Natürlich hat Meyer nicht nur die "Trilogie" der letzten 3 Alben verfasst (haha), sondern auf vielen weiteren, guten Platten mitgewirkt. So ist "Stitch up" eines seiner besten Songs (auf Possibilities von Herbie Hancock) die seine Vielfältigkeit beschreiben. Wer Mayer rezensiert sollte dies nicht im vorbeigehen tun und vorformulierten Mist abschreiben! Das hat er nun wirklich nicht verdient, nicht bei einem der wenigen Ausnahme Musikern dieser Zeit (welche Relation gibt es sonst noch zu den zu Tode gemixten Massen-Alben?!)
Darüber hinaus ist Mayer nicht nur ein guter Gitarrist, sondern hat eine geniale Stimme die abolut aus der Masse heraustritt!
Ebenso vielfältig ist sein neues Album - eine gelunge Mischung aus Blues-Soul-Rock ohne technischen Schnick-Schnack aber !!!! mit vielen klanglichen Feinheiten die angenhem Überraschungen! Bescheidene Bläsersätze (12), bestimmtes Klavier (10), packende Gitarre (9) oder mega Groove wie beim absoluten Highlight - "Belief" (3). Das er sich mit völlig falscher Bescheidenheit bei Musikern wie Eric Clapton bedankt, zeigt wieviel eigentliche Größe er besitzt. Er hat es geschafft aus einer Mischung von Clapton, Sting, Pete Bardens, Donald Fagen seinen eigenen Stil zu finden, ohne als Abklatsch oder Endloswiederholung zu wirken.
Gibt es doch immer nur 12 Töne und eine begrenzte Anzahl von Motiven und Instrumenten, so liegt es doch an den vielen Feinheiten und dem Gefühl, was die Musik herüber bringt! Und davon hat John Mayer jede Menge.
Man merkt einfach, dass er viel Spaß dabei hat und Gefühle dynamisch in der Stimme und Gitarre ausleben kann, ohne sich gegenüber den anderen Musikern zu sehr heraus zu putzen.
Wo wir beim Thema sind...
Alleine die Band ist schon ein Grund die Platte zu kaufen: John Palladino am Bass (The Who,Clapton,E.John,P.Young) und Steve Jordan an den Drums(Blues Brothers,Dylan, S.Crow,Mellenkamp) sind der Garant für den genialen Groove!
Also meine Empfehlung: Kaufen.... und ... Mehr davon!