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Così fan tutte [2 DVDs]

Cecilia Bartoli , Agnes Baltsa , Brian Large    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 32,50 Kostenlose Lieferung. Details
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Così fan tutte [2 DVDs] + Mozart, Wolfgang Amadeus - Don Giovanni / Nikolaus Harnoncourt, Opernhaus Zürich [2 DVDs]
Preis für beide: EUR 83,69

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Produktinformation

  • Darsteller: Cecilia Bartoli, Agnes Baltsa, Liliana Nikiteanu, Roberto Sacca, Oliver Widmer
  • Regisseur(e): Brian Large
  • Format: Classical, NTSC
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Arthaus Musik GmbH
  • Erscheinungstermin: 2. Januar 2003
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 192 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005MKOW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 107.431 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Bei insgesamt drei Opern hat Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Librettisten Lorenzo da Ponte zusammengearbeitet. Während der italienische Texter für Die Hochzeit des Figaro und Don Giovanni fremde Stoffe zum Ausgangsmaterial nahm und daraus gehaltvolle Handlungsverläufe gestaltete, beruhte Cosi Fan Tutte auf einer eigenen Erfindung -- und war denn auch inhaltlich viel schwächer.

In diesem Fall gelang Lorenzo da Ponte nur eine blutleere Geschichte über die Unzuverlässigkeit und fehlende Treue der Frauen. Sein Kommödchen, in dem zwei Frauen im Neapel des 18. Jahrhunderts von ihren Gatten in spe auf die Probe gestellt werden, kam bei den Zusehern der Uraufführung (26. Januar 1790) nicht besonders gut an. Seine satirische Darstellung der Liebe widerstrebte allzu sehr dem moralischen Empfinden des damaligen Bürgertums. Diese textlichen Mängel hielten Mozart freilich nicht davon ab, auch diese Vorlage da Pontes in ein grandioses Stück Musiktheater zu verwandeln. Der Salzburger Meister führte mit Cosi Fan Tutte die Gattung der Ensembleoper in bis dahin ungekannte Höhen. Die Nummer 588 im Köchel-Verzeichnis sprüht nur so vor melodischen Ideen und detailreichen Instrumentierungen.

Im Februar 2000 erlebte die komische Oper in zwei Aufzügen eine herrliche Neuinszenierung, die von Filmregisseur Brian Large dankenswerterweise auf Zelluloid gebannt wurde. In der Aufführung musizierten Chor und Orchester des Züricher Opernhauses, angeleitet vom Österreicher Nikolaus Harnoncourt, Mozarts Partitur mit einer belebenden Spritzigkeit. Und die Sangesformation stand dem in den zwölf Arien, 15 Ensembles und zwei Finali in nichts nach. Die mit Cecilia Bartoli (aus Italien), Agnes Baltsa (in Griechenland geboren), Liliana Nikiteanu (Rumänien), Oliver Widmer (gebürtiger Züricher) und Carlos Chausson (Spanien) international besetzte Vokalriege brillierte ausnahmslos mit einer Darbietung voller Vitalität und Verve.

Bühnenregisseur Jürgen Flimm, bekannt von seinen Arbeiten in Köln, München, Hamburg, Mannheim und anderen Städten, holte aus dem dünnen Libretto noch ein unterhaltsam in Szene gesetztes Spiel über die "Geometrie der Liebe" heraus. In seiner "Schule der Liebenden" (so der Untertitel der Oper) sind die klischeehaften Ränkespiele, Täuschungen und Verkleidungen aus da Pontes Libretto gar nicht mehr so schlimm. --Harald Kepler

Produktbeschreibungen

Cosi' Fan Tutte (2 Dvd)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bartoli als Sopran 5. Februar 2005
Format:DVD
Jürgen Flimm beschränkte sich in seinem Züricher Mozartzyklus auf die drei da Ponte Opern.
Die Inszenierung der Cosi ist wohl der gelungste Abend des Zyklus. Durchaus stringent und behutsam modernisiert legt Flimm diese komische Tragödie aus.
Sonderbar nur, daß an diesem Abend kein Sopran zu hören ist, die Fiordigligi wird von Cecilia Bartoli, die Despina von Agnes Baltsa gesungen.
Im Fall von Agnes Baltsa ist dies ein kleines Problem. Sie ist so wohl körperlich als auch stimmlich zu alt für die Rolle. Zwar vermag sie szenische Akzente zu setzen, doch kranken gerade die Arien an ihrer etwas abgesungen Stimme.
Dies gilt nicht für Cecilia Bartoli, sie beherrscht die Szene und zelebriert ganz im Zenit der Stimme Mozartgesang par excellent. Der Rest fällt etwas ab. Liliana Nikiteanu Mezzo ist etwas flackrig, Oliver Widmer als Gugliemo spielt etwas zu viel. Stimmlich ist er gut,fällt aber im Vergleich mit Bartoli oder Roberto Sacca als Ferrando etwas ab.
Nikolas Harnocourts Dirigat ist eigenwillig, nicht immer partiturgetrreu passt sich aber der Inszenierung an.
Im Ganzen ist die Aufnahme zu empfehlen, trotz kleinere stimmlicher Mängel.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Bravo" für die 3 Hauptdarstellerinnen.... 27. September 2003
Format:DVD
... die sich wacker in Mozarts wohl berühmtester Verwechslungskomödie schlagen. Cecilia Bartoli (Fiordiligi), Liliana Nikiteanu (Dorabella) und Agnes Baltsa (Despina) haben ein Problem! Alle drei sind Mezzosopranistinnen, es gibt in dieser Oper jedoch nur eine Rolle für diese Stimmlage. Und das ist die der Dorabella, die bezaubernd von Liliana Nikiteanu dargeboten wird. Cecilia Bartoli und Agnes Baltsa müssen also mit den Sopranpartien kämpfen, was man ihnen anssieht, was ihnen aber auch super gelingt. Die Bartoli scheint ganz in ihrem Element versunken und scheint beim singen vor Rührung zu sterben. Auch Liliana Nikiteanu, bekannt aus vielen Hosenrollen wie der Hänsel in Humperdincks "Hänsel und Gretel" oder Cherubino aus "Die Hochzeit des Figaro, ist diesmal ein Vollblutweib in ganzer Hinsicht und ist die stolze Schwester an Cecilia Bartolis Seite. Die Baltsa jedoch kommt dem äußerlichen Erscheinungsbild einer "Zofe Despina" weniger näher, denn sie ist wohl "leidergottes" zu alt für die Rolle. Aber, Schwamm drüber... Auch die männliche Seite der Oper gibt viel her. Die beiden Liebhaber werden wunderbar komödiantisch verkörpert und passen perfekt zum Rest des Ensembles. Als Baß in der Rolle des "Don Alfonso" überzeugt vor allem Carlos Chausson. Der gebürtige Spanier glänzte schon als "Figaro" in der gleichnamigen Oper in Zürich (ebenfalls auf Doppel-DVD erschienen). Im großen und ganzen eine gelunge Bühnenversion die sich sehen lassen kann!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert 23. September 2002
Format:DVD
Die Züricher Aufführung stellt für mich eine der besten Opern dar.
Die Sänger harmonieren sehr gut miteinander, die Mischung von Stars (z.B.Cecilia Bartoli) und jüngeren Sängern ist sehr geglückt. Das Züricher Orchester ist, wie bekannt, herausragend.
Die Qualität der Aufnahme ist tadellos.
Als Bonus erhält man interessante Interviews von Produzenten und Sänger.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum... 14. Mai 2002
Format:DVD
Diese DVD ist ein Muss für jeden Opern-, ja jeden Klassik-Liebhaber! Selten kommt man in den Genuss, dass Inszenierung, musikalische Interpretation, Qualität des Orchesters und das Niveau der Gesangssolisten so perfekt harmonieren, dass ein herausragendes, in sich absolut stimmiges Gesamtergebnis resultiert. Genau dies ist hier der Fall. Natürlich dominiert Cecilia Bartoli das Quartett der Hauptdarsteller etwas, aber sie ragt nicht störend heraus, wie das in anderen Aufnahmen dieser Oper zuweilen unüberhörbar ist. Vielmehr harmonieren die beiden weiblichen Stimmen hervorragend. Bei den Männern bietet Oliver Widmer ebenfalls eine große Leistung. Leider hat Agnes Baltsa ihren Zenit unüberhörbar überschritten - sie versucht jedoch recht erfolgreich, dies durch Situationskomik zu übertünchen. Insgesamt betrachtet ist diese DVD sicherlich eine der besten, die derzeit auf dem Klassiksektor erhältlich ist. Dies nicht nur aufgrund der musikalischen Gesamtleistung und der gelungenen Inszenierung, sondern auch aufgrund der Aufnahmetechnik und der Bildqualität!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert trotz z.T. fragwürdiger Besetzung 6. Januar 2006
Von P. Scheid
Format:DVD
Die Zürcher Produktionen der Da Ponte-Opern Mozarts werden von Publikum und Presse beinahe unisono gelobt. Dabei ist besonders zu betonen, dass es den Protagonisten offensichtlich um eine ernste Auseinandersetzung mit Mozarts Werken ging und nicht um den alljährlich fälligen Wettbewerb um die skandalträchtigste Inszenierung (die dann mit dem eigentlichen Werk nichts mehr zu tun hat). Das durchweg gelungene Resultat einer Werktreue im besten Sinne kann man besonders in der vorliegenden Cosi fan tutte-Inszenierung erleben. Werktreue richtig verstanden bedeutet ja nicht ein sklavisches Nachahmen alter und veralteter Operntradition. Werktreue bezieht sich v.a. auf den Geist, den Sinn des Werkes, und der ist vom Zürcher Ensemble in Regie, Bühnenbild und musikalischer Gestaltung mit behutsamer Modernisierung voll erfasst worden.
Die musikalische Gestaltung wirft allerdings trotz des flexibel reagierenden Orchesters und der sehr guten Ensemble-Arbeit eine kritische Frage auf: Ist es wirklich sinnvoll, alle weiblichen Hauptrollen mit Mezzosopranen zu besetzen? Die Idee, Despina als ältere, lebenserfahrene Frau mit dazu passendem Mezzosopran darzustellen, halte ich für einen interessanten Ansatz, der von Agnes Baltsa wunderbar umgesetzt wird, auch wenn ihre Stimme hörbare Verschleißerscheinungen zeigt. Dafür ist sie die einzige, die es in puncto schauspielerischer Präsenz mit Cecilia Bartoli aufnehmen kann. Die verschiedenen Charaktere der beiden Schwestern hingegen hat Mozart in der Konzeption der Partien musikalisch genau umgesetzt. Die temperamentvolle, zupackende aber auch etwas oberflächlichere Dorabella ist als Mezzosopran, mit dunklerer, herberer Stimmfärbung konzipiert.
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4.0 von 5 Sternen Nikiteanus Dorabella
Die Inszenierung von Jürgen Flimm ist bodenständig konventionell im besten Sinne des Wortes. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2011 von Hans-Georg Seidel
5.0 von 5 Sternen ungluabliche auführung
In jeder Hinsicht eine der besten Cosi Aufführungen, die ich je gesehen habe! Vorallem das eher konventionelle Bühnenbild von Jürgen Flimm hat mich sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2006 von filmopernliebhaber
3.0 von 5 Sternen Streit
Schöne Cosi-Aufführung, fein musiziert; die Sänger/innen nicht wirklich ein ausbalanciertes Ensemble. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2005 von Wolfgang Palka
5.0 von 5 Sternen MOZART - SELTEN SO GESEHN
jürgen flimms zürcher inszenierung des bösartigen spiels um liebe und betrug besticht durch präzession in allen punkten. Lesen Sie weiter...
Am 16. Februar 2003 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tolle Inscenierung, großartiges Musizieren
Um mit der Inscenierung zu beginnen: Flimm nimmt den Untertitel ernst, eine " Schule" und insceniert Unterricht in der Liebe. Großartig sein Schlußeinfall. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2002 von Sagittarius
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum...
Diese DVD ist ein Muss für jeden Opern-, ja jeden Klassik-Liebhaber! Selten kommt man in den Genuss, dass Inszenierung, musikalische Interpretation, Qualität des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2002 von Stephan Seidl
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich!
Mir gefällt die ganze Inszenierung. Als Bartoli-Fan höre ich mir immer wieder die beiden großen Arien an. Besonders die Arie im 2. Lesen Sie weiter...
Am 3. Februar 2002 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Sänger, gute Inszenierung
Ich wünsche mir mehr solche guten Operninszenierungen auf DVD. Insgesamt eine gelungene Produktion im Gegensatz zu manchen anderen.
Veröffentlicht am 26. März 2001 von rupprich@gmx.de
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