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Corporate Language: Wie Sprache über Erfolg oder Misserfolg von Marken und Unternehmen entscheidet
 
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Corporate Language: Wie Sprache über Erfolg oder Misserfolg von Marken und Unternehmen entscheidet [Gebundene Ausgabe]

Armin Reins , Matthias Ballmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Schmidt (Hermann), Mainz; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 387439669X
  • ISBN-13: 978-3874396691
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 144.765 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

DER SPIEGEL 41/2006, 09.10.2006

Das Buch beginnt mit einem Mann, der mit einem einzigen Satz reich geworden ist. Der Satz lautet: "Let´s get ready to rumble", was sinngemäß soviel heißt wie: "Jetzt geht´s los." Der Mann heißt Michael Buffer, er ist Amerikaner und der bekannteste Ringsprecher im Boxsport. Wird irgendwo auf der Welt um Millionenbörsen gekämpft, steht meist Buffer vor der ersten Runde im Ring und sagt seinen Satz. Mit ihm verdient er mehrere Millionen Dollar im Jahr. Buffer ist das perfekte Beispiel für ein Buch über die Wirkung guter Sprache. Armin Reins hat es geschrieben, er ist ein Werber, ein Fachmann für Sprache, er hat viele Preise gewonnen. In seinem Buch erklärt er, warum ein guter Satz Miliionen einbringen und warum ein falsches Wort Millionen kosten kann. Reins erstellt eine Checkliste für gutes Schreiben. Sein Buch ist gedacht für Werber, für ihre Kunden, es ist aber auch für Konsumenten geeignet. Nach der Lektüre wissen sie genauer, warum sie manche Dinge kaufen und andere nicht.

Ralf Grauel von brandeins, 31.10.2006

"Ich habs schon. Finde es das aktuell beste deutschsprachige Buch über Werbung. Hut ab!"

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zuerst zu meinem Hintergrund: Ich schreibe aktuell an meiner Dissertation über Unternehmens-Identität im Internet und erhoffte mir von Armins Reins Buch über Unternehmens-Sprache bereichernde Anregungen.

Diese kann das Buch auch liefern, allerdings mit vielen Einschränkungen: Reins kommt aus der Praxis und ist dort absoluter Experte hat aber von Wissenschaft wenig Ahnung - das kann man bewerten wie man will, man liest es zumindest aus seinem Buch zu jederzeit heraus. Das Buch ist zwar unterhaltsam geschrieben und Reins sagt vieles Richtige und Wichtige über eine leserfreundliche und anregende Unternehmens-Sprache - an seine eigenen Patentrezepte hält er sich aber nicht immer.

Beispielsweise erwähnt Herr Reins in einem Beispiel einen sogenannten "Curt Cobaine"...Von jemandem, der über zielgruppengerechte Sprache und professionelle Rhetorik schreibt, könnte man etwas mehr erwarten als gleich zwei Rechtschreibfehler bei einer simplen Namensnennung. Weiterhin geht der Autor teilweise von meiner Ansicht nach veralteten Zielgruppen-Modellen aus und teilt Kunden relativ trennscharf etwa in "Trendorientierte", "Wertorientierte", "Gefühlsorientierte" ein. Diese Trennung ist aus psychologisch-soziologischer Sicht veraltet, da Kunden immer mehr zu einer "black box" werden und in der heutigen, pluralisierten Gesellschaft, nicht mehr derart eindeutigen Kategorien entsprechen.

Außerdem tappt Reins in die übliche Praktikerfalle und bietet mit zahlreichen Gastautoren und "Best Pratices" zwar einen netten Praxisüberblick über erfolgreiche Unternehmen, aus denen sich aber kaum allgemeine Erkenntnisse ableiten lassen. Es handelt sich um höchst individuelle Beispiele, die aus wissenschaftlicher Sicht wenig Aussagekraft besitzen.

Weiterhin kritisiert Reins zwar die unverständliche Sprache einiger Unternehmen und führt dies auf den inflationären Einsatz von Anglizismen zurück, schreibt aber munter selbst über "Trigger" (statt Anreize), "Hoch-Chunken" (statt steigern) und eben "Corporate Language" statt Unternehmens-Sprache.

Für den wissenschaftlichen Rahmen ist das Buch damit nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Doch auch Praktiker sollten Obacht geben, um sich nicht von einer Scheinlogik täuschen zu lassen, die suggeriert, dass sich individuelle Beispiele verallgemeinern lassen.

Fazit: Ein sehr gut geschriebenes und unterhaltsames Buch, das aber an den üblichen Krankheiten der Praxisliteratur krankt und vorgibt mehr zu sein, als es letzten Endes meiner Meinung nach bieten kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Linden
Das unterhaltsamste Buch zum Thema Marken-Sprache weit und breit.
Ärgerlich bloß, dass es nicht hält, was der Titel verspricht: Sprache als verbale Ausprägung einer konsistenten CI ist hier ein ähnlich bestimmendes Thema wie Emanzipation in den Waschmittelspots mit Clementine (Leute in Herrn Reins Alter werden sich erinnern). Dass Sprache verkaufen kann, wird sehr kurzweilig geschildert. Aber eben auch kurzatmig, denn das Tempo und die Varianz mit dem der launige Reigen aus Kampagnenmotiven, Anekdoten und Theorieversatzstücken über die systematischen Lücken hinweghechelt gleicht in Modulationsfähigkeit und inhaltlicher Tragweite den Ansagen des Ringsprechers Michel Buffer. Der wird gleich eingangs des Buches als Rolemodelfür CL gefeiert. Was Wunder, ein besseres Beispiel, wie einträglich es sein kann, leeres Stroh zu dreschen, hätten selbst versiertere Werbetexter als Herr Reins nicht erfinden können.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Hans-Peter Förster, auf dessen einer Schulter Armin Reins steht, schickte mir vor geraumer Zeit ein anlagenbeladenes Mail. In einem Ton, der die eigenen Theorien bezeichnenderweise überhaupt nicht berücksichtigt, befahl er mir Förster, das Wort "Corporate Wording" schleunigst von meiner Internetseite zu entfernen. Sonst... Und nun lese ich im Buch von Armin Reins, gleich unter "Dank", ebenso gewichtige Copyright-Hinweise. Geschützt sind die Begriffe "CL-Sprach-Stilgruppen", "CL-Sprachbank", "CL-Manual", "CL-Farbmethode", "CL-Sprachpositionierung", "CL-Sprachzwiebel", "CL-12-Schritte-Methode", "CL-Copy-Check". Für "Corporate Language" erhielt der die Besitzerrechte offenbar nicht. Lieber Kollege Reins, ich finde es unsäglich, wenn Handwerker ihre Arbeitsuntensilien mit juristischen Bannflüchen belegen. Die Minimalstrafe ist der Abzug eines Sterns.

Copy hin - Right her, der Inhalt ist nicht neu. Aber neidvoll muss ich gestehen, dass Armin Reins ein Verpackungskünstler Christo'schen Ausmasses ist. Daher erkennt der staunende Leser plötzlich Strukturen, Formen und Gesetzmässigkeiten, die ihm vorher nicht bewusst waren. Zumindest nicht in dieser Klarheit. Und wo seine eigene Wortgewalt nicht ausreicht, verstärkt sie Reins durch Bilder, Beispiele, Farben und schöne Gestaltung. Toll gemacht. In der Schweiz gäbe das einen ADC-Würfel. Eine weitere Auszeichnung steht Armin Reins zudem für Verdienste um den Nachwuchs zu. Denn seine Warnungen vor lustiger und origineller Sprücheklopferei sind eindringlich und logisch abgefedert. Aber da Reins kein Anhänger der schwarzen Pädagogik ist, ermutigt er die Leser zur Nachahmung seiner Lehre, ohne sie leider genügend darauf hinzuweisen, wie wichtig das Üben ist. Aber das werden sie früh genug selber merken.

Einem Autor die Höchstnote trotz bestem Inhalt, schönster Verpackung und schlagendster Beispielsammlung wegen läppischer Begriffsbesetzungen zu verweigern, hat den Ruch von Kleinkrämerei. Wäre es auch, würden mich Alpha-Tierchen mit grossem Sendungsbewusstsein nicht so nervös machen. Aber was Armin Reins an Selbstlob in sein Buch einfliessen liess, weicht schon beinahe die Druckerschwärze auf. Und so kommt ganz zum Schluss, was nach 388 Seiten nicht zu erwarten war: ein schlechter Text. Was unter der Headline "Über den Autor" folgt, widerspricht allem, was vorher gepredigt wurde. In der Sprache eines Beipackzettels erfährt der Leser, welch tollem Hecht er in den letzten Stunden zuhören durfte. Weil ich genau das nicht hören will und weil mich auch die neurowissenschaftlichen Ausflüge von Reins wenig überzeugten, bleibe ich bei meinen vier Sternen und damit bei der Kleinkrämerei.

Mein Fazit: Eine Texterfibel, die ich allen gerne weiterempfehle, denen das Erlernen eines schönen Handwerks so wichtig ist, dass ihnen einige lästigen Makel des Lehrmeisters egal sind. Armin Reins gehört ohne Zweifel zu den Künstlern seines Fachs und kann sein Wissen auch in nachvollziehbarer Form weitergeben. Man muss Künstler nicht zwingend mögen, um ihre Werke zu bewundern.
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Vor 18 Monaten von Dirk Engel veröffentlicht
Toller Verkaufsstart bei Amazon!
Vielen Dank für diese unglaubliche schnelle Lieferung. Das Päckchen war unerwartet bereits nach 1 oder 2 Tagen in meinem Briefkasten. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von kiba veröffentlicht
Ein Businessbuch, das Spaß macht
Perfekt gestylt, wie man es vom Buch eines Werbers erwartet, kommt Armin Reins "Corporate Language" daher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2007 von Rolf Dobelli
Nicht neu, aber besser!
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Veröffentlicht am 29. Januar 2007 von Tümpelfrosch
Sehr gut gemacht
Nachdem ich bereits mit der "Mörderfackel" von Armin Reins gute Erfahrung gemacht hatte, hab ich mir nun auch "Corporate Language" zu Gemüte geführt. Lesen Sie weiter...
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