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In the Court of the Crimson King (Original Master Edition)
 
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In the Court of the Crimson King (Original Master Edition)

King Crimson Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von King Crimson

Fotos

Abbildung von King Crimson

Biografie

Ihr Debut "In The Court Of The Crimson King" war 1969 die Geburtsstunde des Progressive Rock. Auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten gelang es King Crimson immer wieder, Meilensteine des Genres wie "In The Wake Of Poseidon", "Red" oder "Discipline" zu schaffen. Mal waren Jazz-Elemente prägend, mal Elektronik, mal bediente man sich an Metal und Hard Rock - jedes King Crimson Album ist… Lesen Sie mehr im King Crimson-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (3. Februar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Dgm (Galileo Music Communication)
  • ASIN: B00065MDRW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.158 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. 21 St Century Schizoid Man
2. I Talk To The Wind
3. Epitaph Including March For No Reason & Tomorrow & Tomorrow
4. Moonchild Including The Dream & The Illusion
5. In The Court Of The Crimson King Including The Return Of The Fire Witch And The

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das in 10 Tagen aufgenommene und am 10. Oktober 1969 veröffentlichte Album "In the Court of the Crimson King" ist eines der Alben, welche die britische Rockmusik definiert haben und eines der feinsten Debütalben aller Zeiten. Pete Townshend nannte das Album, das über die Jahre einen legendären Status erlangte, ein "unheimliches Meisterwerk". Es ist das einzige Studio-Dokument eines aussergewöhnlichen Jahres im leben von King Crimson. Es begann mit der ersten Probe der Band am 13. Januar, Konzerten im Marquee Club, im Hyde Park zusammen mit den Rolling Stones, der Aufnahme und der Veröffentlichung der ersten Platte und der Auflösung der Besetzung nach der ersten USA-Tour. Diese Ausgabe wurde direkt von den erst kürzlich wieder aufgetauchten Originalmasterbändern von dem renommierten Toningenieur Simon Heyworth erstellt. Das Master wurde von King Crimson Gründer Robert Fripp genehmigt.

Produktbeschreibungen

2004 24 bit Remastered 1969 groundbreaking debut masterpiece. reissued on Robert Fripp's own DGM label.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
129 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Lange vor Genesis, Emerson,Lake&Palmer, Yes oder jethro Tull, alles Namen die für das Genre des Progressive Rock prägend und unverzichtbar sind, hatten King Crimson auf ihrem Debutalbum das Genre bereits erfunden und den Maßstab für den neuen aufregenden Stil zwischen Folk, Jazz, Klassik und Rock sehr hoch angelegt. 1969 war eh das Jahr der musikalischen Revulution schlechthin, man schrieb keine Hitkonserven mehr für den Eintagsfliegen Radiogebrauch, sondern lies allen musikalischen Möglichkeiten und Ambitionen freien Lauf. King Crimson schöpften alles aus, was musikalisch auszuschöpfen war und kreierten dieses wundervolle Gesamtkunstwerk. Sänger dieses himmlischen Epos, welcher wirklich nicht von dieser Welt zu sein scheint, textlich aber unserer Welt den Spiegel vorhält, war niemand geringerer als Greg Lake, der später mit dem ehemaligem Atomic Rooster Drummer Carl Palmer und dem Nice Organisten Keith Emerson die Grenze der musikalischen Selbstinszenierung überschritt und das Genre bis zum Erbrechen ausreizte, ehe sie selbst zur Farce wurde. Hier aber klingt alles noch frisch und inspiriert, wie groß und gigantisch könnte der Name King Crimson heute klingen, wenn der Stil des Debutalbums beibehalten worden wäre, größer gar als Pink Floyd?!?!?

Zu den Songs:

Der Eröffnungssong 21th Century Schizoid Man ist der Kontrastpunkt des Albums, das Loch im Teppich: Hektisch, panisch, aggressiv, nervös, eine Kakophonie aus verzerrtem Gesang, Saxophon, verzerrter E Gitarre und irren Schlagzeugsynkopen, erinnert teilweise sehr stark an Jon Hisemans Colloseum, wenn man vom Gesang absieht. Sehr verstören und im krassen Kontrast zum Rest des Albums stehend.

I Talk To The Wind: Wundervolle, idyllische und kindlich naive Flötenmelodien, lässige, träge Gesangsmelodien, ein Lied, das von Luft und Liebe zu leben scheint, völlig unbekümmert und beruhigend. So relaxed, wie man es nach der Eruption des ersten Stücks niemals vermutet hätte. Auch Klarinette und Oboe kommen hier neben mehreren Flöten zum Einsatz, der Rythmusteppich ist variabel verspielt und absichtlich löchrig um die Lässigkeit zu betonen.

Epitaph: Eine Klangwand aus Mellotron (einem Instrument, das damals grade frisch in Mode kam, was avantgardistische Musik mit klassischem Touch betraf), Fagott, Oboe, Klarinette, Akustikgitarre, etwas (cleaner) E Gitarre, Kesselpauken, Bass und einem schleppendem Drumrythmus, monumental, episch, dramatisch und elektrisierend, wie kurz vor einem Gewitter, wundervoll, anmutig, emotional... Herrlich, Melodien, die einem einen Schauer über den Rücken jagen, vom göttlichem, engelhaften Gesang Greg Lakes gar nicht erst zu sprechen. Ich kenne keine bessere Form in Musik gepresster Melancholie und Trauer. Wow! Wer hier keine Gänsehaut bekommt, sollte einen Neurologen aufsuchen!

Moonchild: Die ersten drei Minuten sind sehr geheimnisvoll und mysteriös, Greg Lakes Stimme ist gedämpft an der Grenze zum Flüstern, die leicht verzerrte, jammernde Gitarre und das spärliche Klavier schienen sich in das Gehör anschleichen zu wollen. Absolut tolle atmosphäre, ehe man sich dann nach drei minuten der musikalsichen Selbstinszenierung hingibt und Freejazz praktiziert, ohne jede Form und ohne jeden Zusammenhang zum Rest des Songs, sehr verspielte Xylophon und Gitarrenmelodien, etwas Percussion... Man pennt past ein, was aber dem Genuss keinen Abbruch tut.

Der Titelsong: Ebenfalls eine möchtige Wand aus melancholisch weinendem Mellotron, Klavier, Bass und Schlagzeug, dann aber nur wundervolle akustische Gitarre und herrliche Gesangsmelodien, eine mysteriöse Atmosphäre wird kreiert, wie auf einer anderen Welt, Greg Lakes Stimme untermalt beim Refrain die Melltronmelodien und verleiht dem Sond einen sakralen, choralen Touch. Wundervolle Flötenmelodien in der Mitte, untermalt von jazziger Gitarre und das bombastische Ende... Ein Song, der Epitaph in nichts nachsteht und mit dem sich die Band ein Monument, ein Denkmal geschaffen haben....

Das ist nicht nur ein Denkmal, sondern ein Mahnmal in Moll und Dur, warnend vor der damals gefürchteten atomaren Apokalypse...

Das wundervolle, traumhafte Cover tut sein übriges.

Kaufempfehlung. Weitere Worte spotten nur der Genialität dieses äusserst inspirierenden Werkes, wohl das Beste, was in meinem Plattenschrank steht und was vom King Crimson Urmitglied und Gitarristen Robert Fripp heute Live unter den Tisch gekehrt wird und keine Beachtung mehr findet. Welch eine Verschwendung. Aber Live kann man diese Musik nicht umsetzen, wie das King Crimson Livealbum Epitaph leider unmiossverständlich klar machte.

PUNKT!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
40 Jahre Gänsehaut 13. Dezember 2009
Format:Audio CD
1969 habe ich mir die Schallplatte gekauft, irgendwann auch die CD. Beschreiben kann und möchte ich die Musik nicht, es haben ja schon viele andere trefflich getan. Ich weiß nur: Seit ewigen Zeiten schon wird dieses Album als Meilenstein und Klassiker gehandelt. Was das aber bedeutet, spüre ich, wenn ich die Musik höre - sie geht mir 2009 genauso unter die Haut wie 1969. Man wird aus heutiger Sicht kaum ermessen können, was es vor 40 Jahren für ein Hörerlebnis war. Denn das Album könnte auch ganz neu sein, es klingt kein bisschen alt. Nur wäre es dann nicht so unermesslich originell und wegweisend.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Muss wohl so ähnlich sein, als ob ein Archäologe DEN ultimativen Vorfahren des Homo Sapiens entdeckt hätte, irgendwie stelle ich mir den Moment äusserst erhaben vor und man verharrt ehrfurchtsvoll davor.

Naja, ganz so dramatisch ist es hier sicher nicht, aber es zeigt in etwa die Bedeutung, die speziell DIESES Album für die Entstehung dessen, was man später Art- oder Progrock nennen wird, hat.

Für manche beginnt der Artrock eigentlich schon bei The Nice, dem würde ich aber nur unter Schmerzen zustimmen, da der Popanteil bei manchen Stücken der Emersontruppe dieser Band eher eine Art Zwitterstellung zuweist.

Das Debut der Gruppe um Robert Fripp allerdings kann man hingegen guten Gewissens als Keimzelle dieser Musikrichtung definieren. Mit Elementen des (Free)Jazz, des Rock und des Folk wurde ein Werk aus der Taufe gehoben, das gewiss nicht viel Gleichwertiges auf Augenhöhe hat - spontan fällt mir da vielleicht die Valentyne Suite von Colosseum ein, vielleicht noch ein, zwei andere Platten, aber das war's dann auch schon.

Schon der Eröffnungstrack 21st century schizoid man mit seinem jazzigen Mittelpart ist so etwas wie eine Ikone des Artrock, in seiner Bedeutung bzw. seinem Bekanntheitsgrad vergleichbar vielleicht mit Beggars Operas Time machine oder Gentle Giants Wreck - spannend, dramatisch, z.T. dissonant, verspielt. Auch das ruhige, romantische I talk to the wind, das majestätische Epitaph (wahrhaft königlich!), die Freejazzspielerei Moonchild und natürlich der Überhammer der Platte, das Titelstück: es gibt kaum Stücke, die so elegant, verspielt, harmonisch und dennoch druckvoll sind wie dieses Prunkstück. Treibt einem immer die Nackenhaare hoch - und das noch nach fast vierzig Jahren!

Verdient locker 10 Sterne!!!
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