Herbert Grönemeyer wollte damals halt einfach mit der Zeit gehen, daher musste dieses Remixalbum her. Vom Grundgedanken gar nicht so verkehrt, aber warum dann gleich vier Versionen des Titels "Morgenrot"? Vor allem da man, außer anhand der Länge, zwischen den ersten beiden Songs/Remixes kaum Unterschiede entdecken kann. Hier wird uns übrigens Trance von Felix J. Gauder geliefert, der auch die Technoband Das Modul produziert hat - kein Kommentar. Der dritte Remix ist dann in der Tat härter, daher auch "Hard Mix" betitelt und ist von den späteren Produzenten von Scatman John: Tony Catania und Ingo Kays. Der vierte Song "Dance Chaos (Stoned Mix)" kommt dann mit einem fettem Bass daher. Hinter dem Pseudonym MATIZ/AC 16 versteckt sich übrigens die Dancemusik-Legende Alex Christensen, auch besser bekannt als U96. Die beiden folgenden Remixes von "Land unter" gehen dann auch fast unter, vor allem ist der beigefügte Rap total überflüssig. Guter alter Techno wurde dann unter den Song "Die Härte" gemixt. Zum Abschluss dann noch mal "Morgenrot" mit viel Bass. Fazit: Durchaus nett anzuhören, zweimal hintereinander wird die Platte aber schnell nervig.