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Diese Platte klingt für meine Ohren unausgegoren, musikalisch und klangtechnisch. Mastelottos V-Drums klingen noch kraftlos, die Gitarren klingen kühl. Und Belews Song-Ideen sind schon mal besser gewesen.
Die meisten Stücke sind Songs, die nichts neues bringen. Das Titelstück ist eine Wiederauflage des "Discipline"-Stils aus den Achtzigern, Larks's Tongues In Aspic kennen wir ebenfalls als Stil. ProzaKc Blues, Oyster Soup und Frying Pan sind eher schwache, vor sich hin dümpelnde Songs. FraKctured ist Fracture in neuem Gewand, nämlich noch vertrackter als die Version aus den Siebzigern, und m.E. das instrumentale Highlight der Platte. Es mag nur ganz wenige Musiker auf der Welt geben, die technisch imstande sind, solch ein Stück zu spielen.
Dieses Album klingt für mich wie ein Demo, was zur Tatsache passt, dass es bei Belew im Studio aufgenommen wurde, und viele Songs sind überflüssig. Drei Jahre später, also 2003 erschien dann die Platte, die TCOL qualitativ noch nicht war, nämlich The Power To Believe. Und da war dieses Quartett dann angekommen. Soundtechnisch, musikalisch, kompositorisch.
Interessanterweise war letzterem Album auch intensives Touren vorausgegangen, während TCOL erst konstruiert und veröffentlicht, und dann auf den Bühnen erpobt wurde, ein Vorgehen, das Fripp eigentlich immer zu vermeiden versucht. The ConstruKtion Of Light hätte nicht sein müssen.
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