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Corambis [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Sarah Monette
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

7. April 2009
The spellbinding conclusion to the brilliant fantasy series by the author of The Mirador and Mélusine.

Exiled from Mélusine for the crime of heresy, the once powerful Cabaline wizard Felix Harrowgate and his half-brother Mildmay, former cat-burglar and assassin, journey to Corambis to face judgment from a ruling body of wizards. Corambis, however, is a land plagued by civil strife. Kay Brightmore, the Margrave of Rothmarlin, is part of an insurrection to restore the monarchy in the southern half of the country. In desperation, Kay and his rebels seek out the engine of Summerdown, an ancient magical device rumored to have terrible powers. Once the engine is awakened, only a powerful wizard can stop its awesome potential for destruction. Felix and Mildmay arrive just in time for their greatest challenge-and ultimate destiny...


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Ace Hardcover; Auflage: 1 (7. April 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0441015964
  • ISBN-13: 978-0441015962
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 234.492 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Monette's characters deserve a standing ovation."
-Booklist

Über den Autor

Sarah Monette recieved the 2003 Spectrum Award for her short story, "Three Letters from the Queen of Elfland." This is her first novel.

 

 


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön war's: 3,5 Sterne 23. April 2009
Von hwm TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
CORAMBIS ist der letzte Teil des Doctrine of Labyrinths Quartets. Man folgt dem Zauberer Felix Harrowgate und seinem Halbbruder Mildmay auf dem Weg in ihr Exil, wo sie in das Nachspiel eines Bürgerkrieges geraten.

Kay, Marktgraf von Rothmailin, ist der einzige überlebende Feldherr der Rebellion. In seiner Verzweiflung wollte sein Prinz ein altes Artefakt reaktivieren, eine Maschine, die den Legenden nach Calloxa vor seinen Feinden beschützen sollte. Stattdessen kamen er und seine Gefolgsleute grausam ums Leben. Nur Kay überlebte wie durch ein Wunder. Nun dient er Corambis als Sündenbock und muss die Schmach alleine tragen.

Man merkt deutlich, dass die Autorin sich mehr Zeit für diesen Roman nehmen konnte. Er macht einen sehr glatten, ausbalancierten Eindruck. Wie immer glänzt Sarah Monette durch ihre Sprache, ihre Ich-Erzähler sind ausdruckstark und individuell und faszinieren auf voller Linie. Sie bringt den Beweis dar, dass ein Protagonist nicht liebenswürdig oder sympathisch sein muss, um eine Geschichte tragen zu können. Er muss nur faszinierend genug sein. Felix ist das ohne jeden Zweifel. Neben ihm und Mildmay wird ein neuer Ich-Erzähler eingeführt, Kay. Anstatt wie ein Mauerblümchen neben diesen starken Charakteren zu verblassen, hatte er die interessanteste Geschichte und das ist mehr als ich erwartet hatte.
Die Handlung (noch die der stärkste Punkt Monettes) fließt natürlich ohne große Löcher ihrem anvisierten Ende entgegen, dass Felix und Mildmay an einem besseren Platz lässt. Besonders schön kann man Felix Charakterentwicklung mitverfolgen. Endlich schließt er Frieden mit sich und seiner Vergangenheit , was aber nicht heißen soll, dass er nicht noch immer ein temperamentvolles # sein kann ;-) Milday steht weniger im Zentrum, sondern unterstützt seinen Bruder auf seiner Reise. Dabei ist er berührend und liebenswürdig wie immer.
Allerdings hat die Handlung, abgesehen von dieser Charakterentwicklung, inhaltlich nicht viel zu bieten. Es fehlen Drama, Action und Spannung. Konfliktpotential wäre genug vorhanden, aber Monette macht nicht viel daraus. Stattdessen poliert sie die Handlung stromlinienförmig zurecht. Das Resultat ist hübsch anzusehen, aber nicht aufregend.

Anstatt mit einem Knaller endet das Doctrine of Labyrinths Quartet mit einem leisen "Schön war's" (was man vom Cover nicht behaupten kann). CORAMBIS ist definitiv nur ein Buch für Fans, die mit der Reihe vertraut sind und am weiteren Schicksal von Felix und Mildmay interessiert sind.

Doctrine of Labyrinths: Melusine, The Virtu, The Mirador, Corambis
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Fast) perfekter Abschluss. 1. September 2009
Von Käthchen
Format:Gebundene Ausgabe
Felix Harrowgate wurde aus Mélusine und dem Mirador verbannt und nach Corambis geschickt, um von den dortigen Zauberern gerichtet zu werden. Sein Halbbruder Mildmay folgt ihm - nicht nur, weil ihn die obligation d'âme dazu zwingt.
In Corambis jedoch ist gerade erst ein Krieg zu Ende gegangen, den einige Rebellen noch ein letztes Mal zu gewinnen versuchten, indem sie eine uralte Maschine in Gang setzen wollten. Doch statt das Land zu retten, tötet die Maschine alle Rebellen, bis auf Kay Brightmore, der blind und entehrt zurückbleibt.
Felix und Mildmay haben derweil ihre eigenen Sorgen und Nöte, sodass es nicht lange dauert, bis auch sie in das Mysterium dieser halberwachten Maschine gezogen werden.

Es ist unglaublich schwierig, den Inhalt dieses letztens Bandes der "Doctrine of Labyrinth" angemessen widerzugeben, ohne wichtige Dinge zu verschweigen oder zu viel zu verraten.
Sarah Monette hat sich mit den letzten drei Bänden hohe Standards gesetzt und ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Bedenken hatte, ob sie es schaffen würde, ein angemessenes Ende für ihre Reihe zu finden, was wirklich nicht an ihr als Autorin, sondern an der Sache der perfekten Enden selbst liegt. Sie hat mich nicht enttäuscht.
Kurioserweise wird Mehitabel Parr, die noch in "The Mirador" eine erzählende Rolle hatte, nun herzlich wenig erwähnt, stattdessen bekommen wir Kay Brightmore, den ehemaligen Margrave of Rothmarlin, als dritten Erzähler, der eine seltsam Shakespeare-ähnlich anmutende Stimme hat, die zumindest meinen Lesefluss das ein oder andere Mal ins Stocken brachte und der doch eine sehr fesselnde Persönlichkeit ist. Sehen kann er genau eine Seite lang, danach schafft Sarah Monette es auf eine atemberaubende Art und Weise, uns als Leser zu zeigen, wie es sein muss - oder wie sie es sich vorstellt -, plötzlich blind zu sein. Es schien mir geradezu verstörend, auch als Leser nicht 'sehen' zu können, was vor sich geht, wo doch sowohl Felix, als auch Mildmay sehr wache, gute Beobachter sind.
Felix und Mildmay selbst streiten, versöhnen sich, streiten, verletzen sich gegenseitig, streiten noch ein bisschen mehr und sind vielleicht genau deswegen die interessantesten und vielseitigsten Charaktere, die mir bisher in einem Fantasyroman begegnet sind. Sie haben nach wie vor ihre eigenen Schwierigkeiten: Felix in seiner Vergangenheit und in den Taten, zu denen er sich gerade dadurch veranlasst fühlt; Mildmay in seiner Wut über Felix, über sich selbst, in seiner Verzweiflung und seiner Stärke, die auch nicht immer anhält.
Es ist nach wie vor eine Freude, die Passagen zu lesen, die von Mildmay erzählt werden, obwohl sich doch, oder so scheint es mir zumindest, einiges in seiner Grammatik getan hat seit dem ersten Band. Oder vielleicht hat man sich als Leser auch schon dran gewöhnt.

Das Land Corambis hat mich erstaunt und fasziniert, da es aus einer sehr ansprechenden Mischung von Steampunk- und Fantasyelementen besteht. Zusätzlich hätte ich nicht gedacht, dass eine Stadt wie Mélusine auf der gleichen Welt wie (und, wenn wir drüber nachdenken, gar nicht so weit entfernt von) einem Land wie Corambis existiert, in dem es Untergrund- und Eisenbahnen gibt und in dem die Leute romantische Novellen über Zauberer aus dem Mirador lesen, das aber dennoch so von Mythen, Tod und ungesunder Magie überzogen ist.

Meinetwegen hätte Sarah Monette ewig weitermachen können mit Felix und Mildmay, doch wenn das wirklich das absolute Ende ist, dann kann ich wunderbar damit leben, denn besser hätte es (fast!) nicht werden können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von SF
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer die "Doctrine of Labyrinths" bis hierher gelesen hat, der hat wahrscheinlich schon eine grobe Vorstellung davon, was ihn erwartet: Sich kabbelnde Brüder, Geister der Vergangenheit, jede Menge Magietheorie und eine Schwerpunktsetzung, die weniger auf Action und mehr auf Charakterentwicklung baut.
Womit man dagegen nicht rechnet... ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber unter anderem das Setting verändert sich auf interessante Art und Weise: Züge! U-Bahnen! Tageszeitungen und Klatschblätter... Das Ganze wird glaubhaft und umsichtig in das bisherige Konzept der Welt eingebunden - aber man kann sich Felix&Mildmays verwirrte Gesichter vorstellen.

Der neue dritte Erähler, Kay, ist eine interessante Figur, bei der es Sarah Monette wieder einmal gelingt, ihn schon durch seinen individuellen Akzent und Stil von den anderen abzuheben. Zu Anfang fällt es noch etwas schwer, ihn charakterlich einzuschätzen, da das Buch für ihn mit einer außergewöhnlichen Situation beginnt, doch nach und nach lernt man Kay kennen und schätzen.

Felix macht in diesem Band die wohl bisher größte charakterliche Entwicklung durch (okay, wenn wir "normal-völlig verrückt-normal" nicht mitzählen). Er kann immer noch ein arroganter Fiesling sein, er zettelt immer noch gerne Streit an, wenn er schlechte Laune hat, aber im Verlauf des Buches gewinnt er deutlich an Reife.

Alles in allem bildet "Corambis" einen zufriedenstellenden Abschluss für die Reihe und hält das qualitative Niveau der vorhergehenden Bände.
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