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Cor
 
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Cor

Maria Joao Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

1997 reiste Maria Joao mit ihrem Landsmann und Pianist Mario Laginha nach Indien. Inspiriert komponierte Maria, und das ist eine Ausnahme für die Portugiesin, einen Song auf Hindu und sogar zwei auf Englisch. "Nicht nur Hindu, auch Englisch musste sein, denn dem Einfluss der einstigen Kolonisatoren begegnete ich an jeder Straßenecke: Jeder in Indien spricht sehr gutes Englisch!"

Nach Indien bereisten die Jazz-Folk-Forscher Mosambique, die Heimat der Mutter Maria Joaos. Auch hier nahmen Mario und Maria Inspirationen mit. Man höre nur "Rafael Ou A Cor De Mocambique", das mit marimbaartigen Riffs loslegt, worüber Maria portugiesische Folk-Melodien legt.

"Es war so aufwühlend in Mosambique! Ich entdeckte dort einen Teil von mir selbst, denn eine Hälfte von mir stammt aus dieser Kultur!", schwärmt Maria Joao noch drei Jahre später.

Zu diesem fesselnden Treffen der Kulturen luden die beiden den indischen Perkussionisten Trilok Gurtu und den Gitarristen und Sitar-Spieler Wolfgang Muthspiel ins Studio -- und Maria singt, zärtelt und nuselt sich frei; mit wie stets voll aufgedrehter Intensität. Cor ist ein wahrlich intimes Hörvergnügen. --Volker Wilde

Stereoplay

Auf der Suche nach unverbrauchten Ausdrucksmöglichkeiten kombiniert Maria Joao portugiesische und afrikanische Folklore, Latin-Rhythmen und Jazz. Jeder Song erzählt eine Geschichte. Joaos Stimme fungiert mal als fesselnder Mittelpunkt eines Afro-Chors, mal illustriert sie die Kunst der geschmeidigen Phrasierung zu karibischer Perkussion. Das Ergebnis ist mitreißende Crossover-Musik mit feinsinnigen Klangbildern, denen Mário Laginha, Piano, Wolfgang Muthspiel, Gitarre, und Trilok Gurtu, Percussion, eine traumwandlerische Präzision verleihen.

© Stereoplay

Jazz thing (06/98)

Vergleiche à la "klingt wie der späte..." hinken oft. Aber man stelle sich vor, eine Figur mit stimmlichen Eigenschaften von Kylie Minogue (piepsig), Queen Elizabeth II (deutliche Aussprache), Daffy Duck (quäkig), Rickie Lee Jones (zerbrechlich) und Tom Waits (lebenserfahren) nähme eine Platte auf. Und das ganze sollte unter den Sternen Südamerikas, Afrikas und global gesehen auch des Jazz stehen. Man hätte eine Idee von "Cor". La-teinamerikanische Piano-Vamps (Mario Laginha), Tabla-Percussion (Trilok Gurtu), silbenfreie Gesänge afrikanischer Provenienz und auch mal eine Bratz-Gitarre (Wolfgang Muthspiel) - alles drin und so unglaublich eingängig, daß man förmlich hineingezogen wird in die faszinierende Musikwelt von Maria João. Das hört man sich nicht an, das saugt man auf, sitzt noch vor dem Autoradio, obwohl man schon lange in der Parklücke steht. Man will nicht unterbrechen, wenn João fiepst, schleift und singt. Und diese Ballade mit Piano - weiblich, erwachsen und glaubwürdig... eine wunderbare Sängerin!

© Jazz thing - Thorsten Hess

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