Für Kinder, die gerne Computerspiele spielen, ist dieses Programm ideal, weil es sie ganz nebenbei zu allen möglichen Rechnereien reizt. Im Lager müssen geometrische Figuren eingeschätzt werden, was räumliches Denken schult. Beim Händler kann man sich das Kleingeld für das Esels-Taxi verdienen, mit dem man zu den entlegeneren Orten kommt. Im Tempel geht es um die Fortsetzung von logischen Reihen, die Ergänzung von fehlenden Feldern und das Rechnen in Pyramiden. Im Urwald hilft man dem Pizzajungen beim Austragen der Pizzas, indem man die Wege plant und dabei die Urwaldtiere meidet. Wenn man dann noch im Spielcasino den Besitzer in allen Rechenarten die geforderten fünf Mal besiegt, bekommt man den letzten Tipp.
Mein Vorschlag: Zu Beginn des Spiels muss das Kind ein paar Rechenaufgaben lösen. Helfen Sie ihm nicht dabei und ermutigen Sie es eher, auch mal eine Aufgab auszulassen. Dann ist der anfängliche Schwierigkeitsgrad nicht so hoch. Es soll ja nicht gleich entmutigt werden. Bei einem späteren Durchgang kann es sich dann immer noch steigern.
In jedem Fall ist es ein linear angelegtes Spiel mit einem Anfang und einem Ziel. Das spornt einerseits an, kann aber auch dazu verleiten, die Zwischenstufen mit ungeduldiger Hast zu "erledigen", weil die Aufgaben nur als Mittel zum Zweck betrachtet werden. Sie sind nicht das Ziel selbst. Wenn Sie mit Ihrem Kind lieber ganz gezielt nur bestimmte Schwächen trainieren wollen, gibt es auch andere Spiele, zum Beispiel "Blitzrechnen".
Während des Spiels kann man sich frei auf der Insel bewegen, sofern man sich genug Geld für das Eselstaxi erarbeitet hat. Ach ja, und im Zirkus kann man sich Rechenwege vorführen lassen. Da gibt es verschiedene tierische Künstler, die zeigen, was es für Möglichkeiten gibt, eine Rechenaufgabe zu lösen.