"The Contino Sessions" von Death In Vegas könnte zu einer der wichtigsten Platten dieses ausgehenden Jahrzehntes werden und sein Name bald in einem Atemzug mit dem legendären "Loveless" von My Bloody Valentine fallen - für den Fall daß es auslöst, was es auszulösen im Stande ist: die Rückkehr des Dreampop und der Shoegazer einzuläuten. Denn endlich gesellt sich zu dem, was auch beispielsweise die Kollegen von Six By Seven aufzuweisen haben, nämlich erstklassiger Musik, die heutzutage immer wichtiger werdende Akzeptanz in der Musikpresse. Und zu Recht, ist "The Contino Sessions" doch schlicht und einfach ein Meisterwerk und mit ziemlicher Sicherheit die Platte des Jahres: offene Songstrukturen, Klang- und Stilexperimente in jedem der neun vertretenen Songs, die dennoch irgendwann ein Gesamtes ergeben. Zudem ist eine ganze Kompanie an Gaststars auf "The Contino Sessions" vertreten: Dot Allison, ehedem Sängerin der Dance-Pop-Sensation One Dove, übernimmt die Vocals auf "Dirge", Iggy Pop die auf "Aisha", für "Soul Auctioneer" trat Bobby Gillespie hinter's Mikro. Warten wir ab, was passiert. Und hoffen, hoffen ohne Ende. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)