Treat ist ein kurzer, prägnanter Name" Die Musiker sind Schweden, welche in den 80ern (glaube ich) gar nicht so erfolglos waren und bis 1992 Alben heraus brachten. Danach war Schicht, wenn man von Compilations absieht. Vom "Firefest" Festival, 2008 in England gab es dann eine DVD mit dem ersten Album (Re-Release) als 2008er Lebenszeichen. Nun sind die Barden mit dem brandneuen Album "Coup De Grace" zurück. Neu an Bord ist Bassist Nalle Påhlsson, während der Rest der Truppe um Sänger Robert Ernlund noch die alten Haudegen von vor dem Split sind. Kurzsänger Mats Leven lasse ich mal außen vor! Treat rocken erstaunlich hart und leicht metallisch bei einigen Songs, hieven sich damit teilweise in Melodic-MetalSphären mit hoher Melodiedichte. Das war früher sicherlich etwas anders. Die Gitarren und die Stimme haben einfach Biss, was Ohrwürmer wie der Opener "The War Is Over", "Roar" oder Paper Tiger", beweisen. Die Songs gehen direkt nach vorne, rocken und sind wie geschaffen diese live auf einer Bühne zu präsentieren! Die Schweden geben erstaunlich viel Gas, machen dabei tierisch Laune und erzeugen bei mir Partystimmung. Am Ende der Scheibe werden Treat etwas softer und gehen mehr Richtung Melodic Rock / AOR, was aber nicht stört. Guter Beweis ist da "We Own The Night". Immerhin ist mit "A Life To Die For" auch nur eine richtige Ballade auf dem Album. Der Sommer kann kommen und mit Treat macht das sicherlich noch mehr Spaß.
Fazit: Gutes Album mit praller Spielzeit!