So manchen anspruchslosen Action-Trash kann ich guten Herzens weiter empfehlen, wenn er zum Beispiel hemmungslos bis wahnwitzig überzogen dargestellt wird. Manchmal sind es Schauspieler oder flotte Sprüche, die B-Movies zu Besonderheiten machen. - Hier ist von alldem nichts positiv hervorzuheben. Zwar lebt der einsame Held - seines Augenlichts beraubt, ergo sehr verbittert - in einer selten idyllischen Umgebung und wird von seinem ehemaligen Chef, Marke "Mister Selbstüberschätzung", grandios "vorgeführt" - so dass die Motivation für die Rache des Helden, also CONNORS WAR, gut begründet - wennauch langatmig! - erzählt wird... doch nach einer Dreiviertelstunde wurde ich den Film so leid, dass ich abschalten musste.
Leider kann ich mich dem Urteil der Vorschreiber nicht anschließen. Unkompliziert ist kein Attribut, welches mir zu CONNORS WAR spontan durch den Kopf schießt. Was mir einfällt hat mehr mit "ärgerlich" und "Zeitverschwendung" zu tun und ist Augenlichtjahre entfernt von einer Empfehlung.