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Der Film basiert auf den "Hellblazer" Comics von DC/Vertigo. In ihnen geht es um den Dämonenjäger John Constantine, einen kettenrauchenden, zynischen, blonden Londoner, welcher in den Comics an dem Sänger Sting angelgt, und ihm deshalb auch äußerlich ähnelt. Keanu Reeves passt nicht wirklich in dieses Bild sagen sie? Da haben sie auch Recht. Deshalb mussten hier einige Änderungen vorgenommen werden, welche den Comicfans mit Sicherheit nicht gefallen werden, doch Leute wie mir, welche die Comics nicht kennen, relativ egal sind. So wurde aus London Los Angeles und aus blond wurde schwarzhaarig. Kettenrauchend und zynisch bleibt die Figur auch so noch.
Die Story handelt grob davon das John Constantine (Keanu Reeves) von Geburt aus Halbblüter (Dämonen oder Engel welche sich in unserer Welt aufhalten) sehen kann. Dies verkraftet er nicht und treibt ihn mit 16 Jahren in den Selbstmord. Doch nachdem er zwei Minuten klinisch tot war können ihn die Ärzte wieder zurückholen. Was sie jedoch nicht wissen, sondern nur John Constantine ist, was er wirklich gesehen hat und wo er war. Denn durch seinen Selbstmord ging er geradewegs in die Hölle und hat in den zwei Minuten die er hier tot war unvorstellbare Qualen erlitten. Da er dies nicht nocheinmal erleben will, macht er sich nun daran Dämonen zurück in die Hölle zu schicken sobald sie gegen gewisse Regeln verstoßen haben um sich so seinen Weg in den Himmel zu "erkaufen". Das dies so jedoch nicht funktioniert scheint er aber nicht zu erfassen, und durch den diagnostizierten Lungenkrebs bleibt ihm nun auch nichtmehr viel Zeit die richtige Methode zu finden.
Nun setzt die Filmhandlung ein, welche grob davon handelt das er einer Polizisten helfen soll, deren Zwillingsschwester sich angeblich selbst umgebracht hat, die Polizisten nicht jedoch daran glaubt. So bemerkt Constantine langsam das etwas viel größeres im Gange ist, und nicht nur sein Leben und das der Polizisten, sondern das der ganzen Welt auf dem Spiel steht.
Der Film besticht durch tolle Special Effects, eine schlüssige Handlung, gute schauspielerische Leistungen und eine tolle Musikuntermalung. Manchmal fühlt man sich zwar an Filme wie "Der Exorzist", "Blade" oder "Matrix" erinnert. Doch nehmen diese Momente nie Überhand, so das ein eigenständiger Film und kein Abklatsch der von mir genannten herauskommt.
Fazit: Für alle Fans guter Unterhaltung mit ein bisschen Gruselfaktor und einer gehörigen Portion Action ist dieser Film auf jeden Fall entfehlenswert. Was die "Antiraucherkampagne" betrifft. Nun der Film ist eine Comicverfilmung und auch im Comic wird die Auswirkung seines hohen Zigarettenkonsums dargestellt, warum sollte man es also im Film weglassen? Außerdem ist die Gewissheit seines baldigen Ablebens ein zusätzlicher Beweggrund für das Handeln von John Constantine.
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