Confessions - Ein unsoziales Partygirl (Confessions Of A Sociopathic Social Climber) kann seine Herkunft leider nicht verhehlen: Auf TV-Material und in entsprechend schlichten Kulissen gedreht, wirkt der komplette Film wie die Pilotfolge einer geplanten, aber nicht realisierten Sitcom, was er wahrscheinlich auch war/ist. Jennifer Love Hewitt kann das Werk leider auch nicht retten, sondern nur ein wenig veredeln. Da hilft es auch nicht, dass sie sich für die Rolle augenscheinlich in die engsten Outfits und knappsten Push-ups ihrer bisherigen Karriere gezwängt hat. Leider ist auch der Augenschmaus kein echter Kaufgrund, denn so oder so erscheint das fertige Produkt einfach billig.
Die deutsche Synchronisation ist auch wenig gelungen und wirkt selbst auf den gewogenen Betrachter äußerst lustlos. In Sachen Humor gibt es einige schöne Ansätze für Schwarzen Humor und ein gerüttelt Maß an Zynismus, aber das auch nicht gerade auf einem durchgängigen Niveau, das Freude machen würde.
Fazit: Dem kleinen Label Medienvertrieb in Buchholz ist hier kein großer Wurf gelungen und Jennifer Love Hewitt sollte sich dringend einen neuen Agenten suchen. Es geht bergab, was schade ist. Nur für wirklich eingefleischte JLH-Fans und Sammler zu empfehlen.