Puh, was soll man über diesen Film berichten. Er ist nicht herausragend gut, aber furchtbar schlecht ist er auch wieder nicht. Er wirkt auf jeden Fall wie ein extremer low-budget-Film, andererseits wirkt er eher wie ein Bühnenstück. Auf jeden Fall braucht man etwas Durchhaltevermögen, andererseits freut man sich am Ende auch, wenn man durchgehalten hat.
Der Film arbeitet mit furchtbar vielen Klischees. Ein amerikanischer homosexueller Mann ist zwar verheiratet, aber nur, weil seine "Freundin" (oder als was er sie auch immer angesehen hat) schwanger wurde. Vom Aussehen her arbeitet er im Büro und fährt dann und wann "in den Norden" auf Geschäftsreise. Von dort bringt er, warum auch immer, einen Cowboy mit, der von nun an bei ihnen arbeitet. Schnell merkt der Coxboy, daß in dieser "Familie" nicht alles rund läuft.
Aber das, was den Film im Nachhinein betrachtet doch sehenswert macht, ist der eigentliche "Spannungsbogen", der am Ende des Film aufgelöst wird. Allerdings ist er eher vergleichbar mit einem kleinen Blitz. Aber das muß auch wieder jeder für sich entscheiden...