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393
4,4 von 5 Sternen
Conjuring [Blu-ray]
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61 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... es wird uns nicht mögen." Da hat Ed Warren(Patrick Wilson), Fachmann für parapsychologische Phänomene ganz sicher recht. Seine Frau Lorraine(Vera Famiga) und er versuchen der Familie von Carolyn(Lili Taylor) und Roger Perron(Ron Livingston) zu helfen. Die haben 1971, mit ihren fünf Töchtern, ein neues Haus bezogen, in dem seltsame Dinge geschehen. Die Mädchen werden Nachts von Unbekannten geweckt, im Keller entdeckt Roger den Nachlass der Vorbewohner und Carolyn hört seltsame Geräusche und wird in der Nacht anscheinend verletzt, ohne dass sie etwas davon bemerkt. Der Horror im Haus steigert sich und die Perrons wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als Lorraine und Ed um Hilfe zu bitten. Lorraine, die ein hervorragendes Medium ist, bemerkt sofort, dass in dem Haus der Perrons etwas nicht stimmt. Doch sie ahnt nicht einmal ansatzweise, welches Grauen dort sein Unwesen treibt. Es dauert nicht lange und die gesamten Familien Perron und Warren sind in akuter Lebensgefahr...

Was für ein schöner "Old School" Gruselfilm. James Wan lässt uns wissen, dass es die "Geisterjäger" Lorraine und Ed Warren, sowie die Familie Perron und den paranormalen Vorfall, tatsächlich gegeben hat. Aber das ist eigentlich nebensächlich. Wan hat Stilelemente von Klassikern wie -Poltergeist, Das Omen und Der Exorzist- in einen rasanten, subtilen und reißerischen Horrorfilm hinein gepackt. Das funktioniert von der ersten bis zur letzten Sekunde und ist psychisch harter Tobak für den Zuschauer. Da ist ein Kissen in Griffweite nicht die schlechteste Entscheidung. Es sind vor allem die dunklen Ecken, die gnadenlose Kamera und die Musik, die viele Szenen von -Conjuring- zu allerfeinstem Horror verarbeiten.

Sollten sie also auf den guten alten Horror a'la -Das Geisterhaus- oder -Sinister- stehen, schauen sie sich -Conjuring- auf jeden Fall an. Sollten sie allerdings eine lebhafte Phantasie haben und von Gruselfilmen schlecht schlafen, dann legen sie die DVD bitte nicht in den Player...
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237 von 270 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2013
*keine Spoiler enthalten*

War ja mal wieder klar. Ein Film kommt aus dem Nichts, wird gnadenlos gehyped, macht kräftig Asche an den internationalen Kinokassen und bekommt dann von den meisten den "So-gut-ist-er-nun-auch-wieder-nicht"-Stempel aufgedrückt. Verständlich. Denn objektiv betrachtet erzählt der Film auch nix Neues. In einem abgeschiedenen Haus am Waldrand spukt es, da dort in der Vergangenheit etwas Schreckliches passiert ist. Ein Geisterjäger-Pärchen versucht dem Schrecken Herr zu werden. Das hat man schon in etlichen anderen Horrorfilmen gesehen. Generell erfüllt der Film so ziemlich jedes Klischee, das ein Horrorstreifen erfüllen kann. Nur um ein paar Beispiele zu nennen:

- Undefinierbare Geräusche im Haus
- Tiere verhalten sich komisch
- Gruselige Kinder
- Widerliche Puppen (die so NIEMALS jemand kaufen würde)
- „Hallo? Ist da jemand?“
- Klassische Jump Scares
- Uhren bleiben stehen
- Im dunklen Keller geht natürlich das Licht aus

Eigentlich sollte der Film in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Schließlich wird nur aus anderen Filmen geklaut und zitiert. Dennoch halte ich „The Conjuring“ für einen der besten Schocker der letzten Jahre. Warum?

James Wan - der nach Insidious definitv einer meiner Lieblingsfilmemacher ist - zaubert aus den altbekannten Zutaten einen Schocker, wie man in noch nie zuvor gesehen hat. Fast scheint es so, als würde Wan seine Techniken von mal zu mal verbessern, um immer bessere und angsteinflößendere Filme auf die Leinwand zu zaubern. "The Conjuring" saugt einen von Anfang an auf, schüttelt einen ordentlich durch und spuckt einen wieder als zitterndes Nervenbündel aus. Selten zuvor habe ich bei einem Kinofilm solch ein "Gemeinschaftsgefühl" verspürt. Die Leute haben geschrien, gezittert und oftmals laut aufgestöhnt.

Der Film fühlt sich an, als würde man alle Horrorfilme der Welt auf einmal schauen. Gerade wegen der Klischees! Man ist ständig im Zwiespalt, da man das Verhalten der Darsteller schon kommen sieht, aber sich immer wünscht, dass diese das dann doch nicht tun. Doch sie tun es. Auch kommt das 70ger-Jahre-Flair super rüber und der ganze Film wirkt ungeheuer ästhetisch und authentisch. Hey, immerhin reden wir hier von einer (angeblich) wahren Geschichte. Und so beobachtet man gebannt, wie die grandiosen Schauspieler den Terror eines Dämonen zu spüren bekommen, der sich auch auf uns Zuschauer überträgt. Geschickte Kameraeinstellungen/-fahrten und haarsträubender Sound tun ihr übriges, um den Film in das zu verwandeln was er ist: Eine Wundertüte des Schreckens.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2014
Die Story:

Ed (P. Wilson) und Lorraine Warren (V. Farmiga) gehen sehr professionell vor, wenn es um paranormale Ereignisse geht. Das Ehepaar untersucht ein abgelegenes Haus der Familie Perron, die ihren Wohnsitz wegen einer bösen Macht, die auf dem Gelände ihr Unwesen treibt, kaum mehr betreten möchte. Doch auch die Warrens stoßen schon bald an ihre Grenzen und erfahren am eigenen Leib, was es heißt, in diesem verfluchten Haus zu leben...

Meine Eindrücke zum Film:

Conjuring hat mich seid langem mal wieder sehr positiv überrascht, die Story ist von Anfang bis Ende sehr gut durchdacht und bietet reichlich Unterhaltung. Die schauspielerische Leistung ist hervorragend, einige Zwischensequenzen sind sehr gut inszeniert, jeder Gruselfreund wird an diesem Filmwerk seinen gefallen finden!

zusammengefasst:

Pro:
- sehr interessante Story, sehr gut umgesetzt
- hervorragende Darsteller
- durchgehend wird ein roter Faden verfolgt, dabei wird dem Zuschauer reichlich Spannung und Grusel geboten
- kommt sehr gut ohne Blut aus
- die Bluraydisc überzeugt, Bonusmaterial ist sehr informativ

Contra:
-

Bonusmaterial:
- Die Perron-Familie: Im Angesicht des Terrors
- Lorraine Warren: Ein Leben für die Dämonologie
- James Wan: Die Kunst des Erschreckens

Fazit:

Endlich mal wieder ein Gruselfilm mit super Story und sehr starker Besetzung! Bis zur letzten Sekunde fesselnd.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
Beginnt ein Horrorfilm mit der Einblendung „Nach einer wahren Begebenheit“, dient das vor allem als Verstärker der Angst: Das Geschehen auf der Leinwand wird noch schrecklicher durch die Vorstellung, es könnte sich tatsächlich so zugetragen haben. Conjuring – Die Heimsuchung (The Conjuring) verweist im Vor- und Abspann ungewöhnlich detailliert auf die Authentizität seiner Geschichte. Er basiert auf dem Fall der siebenköpfigen Familie Perron, die in ihrem neuen Haus aufs Übelste von Geistern malträtiert wird. Die Quelle für die Geschichte sind Ed und Lorraine Warren, zwei in den USA durchaus populäre Dämonologen, die sich seit den 1970er Jahren immer wieder medienwirksam in Szene gesetzt haben. Ihr Einfluss auf den momentan wieder sehr angesagten Haunted-House-Film ist dabei nicht zu unterschätzen. Gleich für mehrere Projekte standen sie Pate, etwa für Amityville Horror (The Amityville Horror, 1979), einen der prominentesten Vertreter dieses Subgenres.

Zwar ist bei Horrorfilmen, die in der Regel von übernatürlichen Ereignissen handeln, meist klar, dass die vermeintlich wahre Begebenheit entweder nie stattfand oder auf der Leinwand derart aufgeblasen wird, dass sie mit dem ursprünglichen Ereignis nicht mehr viel zu tun hat. Saw-Erfinder James Wan nimmt seine Vorlage jedoch überraschend ernst. Zunächst wirkt alles noch wie ein klassischer, angenehm altmodischer Gruselfilm im brauntonigen 1970er-Jahre-Look. Mit getragenem Tempo zeigt Conjuring, wie sich seltsame Ereignisse im Haus zutragen. Wenn Mutter Carolyn jeden Morgen mit neuen blauen Flecken aufwacht oder die Töchter einen seltsamen Geruch in ihrem Zimmer wahrnehmen, lässt sich das noch rational wegdiskutieren. Mit der Zeit greifen die Dämonen allerdings zu rabiateren Mitteln.

Wan bedient sich in seinen Filmen zwar bewährter Muster des Horrorkinos, versucht aber gleichzeitig, sie nie zu schematisch einzusetzen. Seine letzte Regiearbeit Insidious (2010) war gerade kein puristischer Haunted-House-Film – eher ein abgehobener Haunted-Son-Film mit einer Vorliebe für karnevalsartige Schockeffekte. Und auch Conjuring ist weniger stringent, als man zunächst meinen könnte. Mit zunehmender Dauer verlagert sich Wans Aufmerksamkeit von der gepeinigten Familie zu einem Biopic der Warrens. Das adrette Geisterjägerpärchen soll nämlich den

Dämon in seine Schranken verweisen. Mit ihrem dramatisch aufgeladenen, zwischen Pflicht und Vernunft pendelnden Konflikt sind die beiden ohnehin die interessanteren Figuren. Dass Wans Interesse an den Dämonologen durchaus aufrichtig gemeint ist, zeigt sich schon daran, dass Loraine Warren – ihr Mann Ed ist mittlerweile verstorben – als Beraterin am Film beteiligt war.

Was die Inszenierung des Schreckens angeht, scheint Wan aus den Fehlern von Insidious gelernt zu haben. Sein alles in allem gelungener Genrebeitrag krankte mitunter daran, seine Monster zu sehr ins Rampenlicht zu zerren. Conjuring hält sich dagegen an eine alte Binsenweisheit im Horrorfilm: Je weniger man die Bedrohung sehen kann, desto unheimlicher ist sie. Souverän spielt Wan mit den üblichen Zutaten des Geisterfilms – huschende Schatten, knarzende Dielen, schlagende Türen –, um eine Atmosphäre der Angst zu schaffen. Dabei setzt er vor allem auf die unheimliche Wirkung der Dunkelheit und ein ausgeklügeltes Sounddesign, das etwa ein Klatschspiel der Kinder wirkungsvoll für seine Zwecke gebraucht.

Eine Sache stößt aber dann doch sauer auf. Als der Dämon schließlich nicht mehr aus dem Haus getrieben werden muss, sondern aus Mutter Carolyn, haben wir es plötzlich mit einem richtigen Exorzismus zu tun. Wenn sich Lili Taylor, die in den 1990er Jahren zu den einprägsamsten Gesichtern des amerikanischen Independentkinos zählte, dabei ihre Seele aus dem Leib röchelt, ist das auf jeden Fall großes Kino. Jedoch lässt sich ein Exorzismus im Film nie ganz von der tatsächlich ausgeübten und höchst fragwürdigen Praxis der katholischen Kirche trennen. Häufig – wie im berühmten Fall der Anneliese Michel – wurden Symptome psychischer und körperlicher Erkrankungen von übereifrigen Geistlichen als Anzeichen einer Besessenheit missverstanden und die meist jungen Frauen während ihrer „Heilung“ regelrecht zu Tode gefoltert. Wenn ein Film nun einen Exorzismus als heilbringendes Mittel inszeniert, schwingt dabei unweigerlich ein reaktionäres Statement mit. Schließlich mussten sich auch die zu Helden verklärten Warrens bei ihren Austreibungen immer wieder solche Vorwürfe gefallen lassen.

Nun wird man Conjuring aber nicht gerecht damit, wenn man ihn auf eine vermeintliche politische Botschaft reduziert. Seine kindliche Faszination für das Okkulte und den etwas unreflektierten Zugang zum Thema mag man einem Handwerker wie Wan teilweise verzeihen. Hinterfragen kann er die Glaubwürdigkeit der Warrens schon deshalb nicht, weil sein Film dann nicht mehr funktionieren würde. Denn warum sollte man Angst haben, wenn die Geisterjäger Scharlatane sind und der Spuk sich rational erklären lässt? Misst man dem Film dagegen daran, was er sein möchte, nämlich ein traditionsbewusster, atmosphärischer Horrorfilm, der seinen Grusel vor allem aus dem schöpft, was wir nicht sehen, hat er sein Ziel durchaus erreicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Angeblich wurde der Film nach einer wahren Begebenheit gedreht. Wenn das wirklich stimmt, dann "Gute Nacht, Marie."

Das Ehepaar Perron zieht mit seinen Töchtern in ein altes Anwesen. Nachdem der Vater zufällig einen mit Brettern vernagelten geheimen Keller entdeckt und aufgerissen hat, geschehen seltsame Dinge, die an Bedrohlichkeit immer mehr zunehmen.

Selbst die beiden Psi-Experten Ed und Lorraine Warren sind entsetzt, haben sie doch in der Vergangenheit diese Erlebnisse selbst immer wieder verharmlost. Über Recherche finden alle Beteiligten heraus, welche grausige Vergangenheit dieses Haus birgt, und dass sich die Perrons auch nicht mehr durch Wegzug von den Heimsuchungen befreien können.

Die Familie - insbesondere die jünsten Kinder - geraten in akute Lebensgefahr. Da muss schnell gehandelt werden ...

Es gibt ja immer wieder Filme, wie z.B. Paranormal Activity, die als extrem gruselig gehandelt werden, und - zumindest für mich - sehr langweilig und vorhersehbar sind. Dieser Film ist alles andere als langweilig - sicherlich auch aufgrund der guten schauspielerischen Leistung aller Beteiligten und der wirklich guten Special Effects.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2014
Einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre.

+Fesselnder Spannungsbogen
+Ausreichend "Erschreck-Momente"
+Stimmige Story
+Ausgezeichnete Leistung der Schauspieler
+Super-Creepy Sound

Wer auch noch einige Wochen nachher was von einem Film haben will,
ist hier an der richtigen Stelle!
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52 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2013
Nachdem mich "Insidious" faszinierte wie schon lange kein (Grusel-)Film mehr, war mir klar, dass ich "The Conjuring" unbedingt anschauen musste. Zu meinem Unverständnis lief dieser Film aber im Kino im Ort nicht einmal - für mich völlig absurd, bedenkt man, dass sonst auch aller M**** gezeigt wird... (grrrr...)
Nun ja, somit bin ich eben ein paar km weiter gefahren und ich konnte "The Conjuring" trotzdem anschauen.

Neu ist die Story in "The Conjuring" sicherlich nicht. Man hat Ähnliches schon oft gesehen, z. B. im fabelhaften "Haus der Dämonen", "The Amityville Horror" oder zuletzt auch in "Insidious".
Wieso gebe ich diesem Fall aber nun 5 Sterne?

Ganz einfach: James Wan greift in diesem Film einfach auf die besten Shocker-Momente und subtilen Grusel der letzten Jahrzehnte zurück, kombiniert es mit einer Atmosphäre der Angst ähnlich wie in "Insidious" und verpackt alles wunderschön in einer 70er Jahre Story in authentischem Setting.
Horror-Fans werden vieles in diesem Film kennen: sei es die grässliche Puppe ("Chucky"), herunterfallende Bilder ("Poltergeist"), eine Teufelsaustreibung ("Der Exorzist") usw. - nichts davon ist wirklich innovativ und neu.
Aber James Wan versteht es einfach, mit seinen Filmen Angst zu erzeugen mit einer komplexen Mischung aus Geräuschen, Musik und der Heraufbeschwörung von Urängsten (allein im Keller, Licht geht aus usw.).

Herausgekommen ist ein Oldschool-Horrorfilm, der im Jahr 2013 wirklich seinesgleichen sucht. Die Kids heutzutage wissen doch gar nicht mehr, was guter Grusel überhaupt ist - sie kennen nur noch Szenen mit literweise Blut und endlose Gewalt. Das wird dann als Horrorfilm verkauft. "The Conjuring" geht hier den subtileren Weg des Kopfkinos und hinterlies bei einigen Kinozuschauern (so auch bei mir) doch einen "bleibenden Eindruck".

Absolute Empfehlung von mir für Freunde des gepflegten Gruselfilms.

Ich möchte mehr solche Filme!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2014
James Wan hat es geschafft! Nach Saw hat er endlich wieder ein Meisterstück vollbracht.

Dies soll jetzt nicht bedeuten, dass seine Arbeiten zwischen diesen beiden Filmen schlecht gewesen wären, nein die waren absolut gut.

Doch dieser Film kann es durchaus mit den ganz grossen Klassikern den Genres aufnehmen (z.B. "Der Unheimliche Gast", "Das Grauen", "Bis das Blut gefriert" oder "Tanz der Totenköpfe")

Wer sich gerne mal wieder richtig "gruseln" möchte, der liegt mit diesem Film genau richtig! (Am besten ganz im Dunkeln ansehen...;))

Bild & Ton sind übrigens top!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2014
... war es, passend zum Novemberwetter und weil ja keine Bundesliga oder Formel 1 war, die Filme

Conjuring - Die Heimsuchung,
Besessen - Der Teufel in Mir,
Possession - Das Dunkle in Dir und
Silent Hill - Revelation

anzusehen. Von dieser Auswahl ist Conjuring eindeutig der Beste. Die Grundhandlung ist schnell erzählt : Eine Familie zieht auf ein abgelegenes Haus nahe eines Waldes, weil das Haus günstig zu haben war. (Warum wohl? :-) Als die Familie mit Sack und Pack dort ankommt, weigert sich der Familienhund das Haus zu betreten. Doch anstatt auf den Hund zu hören zieht die Familie in das Haus ein und das Schicksal nimmt seinen Lauf... Schnell passieren im Haus gruselige Dinge und die Familie bittet die Geisterjäger Ed und Lorraine Warren um Hilfe um dem Spuck zu beenden...

Die Handlung ist nicht gerade neu, aber doch sehr interessant und innovativ erzählt. Der Film bietet viele wirklich gruselige Momente z.B. als die Mutter mit der jüngsten Tochter Verstecken spielt oder die Auftritte der Puppe Annabelle...

Lediglich vom Ende mit dem obligatorischen Exorzismus hätte ich mir etwas mehr versprochen, u.a. auch weil die Tochter, die mit der Hexe gefangen war, vom Gefühl her nie wirklich in Gefahr war. Das habe ich in anderen Filmen schon besser bzw. dramatischer gesehen.

Da der Film ja auf "wahren" Begebenheiten beruht, hätte ich mir zudem gewünscht, dass zumindest die Extras auf die Frage eingehen, ob wirklich Übersinnliches im Spiel war. Schließlich ist ohne Anwesenheit eines Geistes das Exorxismusprogramm nicht unbedingt die beste Problemlösung, sondern medizinische Behandlung... Daher insgesamt nur 4 Sterne.

Achtung: Als bekennender Puppenhasser würde ich Gleichgesinnten raten bei den Szenen mit der Puppe Annabelle nicht zu genau hinzusehen oder sich am besten gleich die Augen zuzuhalten. Sonst kann es passieren, dass man das Bild der Puppe so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt! :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2015
Ich muss erstmal sagen, dass ich auf der "Horror" Schiene doch etwas der Neuling bin. Warum? Nicht vor Angst, sondern bisher hatte ich mit dem Genre eigentlich kein Kontakt. Bis auf die typischen kommerziellen Ausnahmen wie SAW oder Final Destination natürlich. Dann bin ich auf Conjuring - Die Heimsuchung gestoßen. Fasziniert hat mich das Cover - wobei viele sicherlich denken: OK, typisch, altes Haus ganz alleine - war ja klar. 0815 eben. Und ja, genau das dachte ich am Anfang auch. Der Film braucht auch eine gewisse Zeit um spannend zu werden und zu wirken. Anfangen tut es mit so Kleinigkeiten und direkt zu Beginn denkt man sich: OK, es geht wohl um eine Puppe (Nein, geht es nicht ;)) . Richtig gut fand ich die Spielchen die mit dem Zuschauer gespielt werden. Man erwartet jeden Moment den Schocker schlecht hin, weil z.B. die Kameraführung oder die Situation im Film das auf jedenfall Vermuten lassen..aber ne - erstmal nicht. Man bekommt so ne Art "egal" Einstellung denkt, ok, passiert ja wohl doch erstmal nix wildes. Uund dann...BAM. Ich habe mich dann auch richtig erschrocken, weil ich durch die vorherigen "Fakes" einfach nicht mehr mit gerechnet habe. Dann gehts aber richtig rund und der Film nimmt ordentlich Fahrt auf. Für mich war es richtig stressig.

Die Story wird gut und vor allem echt clever aufgebaut, man wird etwas mit angedeuteten Schockmomenten geködert, gut durch die Mitte geführt und grandios und spektakulär zum Ende gebracht. Top FILM.
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