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DVD ~ Sam Riley
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Produktinformation

  • Darsteller: Sam Riley, Samantha Morton, Alexandra Maria Lara
  • Regisseur(e): Anton Corbijn
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 30. Mai 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00152MPMI
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 6.597 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Movieman.de

Musiker tun gut daran, sich selbst das Licht auszublasen und jung zu sterben, um zur Legende zu werden. Jim Morrison, Kurt Cobain, Janis Joplin, Jimi Hendrix – alle tot, noch bevor sie 30 wurden. Ian Curtis, Sänger der Band "Joy Division", warf das Handtuch bereits mit 23; einen Tag, bevor die Band die USA auf einer Tour erobern sollte. Dies ist der Stoff, aus dem Starfotograf und Videoregisseur Anton Corbijn seinen in schwarz-weiß gedrehten Film "Control" zaubert. Und Magie liegt in der Luft. In jeder einzelnen Szene, die man sich als Foto sofort an die Wand hängen möchte – umgesetzt vom Berliner Kameramann Martin Ruhe. Der Star des Films ist unbestritten Newcomer Sam Riley. Der aus Leeds stammende, zuvor in kleinen Rollen und als Sänger einer Band in Aktion getretene und sich sonst mit Gelegenheitsjobs über Wasser haltende 27-Jährige überzeugt ab der ersten Sekunde und verkörpert perfekt Ian Curtis mit Gestik, Mimik und Stimme – natürlich vor allem auch bei den Auftritten mit der Band. Hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu Frau und Kind, seiner Geliebten, seiner Musik, gequält von epileptischen Anfällen, Erwartungen, die er glaubt, nicht erfüllen zu können, und dem Gefühl, die Kontrolle über schlichtweg alles zu verlieren – dies alles ist an Sam Rileys Spiel glaubhaft ablesbar. Er interpretiert einsilbig die Unfähigkeit des Sängers, mit den Menschen zu kommunizieren, die ihn am meisten lieben, und schafft es doch, dabei nie in das melodramatische Abbild eines unverstandenen, gequälten, selbstmitleidigen Künstlers abzurutschen. "Die Leiden des jungen Werther" in einer grauen, trostlosen, englischen Stadt. Sam Riley – a star is born. Dies ist wohl allen sofort klar, die sich "Control" ansehen. Samantha Morton als Curtis' Ehefrau, das Heimchen am Herd, spielt ebenfalls wie immer exzellent. Alexandra Maria Lara als Groupie Annik zwängt sich gekonnt in Röhrenjeans und ist ein hübsches Beiwerk in jeder Szene. Ein schöner Moment auch, als Herbert Grönemeyer, langjähriger Freund von Corbijn, in einem Kurzauftritt als Amtsarzt zu seinen schauspielerischen Wurzeln zurückfindet. Die Umsetzung ist hypnotisch und atemberaubend (vor allem, als sich Ian von der Gattin trennt, wunderbar arrangiert zu "Love will tear us apart") und doch schafft es "Control", kein reines Biopic zu sein, sondern die schlichte, emotionale Geschichte eines Jungen, der an sich selbst scheitert, als seine Träume wahr werden und sich für ihn alles zu einem Albtraum entwickelt. Fazit: Ein grandioses Filmwerk – nicht nur für Musikfans! Auf gar keinen Fall verpassen!

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Schwarzweißmaterial der DVD überzeugt durch eine reichhaltige Vielfalt an Grau- und Schwarztönen und immer wieder pointierte Schärfewerte. Dennoch bleiben Rauschen und Artefakte nicht aus. Leider fallen die Musikstücke in der Originalversion wesentlich leiser aus als in den deutschen Mischungen, in denen sie durchaus saftig klingen, aber insgesamt ein wenig zu frontlastig bleiben. Immerhin die Extras der Two-Disc-Edition lassen keinen Wunsch offen!

Bild: Das Filmmaterial in Schwarzweiß kann in der Kategorie "Farbe" natürlich nicht viele Punkte erhalten. Es muss ihm aber zugestanden werden, dass es eine große Bandbreite an Schwarz- und Grautönen aufweist, die sich präzise voneinander abzusetzen wissen (Eingang, 00:27:37 oder Straßenszene, 01:01:53). Die Schärfedarstellung funktioniert recht gut (einzelne Haarsträhnen von Debbie, 00:10:34), beweist aber keine wirkliche Glanzleistung. Hin und wieder verwischt eine Kante leicht mit ihrem Hintergrund, dies geschieht aber nur, wenn es sich um Oberflächen im selben Grauton handelt. Kleinere Treppchen oder feine Doppelkonturen bleiben zu diesen Zeitpunkten ebenso nicht aus (Arme von Curtis, 00:09:36), stellen aber kein wirklich schwerwiegendes Problem dar. Ein solches lässt sich auch kaum im Rauschen finden, das sich zwar etwas auf hellen Wandflächen aufhält aber dort einen kaum unruhigen Eindruck hinterlässt. Insgesamt kann das Bild aber überwiegend gefallen, da es stimmige Kontraste, eine große Palette an Grauabstufungen und gute Schärfewerte in seinen anspruchsvoll komponierten Einstellungen vereint.

Ton: Die akustische Ausstattung der DVD bringt zwar Dolby Digital- und DTS-Format mit, aber sie nutzt das Potential, das sie damit hat, nicht vollkommen aus. Gerade die Musikstücke könnten wesentlich kraftvoller auch die hinteren Kanäle besetzen, jedoch bleiben sie  stark frontverhaftet und verwenden den Hintergrund nur sehr behutsam. Hinzu kommt, dass die Musik der Band-Auftritte in der Originalfassung wesentlich leiser ausfällt, was wirklich schade ist (TV-Konzert, 00:32:00). Ansonsten vermag das Original mit seinen authentisch, weil schön porös klingenden Stimmen durchaus zu gefallen. Die deutsche Synchronisation passt sich hier auch harmonisch an, denn sie spielt die Dialoge nicht nur gleichermaßen gut abgemischt aus, sondern verleiht ihr auch die gleichen stimmlichen Qualitäten. Die deutsche DTS-Fassung weist ein Quäntchen mehr Präsenz auf, als es die DD-5.1-Mischungen tun. Dies betrifft dabei nicht nur die Sprache, sondern auch die Kulisse, die sich dort ein Stück plastischer gibt. Die Kulissenarbeit fällt generell nicht besonders ausgeklügelt aus, setzt aber immer wieder einen Akzent auf einzelne Details, die dann dem Raum angenehm dynamische Breite zu geben vermögen (Auto fährt nach rechts aus Bild, 00:34:34 oder Regen bei 01:11:50). 

Extras: Die Extras der Two-Disc-Edition beinhalten auf Disc eins einen Audiokommentar von Anton Corbijn, den Trailer zum Film (1:46 Min.) und einige Programmtipps. Auf der Specialdisc kommen ein sehr persönliches Making Of (23:02 Min.) und Interviews mit folgenden Mitwirkenden hinzu: Anton Corbijn (20:24 Min.), Sam Riley (10:54 Min.), Alexandra Maria Lara (8:11 Min.) und der Band (9:03 Min.), bestehend aus James Person, Harry Treadaway und Joe Anderson. Im weiteren Verlauf bietet die Extra-Disc ein interessantes, weil sehr authentisches, "Hinter den Kulissen", das sich in "Drehort: Macclesfield" (6:06 Min.) und "Am Set: Bandperformance" (7:50 Min.) aufteilt. Es folgen die ungekürzten Performance-Szenen "Leaders of Men" (2:41 Min.), "Transmission" (3:48 Min.) und "Candidate" (2:12 Min.), das Joy Division "Atmosphere"-Musikvideo von 1988 (4:41 Min.) und der Band Track "Digital" (2:29 Min.). Als letztes Extra folgt eine Bildergalerie mit 35 Fotos. Klasse, so sollte Bonusmaterial aussehen! --movieman.de

Produktbeschreibungen

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ian Curtis und die Band Joy Division!, 12. April 2009
in diesem von Anton Corbijn eindrucksvoll in schwarz/weiss inszenierten über die band Joy Division und hauptsächlich deren front sänger Ian Curtis handelnden film, hat der angesehene star fotograf sein filmdebüt abgeliefert und damit auch noch einen meilenstein geschaffen!

Control erzählt nicht nur einfach die geschichte dieser band, sie unterlegt es nicht zu knapp mit der musik dieser, was in vielen biografischen filmen über andere bands leider nicht der fall ist, hier wurden gezielt einige der besten songs ausgesucht und in fast oder gänzlich voller länge wiedergegeben.

die schauspieler die die band spielen, mußten einen grundkurs in den jeweiligen instrumenten absolvieren, doch da ihre leistung im endeffekt so gut ausfiel entschloss man sich, die schauspieler selbst spielen und singen zu lassen und nicht einfach ein playback einzuspielen, was neben der großartigen schauspielerischen leistung natürlich wie ein bonus gewertet werden kann.

auf die handlung des films werde ich in dieser rezesion nicht weiter eingehen, wen's interessiert sollte ihn sich selbst ansehen, oder sich im vorhineinen im internet
informieren über die band.

mein fazit, ein muss für joy division fans aber genauso für musik fans egal welchen genres, weiters würde ich es jedem filmliebhaber empfehlen da dieses werk, tatsächlich "grandioses europäisches kino" ist, absolute kaufempfehlung!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Post Punk Monolith in s/w, 22. Februar 2008
Von M. Triebel "THE ETERNAL" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Control [UK Import] (DVD)
Nun ist die DVD zu Anton Corbijns "CONTROL" endlich erhältlich: es geht um eine der tragischsten Geschichten des RZn`R der letzten 30 Jahre. Ian Curtis -eingepfercht zwischen 2 Frauen, eigener Unzulänglichkeit, Kampf gegen seine Epilepsie und dem wachsenden Erfolgsdruck seiner Band Joy Division -zerbricht einfach - und stirbt am Ende eines kurzen intensiven Lebens...natürlich viel zu früh.
Anton Corbijn -als Fotograf schon vielen seit Jahrzehnten bekannt- liefert sein beeindruckendes Filmdubut über jenes Ian Curtis ab, dem er vor knapp 30 Jahren das erste Mal begegnet ist.
Düster ist er, dieser Film, kahl, kalt und monolithisch in ein schwarz-weißes Gewand einer politisch-kulturellem Umbruch-Zeit Großbritaniens gehüllt, die keine Farben mehr zuläßt. Eine Zeit, die alle Protagonisten -und Corbijn selbst- als schwarz-weiße Projektionsfläche Ihrer aufbegehrenden Jugend für immer in Erinnung behalten haben.
Was ist nun herausgekommen? Ein fantastische (und teilweise sehr witziger FIlm, wenn man nur an die Darstellung von JDs Manager Rob Gretton denkt) Film über einen Mann, der an sich selbst zerbricht; über eine Band -Joy Division- die mit einem kleinen musikalischem Ouevre den Rock N Roll revolutionierten und ein Bilderbogen einer Zeit, die wahrscheinlich nicht ganz so düster war, wie es der Film vermuten läßt - aber fast!
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Brilliant !, 20. Mai 2008
control ist ein ausdrucksstarker, extrem gut gespielter film
der das kurze leben während der enstehung einer der wichtigsten bands der post punk ära zeigt.

es geht hier weniger um joy division an sich,
und schon gar nicht um das was diese band auslöste.
es geht um die entstehung der band, durch die person ian curtis.

der film zeigt wie schlicht die gedanken waren eine band zu gründen
und was dann einfach nach und nach mit dieser band geschah -
mehr aber was mit ian geschah.

in einer verwirrenden gefühlswelt gefangen zwischen der liebe zu seiner frau,
die für die monotie der stadt steht aus der er kam -
und der aufregenden liasion die er mit seiner geliebten hatte -
die das wilde leben jenseits der konventionen darstellt -
suchte ian immer mehr zuflucht in musik und text.

während seiner bandmitglieder allesamt andere gründe haben in einer band zu sein,
zumeist weil sie erfolg haben wollen,
ist es scheinbar für ian selbst der einzige weg sich mit seinen gefühlen zu konfrontieren.
leider nutzt er dies nur für sich selbst und lässt niemanden anderen daran teilhaben -
so kam es das niemand seine texte für voll" nahm und sich niemand vorstellen konnte
das jede verlorene, verzweifelte person in seinen liedern ein spiegel seiner selbst war.

die farbwahl in schwarz/weiß ist perfekt
die schauspieler allesamt sehenswert
die musik schlicht großartig (sam riley singt selbst, alle anderen spielen ihre instrumente selbst und new order haben erstmals für den soundtrack zusammengearbeitet)
der eindruck den man hinterher hat ist bleibend.

ich denke control eine hommage die jeder der sich für musik interessiert ansehen kann.
jeder der joy divison und oder new order mag muss ihn sogar gesehen haben !
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3.0 von 5 Sternen Schwierig mitzufühlen wenn man kein Mega-JD-Fan ist...
...so gings mir zumindest bei dem sicherlich grandios gespielten und grossartig gefilmten "Control". Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Tyler Durden veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Echt gelungen
Die Filmbiographie von Ian Curtis ist ein Muß für jeden, der in den 80ern nach Joy Division einsam und versunken auf der Tanzfläche mit sich selbst getanzt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ChrisTobago veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Magisch.
Als etwas anderes kann diesen Film, meiner Meinung nach, nicht bezeichnen.
Ich habe ihn mir auf Empfehlung meiner Schwester hin angesehen und war keine Sekunde enttäuscht... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von PeaNut veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Control (Blu-ray)
Dieser Film des Regisseurs Anton Corbijn widmet sich dem Joy Division Frontmann Ian Curtis und erzählt dessen tragische Geschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von papa jay veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen She's lost control again...
Gleich vorweg: Control ist kein gute Laune Film! Es ist ein Film über das leider viel zu kurze Leben von Ian Curtis und die Band Joy Division, der einen sehr zum Denken anregt... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Björn Cuber veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Biopic der gelungenen Art
Joy division war eine Kultband der 80ger,auch wegen dem Suizid des erst 23jährigen Sängers Ian Curtis.Der Ruhm des gelungenen frühen Abgangs... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Roderich Blücher veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schwarz/Weiss Film macht auf Blu-ray keinen Sinn!
Von ultrahene Finde es unmöglich, dass weder auf dem Cover der Blu-ray noch in verschiedenen Rezessionen auf einen schwarz/weiss Film hingewiesen wird!
Vor 11 Monaten von Matthäus Jürgen veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das Leben von Ian Curtis
Ich gebe zu, dass Joy Division meine Lieblingsband ist und dass ich auch deren Nachfolger New Order über alles mag. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Jörg Kretzmann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Die fabelhafte Welt des Ian Curtis
Dieser Film ist einfach traumhaft in Szene gesetzt und das von der ersten bis zur letzten Minute. Die Blu - Ray ist Pflicht in jeder vernünftigen DVD Sammlung!!!
Vor 12 Monaten von Timo Hofmann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fantastisch!
Als ich diesen Film gesehen hab, interessierte ich mich vorerst für das tragische Schicksal des grandiosen Sängers Ian Curtis der Band Joy Division. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Nordlicht-Resi veröffentlicht

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Michelangelo Antonioni 0 Vor 11 Tagen
   
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