zum Taschenrechner, Audio- oder Videoplayer und über die M-Taste ganz leicht wieder zurück.

Ungebundenes Vergnügen

Die Bluetooth-Funktion befreit Sie von lästigem Kabelsalat und ermöglicht mit entsprechenden Stereo-Kopfhörer oder –Headsets nicht nur bequemes kabelloses Musikhören, sondern auch ein Weiterschalten zum nächsten Lied oder die Lautstärke anzupassen. Falls die Kopfhörer doch mal lästig werden, dann gibt es ja auch noch den eingebauten Lautsprecher an der Vorderseite des Players. So können auch Freunde am lebendigen Sound teilhaben.

Software-unabhängig

Der Cowon X7 wird als Wechseldatenträger erkannt und benötigt keine Software zur Datenübertragung, da Dateien per Drag & Drop kopiert werden können. Mit seiner enormen Speicherkapazität ist er ein idealer externer Speicher, um all Ihre Daten zu sichern.

Zahlreiche Features

Wenn die eigene Musiksammlung nicht genug Abwechslung bietet, dann schalten Sie doch das UKW-Radio ein und genießen Songs, Nachrichten und Beiträge. Aufnahmen können vom Radio oder anderen externen Quellen über Line-in (Kabel optional) gemacht werden oder mit dem eingebauten Diktiergerät geht kein Geistesblitz mehr verloren. Noch nicht genug - dann entspannen Sie sich bei Flash-Spielen, nutzen Sie den Taschenrechner, machen Sie sich Notizen mit dem Notepad oder erreichen Sie sportliche Ziele mit der Stoppuhr. Für den gemütlichen Kinoabend zu Hause kann der Cowon X7 über seinen TV-Ausgang (Kabel optional) auch Filme auf dem Fernseher zeigen.

Optionales Zubehör

Ledertasche (schwarz oder weiß), Plastikhülle (Shield Case), Displayschutzfolie, Silikon-Schutzhülle, TV-Out Kabel, Line-in Kabel


Produktbeschreibungen

Cowon X7 120GB schwarz, Neuware vom Fachhändler

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Quest
Größe:120 GB
Ich hatte keine Wahl. Ich wollte einen mp3-Player, der das ganze stattliche Musikarchiv aufnimmt. Ich wollte nicht mehr aussuchen, was ich runterschmeiße, wenn ich etwas neues draufspiele. Folgende Mindestanforderungen hatte ich: OGG Vorbis Unterstützung, sehr guter Klang, mindestens 140 GB Platz, lange Akkulaufzeit, Linux-Unterstützung.

Als COWON den X7 offenbarte, machte es klick! Als zahlreiche User-Reviews auftauchten, die von zerschossener Datenbank berichteten, machte es erstmal wieder "Vorsicht". Letztlich konnte ich doch nicht widerstehen. Und ich bereue nichts.

--Zum Gerät an sich:
- Er ist groß (für einen Player). Er ist schwer (für einen Player). Er wirkt sehr solide, die Knöpfe haben einen satten Druckpunkt, nichts klappert. Die Position der Knöpfe ist gewöhnungsbedürftig (Laut/Leise links an der Seite, Hold/Aus rechts an der Seite, Menüknopf vorne zentral eingelassen). Handbedienung außer lauter/leiser ist hier NOCH unpraktischer als beim D2, Touchscreenbedienung also meistens Pflicht.

- Touchscreen: resistiv aber absolut ausreichend von Empfindlichkeit und Präzision. Gelegentlich geht mal ein Tapper "ins Leere", aber nichts, was mich integral stören würde. Die Auflösung ist vollkommen ausreichend, die Helligkeit ist, auf höchster Stufe, durchaus tageslichttauglich, sprich, die Sonne darf auch scheinen.

- Lautsprecher: nett, aber nichts dolles. Immerhin neigt er nicht arg zum Verzerren wenn er lauter soll. Bass ist eben Fehlanzeige, aber für ein Video zum schauen oder vorzeigen reicht es.

- Der Player braucht 8-10 Sekunden bis er hochgefahren ist, im Sleep-modus nur 2.

- Speicher: Ich habe etwa 16000 Stücke auf das Gerät übertragen, allerdings nicht en bloc, sondern immer mal wieder 15-20 GB. Bei der letzten Befüllung (S, T, U, V, W, XYZ) waren es etwas mehr als 40 GB. Da hat die Datenbankanktualisierung dann mal 4 Minuten gedauert. Übrigens, die 160 GB sind "Dezimal GB", also das was der Festplattenhersteller auf die Packung schreibt wenn er eine 1TB Platte verkauft, die der PC dann als 900 GB Platte erkennt. Beim Starten neuer Stücke und beim Wechsel gibt es eine Festplattengedenksekunde in der der Player den Song in den Arbeitsspeicher lädt, danach verstummt die Festplatte wieder.

- Der Player wird unter Linux anstandslos mit zwei Laufwerken (interner 2 GB Flash, und die große HDD) erkannt. Keine Zicken nach Dateitransfer (Nautilus Drag&Drop). Transfergeschwindikeit USB 2.0 üblich.

--Zur Bedienung:
COWON-typisch gewöhnungsbedürftig. Man hat drei Homescreens, auf denen man die Progrämmchen und Widgets verteilen kann, oder alternativ eine Art Listennavigation. Beides funktioniert. Das gleiche gilt für die Bedienelemente von Video/Radio/Photo oder Musik-Player, manchmal ist die Benutzerführung jedoch gewöhnungsbedürftig. Abspiellisten auf den Gerät zu erstellen ist Krude gelöst über eine Favoritenliste, die man jedoch nicht aus der Metadaten-Tag basierten Bibliothek hinzufügen kann, sondern dafür den Umweg über den Dateibrowser machen muß (war beim D2 auch schon so und bleibt eine Usability-Sünde).

Also eine geschliffene Benutzeroberfläche, wie bei den iProdukten, findet man hier nicht vor. Aber man kann damit leben. Oder: man muß nicht damit leben, denn es gibt alternative Bedienoberflächen für den X7 (im iaudiophiles.net Forum schauen, Stichwort UCI, oft gehen die für den COWON S9 und/oder J3 auch für den X7). Ich bin bei den UI von 'kizune' fündig und sehr, sehr glücklich geworden, Mit 'Lynx', 'Sense' und 'Leaf' (Herzlichen Dank an dieser Stelle!). Diese UI findet man ebenso im iaudiophiles.net Forum oder eine Suche mit "kizune.square7.de" anstrengen.

Alternative UI installiert man, indem man sie in den Ordner des Flash Laufwerks entpackt und zwar unter 'System/Flash UI/'. Der Player sollte dafür USB-seitig NICHT im MTP-Modus agieren, sondern im MSC-Modus, einstellbar in den System Settings. Ein Neustart des Players ist nach Umstellung/Installation erforderlich.

Zu 'Lynx', 'Sense' und 'Leaf': Lynx ist ein alternatives Hauptmenü, ich habe es als mainmenu2.swf ('1' ist die "Desktop-Oberfläche" von Cowon, '2' die "Textoberfläche" von Cowon) installiert. Leaf ist die Oberfläche für die Musik-Bibliothek, ermöglicht eine einfache und schnelle Suche und gibt einem auch mehr Möglichkeiten Playlisten zu erstellen; Sense ist eine Musik-Oberfläche. Alle drei arbeiten wunderbar zusammen und sind ein ECHTER Mehrwert an Benutzbarkeit und Eye-Candy.

--Zu den Bugs:
Ich habe gleich als erstes die Firmware-Version 2.08 aufgespielt, die augenscheinlich die Fehler mit Datenbankkorruption nach Aufspielen größerer Mengen Textdateien (die bekommt der Player als versteckte Ordnerbeschreibungs-Dateien bei OSX und z.T. auch manchen Linux Versionen untergejubelt) korrigiert (lt. Changelog). Echte grobe Fehler sind mit bisher nicht untergekommen. Usability-Sünden so ein, zwei, drei, aber Showstopper: keiner. Und die Usability Sünden sind mit den o.g. UCIs ohnehin Geschichte.

--Zum Klang:
Vorweg: die mitgelieferten Ear-Buds werden dem Gerät nicht gerecht. Sie sind Dreingabe. Ich verwende (nach einigem rumprobieren) Ultimate Ears SuperFi 5 Pro In Ear Kopfhörer.

ZONG! Der D2 war klanglich wirklich nicht schlecht. Wirklich, er war sogar gut, sehr gut. Tja. Jetzt ist er's nicht mehr. Zumindest gefühlt. Diese ausgewogene detailgetreue Klangfülle bereits mit allen Effekten (die reichhaltig zur Verfügung stehen) ausgeschaltet, ist wunderbar. WUNDERBAR. Mit den Klangeffekten kann man dann noch spielen und tatsächlich zum Teil noch mehr rausholen (BBE+, moderat eingesetzt, z.B.). Jetzt habe ich eine "behutsame" Regulierung gefunden, die den Kopfhörer wunderbar ergänzt (a bissel mehr unten rum). Räumlichkeit, Transparenz und Wumms in allen Lagen, die Höhen nicht übergestaltet, die Bässe knackig und ausnehmend gut aufgelöst.

Nichts, an das ich diese Kopfhörer bisher angeschlossen habe, klang so gut wie der X7.

Wow.

Chapeau!

--Laufzeit
Die 103h werden mal wieder auf Vol 15 (von 40), 128kbp mp3 gemünzt sein. Im Prinzip ist so eine Laufzeit-Aussage technisch vielleicht richtig, geht aber an der Zielgruppe vorbei, die der Speicherkapazität und den Klangeigenschaften des Players gerecht werdend höher-kbp codierte Musik abspielt und u.U. auch größere HiFi-Kopfhörer anschließt. Wer also FLAC oder OGG (q8) hört, der kann sich aufgrund der höheren, zu lesenden Datenmenge signifikant von der 100er Marke verabschieden. Zum Vergleich, der D2 hatte nominal 52h angegeben und es hat immer für mehr als 26h gereicht (OGG Vorbis Q8-9, Vol 20 von 50, dezente Klangoptimierung).

Eine Anmerkung zum Sleep-Modus: der ist in der Standardeinstellung eingeschaltet. Wer also gerne mit Musik im Ohr einschläft, dem schlummert auch der Player ein, mit dem Effekt, daß die gefühlte Spielzeit recht deutlich sinkt, genaue Angaben zum Stromverbrauch im Sleep-Modus konnte ich nicht auftreiben bzw. erheben, es empfiehlt sich aber in solchen Fällen den Sleep-Modus zu deaktivieren (geht im Settings Menü).

Die Laufzeit läßt sich also am besten mit "höchst solide" beschreiben (und wird nach ein paar Aufladezyklen auch noch besser). Derzeit habe ich bei einer Nutzung von 24 h Musikhören (Ogg Vorbis q8, 20h Lautstärke 16-19, den Rest mit 30-35 über kleine Akkuboxen), und dem Äquivalent von 90 Min Video (Rumdaddeln am Gerät bei Helligkeit nicht höher als 5) plus etwa 40 h Standby statt OFF noch 25% Ladestatus übrig.

--Zum ganzen Rest:
- Das Radio ist besser als das vom COWON D2 (was nicht schwer ist), allerdings von richtig gutem Empfang auch noch ein Stückchen weg.

- Der Photoviewer ist nett. Der Videoplayer ist auch ganz nett. Beides habe ich nur rudimentär getestet. Linux-User müssen halt i.d.R. einen Videokonverter bemühen, bzw. den vorhandenen an die Auflösung des X7 anpassen (480x272). Wem der vorhandene nicht gefällt installiert eben ein UCI dafür (ich empfehle die UCI "Vision", von 'Kizune'; Cowon sollte echt darüber nachdenken den Mann zu verpflichten ...).

- Der Dokumentenviewer ist ziemlich nutzlos, es ist ein reiner Textviewer.

- Nippeskram wie Notitzzettel in verschiedener Form, ein Kalender (ohne Erinnerungen oder Aufgaben; bei "Lynx": mit Terminen), Taschenrechner (in sehr komischem Layout; ein anderer kann als swf-Datei installiert werden, siehe S9 Forum iaudiophiles) und Stoppuhr/Countdown sind Beigaben, von denen ich nichts erwartet habe und die mehr oder weniger nutzlos bis ganz nett sind.

- Man kann Flash-Anwendungen installieren (z.B. einen besseren Taschenrechner, wer ihn braucht), zu finden und auszuprobieren im iaudiophiles-Forum bei den Playern S9 und J3.

- Bluetooth: nicht verwendet (suche: BT Kopfhörer und hochwertiger Klang ...). Ein Dateitransfer über Bluetooth ist nicht vorgesehen.

- Mitgelieferte PC-Software: nicht benutzt, daher keine Wertung.

-------
Fazit: Man muß sich erst klar machen, was man will, sonst wird man mit dem X7 unter Umständen unglücklich. Wer für den (stattlichen) Preis eine eierlegende Wollmilchsau mit Fönfrisur und ausgefeiltem Bedienkonzept sucht, der kauft besser einen iPod-Touch. Lesen Sie weiter... ›
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28 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spoonman
Größe:160 GB
Als langjähriger Nutzer eines Iriver H120 hatte ich mich auf den Cowon X7 gefreut: endlich ein Gerät, das in Sachen Klangqualität und Kompatibilität mithalten kann, und das auch noch mit 160 Gig und ewig langer Akkulaufzeit. Dafür hätte ich Unannehmlichkeiten wie den hohen Preis, das große Gewicht oder die unhandlichen Ausmaße gerne in Kauf genommen.

Doch leider hat der Cowon X7 schon beim oberflächlichen Ausprobieren jeden Spaß im Keim erstickt, denn seine Bedienoberfläche ist eine Krankheit, und auch ein Firmware-Upgrade (auf Version 2.08) bringt keine Abhilfe:

(1) Bereits die englische Lokalisierung ist voller Fehler. Die deutsche habe ich dann gar nicht mehr getestet. Zumindest korrektes Englisch sollte heute kein großes Problem mehr darstellen, aber man hat hier deutlich an der Übersetzung gespart, und allein das ist für ein Gerät in dieser Top-Preisklasse schon völlig inakzeptabel. (Nach dem Upgrade hatte sich zumindest hier etwas getan; aber leider noch nicht genug.)

(2) Schlimmer jedoch ist der Pseudo-Touchscreen, der nur gelegentlich so reagiert, wie er soll, und regelmäßig mehrmalige Anläufe erfordert, weil er entweder zu ungenau ist oder zu träge reagiert. Auch die mitgelieferte Kalibrierungsfunktion hat sich diesbezüglich als nutzlos erwiesen. Ich wage mal zu mutmaßen, dass die Zielgruppe für ein solches Gerät nicht unbedingt auf großflächige, "Apple"-mäßige Touchscreens aus ist, sondern eher auf andere Aspekte Wert legt. Ein paar gescheite Knöpfe hätten's also auch getan, wenn man sich schon keinen optimal funktionierenden Touchscreen leisten will.

(3) Die Menüführung und das Interface generell lassen einen verzweifeln, denn sie sind erschreckend anti-intuitiv, was teilweise auch in Kombination mit der schlechten Übersetzung zum Problem wird. Warum beispielsweise im Abspielmodus ein Button mit dem Titel "Open" auf die nächst HÖHERE Ebene führt, wird wohl immer das Geheimnis eines Billig-Übersetzungsbüros bleiben. Auch sind viele Buttons zu mickrig dargestellt, um über den Touchscreen ordentlich bedient werden zu können.

(4) Das Design und die Abspielfunktionen sind zum Fortlaufen:

- Playlisten werden beim Synchronisieren (etwa mit Windows Media Player oder MediaMonkey) zwar auf das Gerät übernommen und angezeigt, geben aber die Fehlermeldung "No File" aus, wenn man sie abspielen will. Da wurde wohl bei der Programmierung der Ordnerstrukturen gepfuscht.

- Der Shuffle-Modus erlaubt zwar, auszuwählen, ob man "alle", "1" (!) oder nur die Titel eines Albums durcheinander hören will, in der Praxis kommt es aber darauf an, von wo aus man den Abspielmodus ursprünglich gestartet hat. Startet man also ein Album von AC/DC und wählt "alle", bekommt man trotzdem nur die Songs dieses einen AC/DC-Albums zu hören.

- Überhaupt sind die vielen Kategorien der Musik-Bibliothek ein Witz. Wählt man "Alben" aus, bekommt man eine alphabetische Liste sämtlicher Alben auf dem Gerät angezeigt, aber ohne Interpreten. Wählt man ein Jahr aus, erhält man eine alphabetische, sonst unsortierte Auflistung ALLER Songs aus dem betreffenden Jahr, die sich weder nach Interpreten noch nach Alben sortieren lässt, was bei einer Kapazität von 160 Gigabyte schlicht eine Frechheit ist. (Beispiel: Meine Musikbibliothek - die übrigens komplett auf das Gerät passt - hat für das Jahr 2010 insgesamt 1420 Songs. Viel Spass beim Scrollen, wenn man einen bestimmten davon über die Jahresliste erreichen will.)

- Beim Abspielen wird das Cover-Artwork (sofern vorhanden und von ausreichender Qualität - das Gerät ist wählerisch) im Display angezeigt, was nett ist. Ansonsten werden aber nur der Songtitel, der Interpret und die Spieldauer/verstrichene Zeit angezeigt, obwohl auch für zusätzliche Informationen (Album, Jahr) mehr als genug Platz wäre. Anpassungsmöglichkeiten: Fehlanzeige.

Das waren die Punkte, die ich nach einstündigem Testen festgestellt habe, wohlgemerkt. Bis zu den anderen Funktionen bin ich nicht durchgestoßen, weil die eh nebensächlich für mich sind.

Das Tragische daran ist, dass viele der Unzulänglichkeiten eigentlich nichts mit der Technik zu tun haben, sondern auf die Kappe des Betriebssystems gehen. Lust, darauf zu warten, ob sich bei einem künftigen Firmware-Update vielleicht was tut, habe ich nicht. Bei 300 Euro erwarte ich, dass ein Gerät einen Mindeststandard an Bedienfreundlichkeit erfüllt.

War wohl zu schön, um wahr zu sein - mein Iriver von 2004 wird dann eben noch ein paar Jahre länger seinen Dienst tun müssen. Der hat zwar ein schnödes Text-Display und nur 20 Gigabyte Fassungsvermögen, lässt mir dabei aber trotzdem mehr Spaß an meiner Musiksammlung als dieser frustrierende Klotz. Wie man eine so erstklassige Hardware mit einem so völlig indiskutablen Betriebssystem versauen kann, ist mir schleierhaft.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Avisondo
Größe:160 GB
Im Vergleich zum farblosen und sterilen Klangbild der iPods bekommt man beim Cowon X7 schon einen wesendlich lebendigeren und druckvolleren Sound angeboten. Andererseits trennt ihn noch ein ganzes Stück von echtem High-Fidelity-Sound wie ihn etwa Colorflys Pocket HIFI-Player bietet. Für die meisten Hörer dürfte die Klangqualität aber ausreichen, da normalen Mp3-Dateien sowieso kein High-End-Sound zu entlocken ist. Demzufolge sollte man auch den Kopfhörer mit Bedacht wählen. Während etwa ein Referenzkopfhörer wie der iGrado die Digital-Analog-Wandler des Cowon etwas entzaubert, umspielt Sennheisers PX 100 elegant die kleinen Schwächen in Auflösung und Frequenzgang. Im Punkto Verarbeitung kommt der Cowon allerdings kaum über Mittelmaß hinaus. Das Plastikgehäuse ist ja noch akzeptabel, aber auf das träge Touch-Display das nur auf deutlichen Druck reagiert, hätte man zugunsten eines modernen kapazitiven Displays a la Ipod-Touch gerne verzichtet. Und bezüglich Bedienung und Menüführung hinkt Cowon den Apple-Playern sowieso meilenweit hinterher. Insgesamt ist der Cowon X7 aber ein guter Player dessen klangliche Stärken eben durch das widerspenstige Touch-Display und das anachronistische Bedienkonzept etwas geschmälert werden. Wer jedoch hauptsächlich komplette Alben hört, wird mit diesem Gerät sicher seine Freude haben. Wer andererseits gerne mal in der Musikbibliothek hin- und herspringt, könnte wegen der umständlichen Steuerung schnell genervt sein. Da sowohl die Apple-Player als auch Microsofts Zune nur klangliches Fast-Food bieten, stellt der Cowon X7 für anspruchsvolle Musikhörer schon eine lohnende Investition dar. Zwar kann man gegenüber dem Cowon X5 oder dem iRiver H120 klanglich keine wesendlichen Fortschritte verbuchen, dafür setzt man aber in der Speicherkapazität und in der wirklich überragenden Akkulaufzeit neue Bestmarken.
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