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Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia
 
 
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Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia [Gebundene Ausgabe]

John Dickie , Sebastian Vogel
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Cosa Nostra ist vielleicht nicht, wie der Autor behauptet, die erste, aber vermutlich die bisher umfassendste Geschichte der Mafia, die von einem Nicht-Italiener verfasst wurde. sie ist. Vor allem aber ist sie, den Bogen von den Anfangsründen bis in die unmittelbare Gegenwart spannend, glänzend geschrieben!

Gewiss, in dem ein oder anderen Detail werden Spezialisten dem Autor widersprechen: So gehen unter Fachleuten die Meinungen darüber doch erheblich auseinander, ob tatsächlich keine der anderen kriminellen Vereinigungen Süditaliens "auch nur annähernd so mächtig und gut organisiert" ist wie die sizilianische Cosa Nostra. Manche Autoren glauben, die kalabresische 'Ndrangheta sei der sizilianischen Mafia diesbezüglich heute mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Auch ist die Cosa Nostra, wie Dickie selbst einräumt, nach heutigem Kenntnisstand nicht einmal die älteste Organisation ihrer Art in Italien. Sie war aber zweifellos mit ihrer Organisation und ihrer besonders rücksichtslosen Vorgehensweise weltweit stilbildend für das, was man heute -- weit über die geheime kriminelle Bruderschaft Siziliens und ihren amerikanischen Ableger hinaus -- weltweit mit dem Begriff Mafia belegt. Detailliert beschreibt der Autor die begriffliche und historische Entstehungsgeschichte der sizilianischen Mafia in den Zitrusplantagen in und um Palermo Mitte des 19. Jahrhunderts, das bis heute gültige, streng hierarchische Organisationsmuster und die bis in die Gegenwart praktizierten Initiationsriten. Er schildert die historischen Entwicklungen, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass sich die Mafia so rasch und so fest in der Gesellschaft (und selbst der Politik) etablieren konnte und macht einsichtig, weshalb sich die Organisation bis in die Gegenwart als so außerordentlich widerstandsfähig erwiesen hat. Spannend zu lesen und außerordentlich lehrreich! -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

"Cosa Nostra liest sich wie ein Roman. Ich weiß nicht, was ich am meisten loben soll: Dickies Sorgfalt, Genauigkeit und seinen Scharfsinn als Historiker oder seine Lebhaftigkeit, seinen Schwung und seine Gewandtheit als Erzähler." (Andrea Camilleri)
"Ein Buch, das man im wahrsten Sinne des Wortes verschlingt. Ein Geschichtsbuch mit dem Können eines skrupellosen Thriller-Autors geschrieben." (La Repubblica)

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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beitrag zur italienischen Geschichte, 22. September 2007
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cosa Nostra (Taschenbuch)
"Die Existenz der Mafia zu leugnen ist genauso, wie jene der Sonne abstreiten zu wollen."

(Diego Tajani, ehemaliger Chefankläger in einer Parlamentsdebatte im Juni 1875)

Am Anfang seines Buches, das in der englischen Originalausgabe unter dem Titel "Cosa Nostra. The History of the Sicilian Mafia" bereits im Jahre 2004 veröffentlichte wurde, erläutert John Dickie die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "mafioso", das aus dem Dialekt Palermos stammt und mit schön, kühn, bzw. selbstbewusst übersetzt werden kann. Jemand der als "mafioso" bezeichnet wurde, verfügte über "das gewisse Etwas", das in der Sprache der heutigen Jugend in dem Wort "Coolness" seine Entsprechung findet. Das im Jahre 1863 in Palermo uraufgeführte Theaterstück "I mafiusi di la Vicaria" schuf gar den falschen Mythos einer "guten Mafia" und ihren Ehrenmännern........

......die eine in der Realität (lange geleugnete) Gewaltindustrie etablieren konnten, die durch nichts, was ihr das 19. und 20. Jahrhundert entgegenzusetzen hatten, aufgehalten werden konnte.

Weder der Kapitalismus, die Entstehung des Nationalstaates, der Aufstieg und Fall der Ideologien des Faschismus und Sozialismus, noch die Weltkriege und die Industrialisierung usw. konnten dem auf seinen Säulen Einschüchterung, Mord und Schweigen errichteten Schattenstaat der Cosa Nostra bis zu Beginn der 1990Jahre weder auf Dauer bekämpfen noch den entscheidenden Schlag versetzten......

...bis dem führenden Anti-Mafia-Ermittler Giovanni Falcone doch noch der Durchbruch gelang, der ihn durch einen Bombenanschlag am 23.05.1993 das Leben kosten sollte. Seine Nachfolger konnte auf die Falcones Arbeit aufbauen, so dass im Juli 2005 Marcello Dell'Utri, ein enger Freund Silvio Berlusconis, wegen Außenbeziehungen mit der Mafia zu neun Jahren Haft verurteilt wurde. Nach seiner 43jährigen "Flucht" konnten die Behörden am 11.04.2006 schließlich "Binnu u tratturi" Bernado Provenzano und dann am 20.06.2006 -52- weitere bedeutende "Familienhäupter" in Palermo festnehmen....

Neben einem Blick auf Initationsriten der Cosa Nostra und ihren Entsprechungen auf dem Festland 'Ndrangheta (Kalabrien), Camorra (Neapel) und Sacra Corona Unita (Apulien), sowie in die Geschichte der amerikanischen Ableger erfährt der Leser viele historische Fakten Italiens, die auch oder besonders für die Cosa Nostra von Bedeutung waren. Zum Beispiel: Giuseppe Garibaldis Zug der Tausend landet auf Sizilien (Mai 1860), Niederlage in der Schlacht von Adua gegen den äthiopischen Kaiser Menelik (1.3.1896), Mord an König Umberto I. (29. Juli 1900), "Operation Husky" - Landung der Alliierten (10.03.1943) und der sich daraus entwickelnde Gedanke des Separatismus usw. Darüber hinaus ist es John Dickie gelungen, neben den Persönlichkeitsprofilen der wichtigsten Mafiosi und ihren spektakulärsten Verbrechen auch die traditionellen Tagesgeschäfte des Organisierten Verbrechens, von Zitrusfrüchten über Schwefelabbau, Beton, Rauschgift usw., sowie ihre politischen Verstrickungen aufzuzeigen.

Vier Landkarten Siziliens/Palermos, ein Glossar, sowie ein 20seitiges Literatur und Zitatsquellenverzeichnis und ein anschließenden alphabetisches Register runden das Gesamtbild des hoch informativen und packenden Sachbuches ab. Sehr empfehlenswert: 5 Amazonsterne.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hut ab , Mr. Dickie!, 30. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia (Gebundene Ausgabe)
Schließe mich in allen Punkten meinen Vorrednern an. Es gelingt dem Autor, ein umfassendes, plastisches Bild von der Mafia, ihren Anfängen, ihren Strukturen, ihrem sektenhaften Gestus zu zeichnen.

Das wohlgemerkt ohne jeglichen Cosa-Nostra-Pathos. Vom Prolog weg distanziert sich John Dickie von jeglicher Mystifizierung oder gar Romantisierung der Mafia. Die Mafia war zu keiner Zeit ein sozialer Robin-Hood-Verbund, der irgendwann mal böse wurde, sondern von Beginn an eine verbrecherische, sektenhafte Organisation mit besten Verbindungen in die Politik und Wirtschaft, die nur ein Ziel kennt: Vermehrung von Geld und Macht.

Auf zwei besondere Leistungen möchte ich hinweisen:

1. Virtuos schafft es John Dickie die großen Bewegungen in der Geschichte der Mafia zu erfassen und dabei stets in die Detailsicht und Erfahrungswelt der Zeitzeugen (mehrheitlich Opfer der Mafia) einzutauchen. Dieser Rythmus macht die Lektüre ungemein abwechslungsreich und macht dem Leser das Wesen der Mafia erst so richtig begreifbar.

2. Wie eigentlich über ein Phänomen ein Geschichtsbuch schreiben, welches sich jeder Öffentlichkeit entzieht? Auf welche Quellen stützt sich ein Historiker dabei eigentlich? Nun, John Dickie legt diese Quellen nicht nur dar, er strukturiert sein Buch auch entlang dieser Quellen oder besser: Die Quellen, nämlich die Mafia-Jäger der frühen und späten Jahre, die reuigen Mafiosi, ("pentiti"), werden selbst zu Protagonisten der Erzählung.

Spannend, anschaulich, umfassend, dynamisch strukturiert, episch, ohne aber seinen wissenschaftlichen Anspruch zu verraten. Kurz: Ein großes Werk über ein faszinierendes Thema.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gegen das Schweigen, 24. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia (Gebundene Ausgabe)
Eine hervorragendes Buch. Wer bisher glaubte viel über die Mafia gewußt zu haben wird hier eines Besseren belehrt. Das Buch räumt auf mit Sichtweisen, die versuchen, die Mafia mit der sizilianischen Mentalität romantisierend zu erklären. Diese nationalistische Sichtweise hat der Mafia schon über 100 Jahre geholfen ihre wahren Absichten zu verschleiern. Die Mafia ist nach DICKIE kein Überbleibsel mittelalterlichen Banditentums sondern ein Produkt der Moderne, die entstanden ist aus den kapitalintesiven Zitrusplantagen rund um Palermo. Die dortigen Grundbesitzwer bedineten sich der methoden der Mafia um einerseits ihrre Arbeiter und Pächter im Schach zu halten, andererseits ersetzten sie staatliche Funktionen, die nach der Einigung Italiens und dem Sturz der Boubonenherrschaft fehlten. Die Mafia besitzt politisch eine rechtkonservative Ideologie an, die sich vor allen Dingen gegen die Forderungen der Bauern und Arbeiter Siziliens formierten. Dies drückte nicht zuletzt die vielen Morde an linken Politikern aus. Auf der anderen Seite verbündete sich die Mafia schon im 19 Jahrhundert mit dem staatlichen Machtapperat, so dass ihre Verbrechen ungesühnt blieben.Die Unterdrückung der Mafia durch den italienischen Faschismus ist eine Folge ihrer Ähnlichkeit, die zu einer Konkurrenz um die gleichen politischen Positionen führt. Der Faschismus ist da ein norditalienisches Phänomen, die Mafia ein süditalienisches. DICKIE führt auch die vielfältigen Verbindungen zur amerkanischen Cosa nostra aus. Auch hier zeigt sich, dass Mafia nichts Rückständiges ist, sondern sich rationell und organisiert neue Märkte erschloss.

Die Mafia ist aber weitgehend ein sizilianisches, genauer sogar ein westsizilianisches Phänomen, das aufgrund bestimmter lokaler und historische Funktionen gebildet wurde. Sie stellen eine Art Gewaltindustrie dar, die Entwicklung des Landes hemmt. Umso erstaunlicher ist es, dass sich immer wieder sehr mutige Männer gegen sie gestellt haben. Hier imponiert mir besonders Peppino Impostata, Sohn eines Mafioso, der Aufklärung aber auch Häme über die Mafia verbreitete und damit mit dem Leben bezahlen musste. Dafür wurde er dann von der rechten Presse in ein schlechtes Licht gerückt und es dauerte 20 Jahre nach seinem Tod bis er rehabilitiert wurde. Wieweit die Stlisierung der Mafia reicht wird im Buch deutlich, das sie sich an dem Filme "Der Pate" von Puzo orientierte und nicht etwa, dass der Film die Realität der Mafia abbildet. DICKIE malt eine faszinierendes und erhellendes Bild über die Mafia und ist nur zu empfehlen.
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