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Zu den stärksten Stücken auf Confessions On A Dance Floor zählt neben dem äußerst beschwingten "Sorry" und der von einem an markanter Stelle platzierten Sample der schwedischen Pop-Götter Abba getragenen Single Hung Up vor allem das mit einem pumpenden Beat ausgestattete "I Love New York". Sicher einer der markantesten Songs der Platte. Sehr schön auch das deutlich subtilere, mit einem entspannt dahingleitenden Disco-Groove unterlegte "Let It Will Be" und das in seinem Retro-Sounddesign an die mittleren achtziger Jahre erinnernde "How High". Madonna hat sich mit Confessions On A Dance Floor musikalisch wieder einmal neu erfunden, ohne musikalisch wirklich sensationelles aufzutischen. Doch gerade der erfolgreiche Rückgriff auf bestens bewährte Rezepte bewahrt sie diesmal davor, sich allzu weit vom Massengeschmack zu entfernen. --Norbert Schiegl
Da das ganze Album quasi wie Mix-Tape ineinander übergeht, folgt ohne Pause GET TOGETHER, ein weiterer Ohrwurm, diesmal im French-House-Outfit: 9 Punkte.
SORRY ist der nächste Knaller, der sofort beim ersten Hören hängen bleibt und die beste Melodie des gesamten Albums vorweist: 10 Punkte.
Mit FUTURE LOVERS wird's noch geiler. Eine fette Mirwais-Produktion (leider die einzige des Albums), mit all dem Krach und all den Sounds, die einen Electro-Song ausmachen: 10 Punkte.
I LOVE NEW YORK ist meiner Meinung nach der einzige "Füller" auf dem Album. Wie der Titel schon sagt, eine Liebeserklärung an New York, die aber uninspirierter und unmelodiöser kaum hätte sein können: 3 Punkte.
Dieser Ausrutscher ist aber schnell vergessen, wenn man sich den nächsten 4 Liedern zuwendet: Musikalisch irgendwo zwischen Kraftwerk, Daft Punk, Kylie Minogue, Depeche Mode und Madonnas Anfängen einzuordnen, stellen LET IT WILL BE, FORBIDDEN LOVE,
JUMP & HOW HIGH einen abwechslungsreichen und mehr als soliden Mittelteil dar, in dem keine Sekunde Langeweile aufkommt: Jeweils 9 Punkte.
ISAAC braucht ein wenig, aber wenn man sich erst mal an die eingestreuten hebräischen Gesänge gewöhnt hat, entuppt es sich als wahre Perle. Dass es im Text um Selbstfindung geht, überhört man fast, weil man sich beim Hören an einen Strand Ibizas versetzt fühlt, wo man die aufgehende Sonne nach einer durchfeierten Nacht geniesst: 10 Punkte.
PUSH und LIKE IT OR NOT bilden den krönenden Abschluss, mit Hammerrefrains: Am besten zu beschreiben mit Missy Elliot meets Depeche Mode and Sting: Wieder jeweils 10 Punkte.
Insgesamt ist Confessions On A Dance Floor ein in sich stimmiges und stimmungsvolles (Party-)Album, das sich nahtlos in die Reihe Madonnas letzter 3 Alben einreiht und sich, bis auf einen kleinen Patzer, mühelos immer und immer wieder durchhören lässt.
Anspieltipps: Sorry, Push, Get Together, Like It Or Not, Let It Will Be und Future Lovers.
Zur Special Edition:
Die Bilder und das Format sind schon toll. Das Buch, um seine "Geständnisse" festzuhalten, ist eher ein netter Gag, den aber keiner braucht.
Was mich wirklich ärgert ist, wie die CD befestigt ist. Ein Schaumstoffpunkt, an den die Scheibe angedrückt wird ist doch etwas sehr sporadisch. Da hätte man wirklich eine bessere Lösung finden können.
Doch für Fans lohnt sich auch das. Das Objekt im Regal kommt schon gut.
von supermelodisch bis hin zu wirklich groovigen Beats ist der Stil-Mix mal wieder voll und ganz gelungen und landet bei mir absolut in der High-Score...
selbst nach über 20 Jahren überrascht mich diese Frau immer wieder auf´s Neue ohne mich zu langweilen.
ich kann nur sagen, weiter so... dann bleibe ich ihr noch weiter 20 Jahre treu ;-)
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