Pillar medlet sich nach "For The Love Of The Game" lautstark mit "Confessions" zurück. Und ich muss saden, dass "Confessions" mehr als gelungen ist! Pillar schaffen es Härte und Melodie zu vereinen und das nicht zuletzt durch Steichelemente, die auf den bisherigen Alben nicht zu hören ware. Das mag aber auch am Produzent der CD liegen, der da heißt Rob Graves (Red).
Das Album öffnet mit dem härtestens Song der Platte: Fire On The Inside und geht gleich nach vorne los ohne lange zu zögern. Diese Härte kann man wohl schwer auf den Vorgängeralben finden, meines Erachtens aber sehr gelungen.
Danach folgt, das für mich herausragende Whatever It Takes. Der typische Pillarsong: ruhige Verse und rockiger Rafrain. Der Höhepunkt des Songs findet sich am Ende,wenn Rob Beckley beginnt, alles was in ihm ist, herauszupressen.
Genialer Song. Mit Secrets And Recrets wird es etwas ruhiger, doch nicht zu sehr. Was für mich bei diesem Song heraussticht ist der melodiöse Refrain. Insgesamt sind die härteren Nummern durchaus gelungen und wechseln zwischen Gesang und Screams. Call To Action ist noch ein richtiger Groover und zählt neben Whatever It Takes zu meinen Liebelingsliedern auf der CD. You Are Not The End rockt ebenfalls ab und beinhaltet Sprechgesang in den Versen. Schöner Zug den Pillar da macht.
Die Balladen sind hitverdächtig und insgesamt 3 in der Zahl. Was bei einer Gesamtzahl von 10 Songs schon recht viel ist und Pillar wahrscheinlich auch als Manko angerechnet werden wird nachdem auf For The Love Of The Game nur eine Ballade zu finden ist.
Dennoch ein mega geniales Album, welches jedem Pillarfan zu empfehlen ist und auch denen, die auf Musik der härteren Art stehen in der sich Gesang und Screams abwechseln (dennoch dominiert der Gesang).