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Counter-Clock World (Vintage) [Englisch] [Taschenbuch]

Philip K. Dick
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Kurzbeschreibung

12. November 2002 Vintage
In Counter-Clock World, one of the most theologically probing of all of Dick’s books, the world has entered the Hobart Phase–a vast sidereal process in which time moves in reverse. As a result, libraries are busy eradicating books, copulation signifies the end of pregnancy, people greet with, “Good-bye,” and part with, “Hello,” and underneath the world’s tombstones, the dead are coming back to life. One imminent old-born is Anarch Peak, a vibrant religious leader whose followers continued to flourish long after his death. His return from the dead has such awesome implications that those who apprehend him will very likely be those who control the fate of the world.


Winner of both the Hugo and John W. Campbell awards for best novel, widely regarded as the premiere science fiction writer of his day, and the object of cult-like adoration from his legions of fans, Philip K. Dick has come to be seen in a literary light that defies classification in much the same way as Borges and Calvino. With breathtaking insight, he utilizes vividly unfamiliar worlds to evoke the hauntingly and hilariously familiar in our society and ourselves.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Vintage; Auflage: Vintage Books. (12. November 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0375719334
  • ISBN-13: 978-0375719332
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 1,9 x 12,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 407.692 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

“Dick’s best books always describe a future that is both entirely recognizable and utterly unimaginable.” --The New York Times Book Review

“Dick is entertaining us about reality and madness, time and death, sin and salvation. . . . We have our own homegrown Borges.” --Ursula K. LeGuin, The New Republic

Synopsis

Pre-empting novels such as the Booker Prize-winning 'Time's Arrow' by as much as twenty years, Counter-Clock world is a story of racial tensions told against the background of the year 1998 in which time flows in reverse as people are born old only to grow younger and younger. Time runs backwards in the Counter-Clock World. Old people emerge from their graves, grow to middle age, youth, adolescence and childhood to be finally unborn in their mothers wombs. The most powerful - and most feared - organisation in the world is the Library, in charge of expunging the written records of events, which have no longer happened. When a powerful black leader is reborn, the Library's one concern is to eliminate him before the renewal of racial violence tears the country apart. But in this counter-clock year of 1998 it isn't that simple! This eerie and unforgettable premise encapsulates Philip K Dick's ambitious and inimitable approach to fiction writing. The attempts of his characters to cope with the bizarre reality of a world that runs backwards while their minds run forwards like ours, operate as a stunning critique of the way in which we perceive our own civilization. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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4.0 von 5 Sternen Zeitreise einmal anders 6. Januar 2007
Format:Taschenbuch
1967 geschrieben, ist Counter-Clock-World eine Überraschung für mich. Das Buch ist im Grunde ein Zeitreiseroman der seltsamesten Form, in dem Sinne, daß die Zeit hier komplett rückwärts läuft. Die Welt befindet sich in der – nicht wirklich näher erläuterten – «Hobart’s Phase», in der anscheinend das Universum als Ganzes wieder kontrahiert und (abstruserweise) die Menschen zwar vorwärts agieren, aber rückwärts leben. Das heißt, sie sprechen ganz normal und scheinen immer noch nach normalen Cause-Effect-Regeln zu leben, aber sie erwachen in ihren Gräbern. werden jünger, sind Kinder, kriechen irgendwann in die Leiber von in Krankenhäusern wartend liegenden Frauen hinein, die dann neun Monate später kompulsiv Sex haben müssen. Essen wird mit sogenannten Sogum-Rohren eingeführt (Dick geht nicht näher darauf ein, aber es scheint eine Art warmer Stuhlgang zu sein, der als Einlauf eingeführt wird), bis etwas später komplette Mahlzeiten auf die Teller erbrochen werden. Wobei der Einlauf soziales Event ist – wie bei uns das Essen – und das Hochwürgen und «Entkauen» der Speisen den Menschen intimst peinlich wird, ähnlich wie uns der Gang zum Klo. Ähnlich absurd die Begrüßung mit «Goodbye», das Einatmen von Rauch, der dann in die Zigaretten gepustet wird (wodurch sich die Luft im Raum klärt), oder die Bibliothek, deren Aufgabe es ist, das Wissen der Welt nach und nach wieder zu vernichten, vom publizierten Buch bis zum ersten Manuskript. Nichts von alledem macht auch nur im Entferntesten Sinn, aber Dick schafft es (mit der bei ihm üblichen Nonchalance), lässig mit der surrealen Komik seiner Counter-Clock-World zu spielen und dabei ein betäubendes Detail auf das andere zu türmen. Mit höchster Kunstfertigkeit balanciert er den Leser hier zwischen unterdrücktem Gelächter und Ehrfurcht vor der Kunst, in diesem Kontext überhaupt noch eine Art von Geschichte erzählen zu können, die trotzdem glaubhaft klingt und nicht von der etwas albernen Grundidee erschlagen wird.

Denn eingebettet in diese Welt ist die Geschichte des Thomas «Anarch» Peak, einer Art Heiligen Mannes, der – wie so viele – von den Toten aufersteht. Als Begründer einer inzwischen mächtigen Religion hat sowohl der aktuelle spirituelle Führer der «Udi» ein Interesse an Peak (wahrscheinlich, um ihn umzubringen), als auch die römische Glaubensgruppe (wahrscheinlich um ihn umzubringen) als auch die Blibliothekare, die ihrer wahren Tätigkeit entsprechend heute «Erads» genannt werden (von «to eradicate») und die – erraten - Anarch Peak wahrscheinlich umbringen wollen. Zwischen all diesen Fronten findet sich Sebastian Hermes mit seinem kleinen Beerdigungsunternehmen («Vitarium»), dessen Beruf es ist, den Frischwiederauferstandenen aus dem Grab zu helfen, sie wiederzubeleben und zu verarzten (denn sie sind frisch auferstanden so todkrank wie kurz vor dem Ableben) und sie dann an die Verwandten oder andere willige Abnehmer zu verkaufen. Einerseits sitzt Hermes hier also auf einem Schatz, da sich die Interessenten gegenseitig überbieten, andererseits gerät er in das wirrste und tödlichste Abenteuer seines Lebens. Und inmitten von alldem eine Liebesgeschichte, ungezählte Tote und ein Heiliger, der das Angesicht Gottes gesehen hat und sich nach der Wiedergeburt daran erinnert.

Dick webt in Counter-Clock-World Themen ein, die den überzeugten Gnostiker in späteren Werken viel tiefer beschäftigten. Für diese mittlere Phase seines Schaffens ist Counter-Clock-World bereits überraschend spirituell, religiös und tiefgehend, vielleicht sogar deutlicher noch als das nur ein Jahr später erschienene Do Androids, wo der Mercerismus ja das Motiv der Emergenz neuer seltsame Religionen weiterführt. Man merkt hier, wie Dick bestimmte Ideen in mehrere Bücher einbaut, immer wieder dazu zurückkehrt, sie weiterentwickelt, etwa so, wie man mit der Zunge an einem kranken Zahn spielt. Counter-Clock ist glasklar nicht von der schneidenden Brillianz von Do Androids Dream of Electric Sheep?, aber dennoch kein Trashbuch ohne Tiefgang, ganz im Gegenteil. Die seltsame Mischung der nahezu hirnschmelzend albernen Rückwärtszeit und die melancholische Auseinandersetzung mit den spirituellen Bedeutungen eines derart umgepolten Lebens (insbesondere für all jene, die sich an ein Vorwärts-Leben erinnern) funktioniert blendend. Im dritten Akt verfällt Dick dann doch in eher gewöhnliche Actionroman-Pattern, die aber dem Gefühl, daß Counter-Clock unter den schlechteren Büchern Dicks durchaus eines des besseren ist, keinen Abbruch tun. Die komplexen, widersprüchlichen Figuren und ihre abrupten, oft unlogischen Handlungen, die undurchdringliche Emotionalität menschlichen Handelns, die fast unerklärt, wie selbstverständlich gegebene Folie einer für uns völlig unglaublichen und alle Logik sprengenden Welt, die Dick als unhinterfragbar, absolut gegeben und auch längst hingenommen portraitiert… all das erhebt Counter-Clock-World auf die Ebene eines kafkaesken, tiefen, schillernden Alptraums, der zugleich irgendwie albernkichernd, unwirklich und doch bedrückend real und signifikant scheint. Eine Traumwelt mit ihren eigenen Regeln, zwingend und unhinterfragbar und doch befremdlich wie eine Landschaft von Dali. Das Dick es schafft, in uns Empathie für die Menschen dieser völlig unvertrauten und irritierenden Welt zuz erwecken und daß er ihre nie wirklich erklärte, stets nur skizzierte Welt völlig dreidimensional-real erblühen läßt, spricht für die imponierende visionäre Kraft PKDs, die selbst seine B-Werke noch durchdringt.
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Amazon.com: 4.1 von 5 Sternen  27 Rezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packs more paradoxes to the page than the brain can handle 10. Juli 1998
Von Tom Moody - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Dick attempts the impossible task of making time seem to flow backwards as the reader moves forward through the book. An eerie and unforgettable premise has the dead being "born" in their graves, crying out to be exhumed so they can begin their reverse trek through life. In other scenes food is excreted onto plates and then boxed and returned to the shelf, while bodily wastes are ingested through a "sogum pipe," a process alluded to several times but mercifully never depicted. Eventually the book reaches an action-packed climax (shouldn't it have occurred at the beginning?), in which bullets are sucked back into firearms and so forth, but by that time the paradoxes have come so fast and furious that the reader's brain has imploded. As in so many of his novels, Dick throws too many balls in the air to keep the juggling act going, and as scientifically plausible fiction, it's a mess, but only a genius would have attempted an idea as weird as this one, and taken it as far Dick does.
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen foody premis, great writing for Dick fans. 26. August 2004
Von G Smith - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
Do you love PKD? Have you read a lot of his books?

If you answered yes then you'll love this. If not I would try one of his more approachable titles first (Do Androids Dream of Electric Sheep, or one of his short-story collections). I would not recommend this to a first time Dick reader; if you don't know what you're getting yourself into you probably will not like it.

With that said, I love PKD, and have read quite a few of his works. I, having been aclimated to his style, found it very enjoyable. The only concerns I have are that some of the ideas, with reguards to the backwards flow of time, are somewhat garbled. A good example is how cigeretts are smoked by inhaling the fumes and blowing into the filter- yet the people still manage to communicate while inhaling. Try it yourself, see it's not so easy. I know it's nit-picky, I can't help it.

All in all a great book for anyone who already enjoys PKD.
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sheer audacious bravery in the face of commercial pressure. 5. Oktober 2003
Von "massivekipple" - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Taschenbuch
PKD faced the old problem of commercialism vs. integrity. I consider this book to be a testament to Dick's integrity. Exploring often mentioned, but never developed, ideas.
For example, the Wizard Merlin supposedly lived backwards in time. Yet this idea has only been presented, not developed in the stories I have read. Several religions suggest a rapture or ressurection of the dead, without filling us in on the details.
Dick must have really felt the avenue of backwards time was worth exploring or he never would have finished it. It was brave for Dick to see these ideas through to their conclusion. While facing the realities of rent and editors, etc.
This book is not as morbid as earlier reviews might suggest. The characters are sincere and even light-hearted at times.
I found this to be one of Dick's easier and smoother reads.
I break it down this way. If you go to a movie and willingly submit to a fantasy experience, read this book. If you go to movies to test your analytical and deductive skills don't bother.
If you suspect that time is really just one big cosmic "Wow!" that has already ensued, I highly recommend it.
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