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Produktinformation
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Wer Contact nur einmal gesehen hat, wird Ellie Arroway gern Glauben schenken, doch genaues und mehrmaliges Hinsehen lohnt: Contact ist gespickt mit Hinweisen und Anspielungen auf den größten Betrug der Menscheitsgeschichte.
Visuell ist Contact ein durchgestyltes Stück High-Tech-Kino, randvoll mit digitalen Effekten und Kameratricks. Robert Zemeckis Leistung ist es jedoch, seine erstklassige Schauspielerriege über den Computer triumphieren zu lassen: die Alien-Veteranen Tom Skerritt und John Hurt ebenso wie Angela Bassett und James Woods. Das Contact immer im Hier und Jetzt verankert bleibt, ist den Heerscharen von (echten) CNN-Reportern, Fernsehmoderatoren (Jay Leno) und Politikern (Bill Clinton!) zu verdanken, die die unzähligen Fernsehmonitore in Contact bevölkern. --Carsten Mittermüller
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Ich möchte jetzt gar nicht gross auf den Inhalt des Films, die Qualität und Ausführung der DVD und so weiter zu sprechen kommen, denn darüber wurde bereits genügend und ausführlich berichtet. Aber vielleicht geht es vielen anderen gleich wie mir, die sich CONTACT gerne ansehen oder sogar zu ihren Lieblingsfilmen zählen und dennoch nicht alles verstanden haben. Ich denke mir, die grundlegende Botschaft lautet, dass wir nicht alleine sind und endlich lernen sollten, sich als Mensch nicht immer so wichtig zu nehmen. Denn schlussendlich befinden wir uns irgendwo in der Unendlichkeit des Universums. Abgesehen davon, soll der Film uns nebenbei ein Verhältnis zur Grösse vermitteln, in welchem wir uns befinden und somit etwas Bescheidenheit.
Und genau darum ging es wohl dem Autor des Buches - Carl Sagan - welches als Grundlage für den Film dient. Da ich immer wieder Mühe hatte, die Kernaussage der Szene zu verstehen, als sich Ellie Arroway an diesem Strand befindet und ihrem Vater begegnet, nahm ich mir vor, das Buch zu lesen. Es unterscheidet sich in vielen Punkten zum Film und es ist selbsterklärend, dass es nicht 1:1 verfilmt werden konnte. Dennoch wird einem so vieles klar, was der Film nicht vermitteln konnte. Im Buch ist die Geschichte in den 60ern angesiedelt und weitet sich dann bis ins Jahr 1999 aus. Der Autor geht sogar soweit, dass er erläutert, wie bis zu diesem Datum die "Weltformel" herausgefunden wurde, welche unsere beiden grossen Theorien der Relativität und der Quantenmechanik vereint. Es fühlt sich positiv an zu lesen, wie durch die "Botschaft" der Ausserirdischen viele Probleme auf der Erde verschwinden und die Menschheit sich je längers den mehr als ein Volk versteht, unabhängig von Landesgrenzen und sonstigen Vorurteilen - etwas, das meiner Ansicht nach im Film zu kurz kommt. Ebenfalls starten insgesamt 5 Personen in dieser Kugel zu den Ausserirdischen und nicht nur wie im Film Ellie alleine, wovon jede einzelne dieser Personen unterschiedliche Erfahrungen macht. Und ganz entscheidend ist die Darstellung der Ausserirdischen, weshalb wohl viele SF-Fans von diesem Film enttäuscht sind (und wohl auch wegen der tiefgreifenden "Botschaft", resp. Philosopie): Die Ausserirdischen nehmen die Form von Ellies Vater an, um sich ihr vertrauter zu machen. Es geht darum, dass sie von den Menschen soviel lernen können und fortgeschrittene Technologie nicht alles ist und ihnen mitteilen möchten, dass unzählige Zivilisationen existieren. Sie sind besorgt um die Menschheit und erklären Ellie, wie das Universum funktioniert, was das Prinzip davon ist. Ich möchte nicht zuviel verraten, denn jedem, der etwas an diesem Film liegt und ihn auch grundlegend verstehen möchte, empfehle ich das Buch. Es ist derart ergreifend, dass man einfach mit Ellie mitfühlt und einem Antworten gibt, wo man in vielen anderen Lebenslagen anwenden kann. Es bringt einem zum nachdenken über die grundlegenden Prinzipien des Lebens und vermittelt einem, wie alles voneinander abhängig ist.
Nichts für solche, die nach Star Wars und Star Trek suchen, nach der Matrix oder sonst dergleichen. Denn dieser Film, resp. Buch hat eine ganz andere Kernaussage, die für Menschen, welche offen dafür sind und das Leben nicht oberflächlich betrachten und nach "mehr" suchen, Antworten liefern kann. Ich denke, der Autor, welcher ein bekannter Astronom war und kurz vor der Veröffentlichung des Filmes starb, an dem er selbst noch mitwirkte, hat hier ein ganz besonderes Werk verfasst!
Man kann es drehen und wenden wie man will: "CONTACT" ist Science-Fiction-Kino vom feinsten, erstklassige Unterhaltung, und gehört ganz und gar nicht in die Kategorie 'Schrott'. Er ist auch keineswegs langweilig, höchstens für Leute, die mehr Erotik erwarten als letztendlich im Film vorkommt.
Auch die gute Qualität der DVD-Umsetzung hat mich angenehm überrascht. Ich finde die DVD wirklich empfehlenswert und bereue keine Minute den Kauf.
Die miesen Kritiken, die die Publikumsresonanz derart polarisieren, könnten eventuell von Leuten stammen, die sich widerstandslos der Kultur von 'Big Brother' oder 'Girl's Camp' hingegeben haben. Die tun mir leid. Wann kommt 'Big Brother' endlich ins Kino?
Ich persoenlich finde, dass der Film ganz hart an der Grenze zwischen "gutem Film" und "zu amerikanischem Hollywood-Schinken" verlaeuft. Typisch amerikanisch und stereotyp am Film sind beispielsweise Fosters emotionale Rede vor dem Geldgeber-Gremium, oder zum Beispiel auch die Szene, in der sie mit den Ausserirdischen spricht, oder schliesslich ihre Rede vor der Untersuchungskommission nach ihrer Rueckkehr.
Sehr gut gelungen, unabhaengig davon aber, ist die Darstellung der Emotionen der jungen Wissenschaftlerin. Gequaelt vom fruehen Tod des verehrten Vaters ringt sie mit sich, fuehlt sich gezwungen zum Alleingang, verfolgt fanatisch ihre Forschung. Jodie Foster spielt wirklich ausgezeichnet. Und auch die Rahmengeschichte mit der Frage nach dem Glauben ist letztlich gelungen.
Eine bewegende Geschichte um den Drang nach Wissen, um die Frage nach dem Glauben, um die Art und Weise, wie wir mit weiterentwickelten Wesen vielleicht wirklich kommunizieren werden,...
Wenn man die Amerikanismen verzeiht und sich einfach einen Abend lang mal ganz auf die Welt und die Emotionen einlaesst, dann finde ich den Film wunderschoen und ein sehr bewegendes Dokument von der Kraft, die aus Begeisterung und aus dem Verfolgen einer Lebensaufgabe erwaechst. Trotz meiner vorsichtigen Kritik moechte ich sagen: Sehenswert - 5 Sterne.
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