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Genau wie die EP Contagious enthält auch Contagium unveröffentlichte Songs, die sich perfekt in das Contagion-Album einfügen (sogar mit genauen Angaben, an welcher Stelle des Gesamtwerkes welcher Song zu platzieren ist). "On The Edge Of Despair" wird von eingängigen, einschmeichelnden Gesangslinien und entspannten Akustikgitarren dominiert, das siebeneinhalb Minuten lange "The March Of Time" gefällt mit fettem Prog-Bombast, und beim fassettenreichen Instrumental "Confrontation" stehen die Keyboards klar im Vordergrund.
Abgerundet wird die Scheibe von einem Salamander-Remix sowie einem umfangreichen Multimedia-Teil, in dem u. a. ein Video zu "Painted Man", die Contagion-Storyline und Songtexte aufgefahren werden. --Michael Rensen
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Der Aufbau der EP ist identisch mit dem der vorhergehenden: Drei neue Tracks, die sich in den konzeptuellen Ablauf von "Contagius" integrieren lassen, anschliessend ein "Special Remix" (diesmal von "Salamander") und als Bonus ein Multimedia Part. Mein Urteil fällt ziemlich identisch mit dem der ersten EP "Contagius" aus: Die drei neuen Tracks sind ausgezeichnet und ihr Geld absolut wert, den Rest hätte man sich aber geradesogut schenken können. "On the Edge of Despair" ist eine ruhige Ballade mit Akustikgitarre, etwa vergleichbar mit "Waiting for the Flood" vom Album "Immortal?". "The March of Time" ist das Highlight der EP, ein epischer Song mit genialem Spannungsaufbau. "Confrontation" schliesslich ist ein interessantes Instrumental im typsichen Arena-Stil. Der anschliessende Remix von "Salamander" ist meiner Ansicht nach nicht ganz so schrecklich wie derjenige von "Witch Hunt" auf "Contagius", aber wirklich nötig wär er auch nicht gewesen. Offenbar haben die Jungs Spass an Computer-Sound Spielereien gefunden. Der Multimedia-Part schliesslich ist ganz nett aber nicht wirklich essentiell.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass sich Arena-Fans im allgemeinen und Fans der CD "Contagion" im speziellen diese EP natürlich unbedingt besorgen müssen. Allen anderen, die Arena noch nicht kennen oder sich eher als "Gelegenheitshörer" einschätzen, empfehle ich auch hier eher den Kauf eines der zahlreichen Studioalben, die insgesamt sicher mehr hergeben als diese EP.
Besonders ausführlich sind die Multimedia Extras für den PC ausgefallen. Sie enthalten ein Video zu PAINTED MAN (von "Contagion"), "Ghost Vocals" zu ON THE EDGE OF DESPAIR und THE MARCH OF TIME - d.h. die beiden Songs von Gitarrist John Mitchell eingesungen, die Lyrics zur EP und eine Fotogalerie. Ein Bildschirmschoner ist zudem gespickt mit Artwork zur Story, das auch diese CD wieder hervorragend schmückt - Arena haben zum Beispiel das Rad vom "The Visitor"-Album symbolisch wieder verarbeitet.
Am Interessantesten dürfte bei allem noch die von Keyboarder und Haupt- Songschreiber Clive Nolan komplett und spannend erzählte "Contagion"-Story sein. Der nächste Hördurchgang des 2003er- Konzeptalbums wird danach sehr spannend, wenn klarer ist, von was die einzelnen Songs erzählen.
Für Arena-Fans und vor allem jene, die von ihrem letzten Meisterwerk begeistert waren, ist diese EP einfach ein Muss!
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