USA - eine Nation, die uns McDonalds und Pizza Hut als kulinarische (Fr)esstempel der besonderen Art beschert haben. „Time is money", also muss auch das Essen möglichst im Stehen oder Gehen (Kaffee in Styroporbechern) eingenommen werden. Aber halt - jenseits des Fastfoods hat der sprichwörtliche „melting pot" auch Spuren in der amerikanische Küche hinterlassen, sei es von den amerikanischen Ureinwohnern übernommene Speisen wie Maisgerichte aller Art, den verschiedenen Kochkünsten europäischer Einwanderer bis hin zu Einflüssen der mexikanischen Küche.
Das hochwertige Buch ist denn auch eher ein Querschnitt durch die unterschiedlichen Stilrichtungen, welche die amerikanische Küche in all ihrer Besonderheit ausmacht: Seafood-Gerichte aus Neuengland, New Yorker Ethno-Küche, Cajun-Food mit einem hochprozentigen Hurrican in New Orleans, feuriges Tex-Mex im Südwesten und Coffee-Shops in Seattle. Zu jeder Gegend gibt es einen kulinarischen Reisebericht mit ausgewählten, stimmungsvollen Photos. Die Rezepte scheinen auch für Hobbyköche kein Hindernis zu sein, es fehlt allerdings hier und da an Abbildungen der beschriebenen Gerichte. Man sollte es eher als eine Mischung aus Reisebericht und Kochbuch verstehen - ein zum Träumen schönes! Ein derart riesiges Land wie die USA bieten etwas für jeden Geschmack... egal wie man zu seinen texanischen Präsidenten steht :)