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Zu den weiteren Höhepunkten der noch von Antonio "LA" Reid betreuten Produktion, der inzwischen als Chef von Arista seinen Hut nehmen musste, zählen neben der entspannt swingenden Ballade "Truth Hurts", in der Usher einmal mehr auf unnachahmliche Art und Weise sein Unglück in Liebesdingen besingt, vor allem das von Jimmy Jam und Terry Lewis makellos in Szene gesetzte "Bad Girl": eine in allen Details perfekt arrangierte Downbeat-Funk-Hymne, die mit ein paar verführerischen R&B-Harmonien noch zusätzliche Pluspunkte sammelt. Usher präsentiert sich auf Confessions als gereifter, abgeklärter Entertainer, der immer genau im richtigen Moment die Zügel schleifen lässt, aber auch keine Gelegenheit verpasst, das Tempo zu verschärfen, sollte es nötig sein. --Norbert Schiegl
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die erste Häfte überwiegt ...,
Rezension bezieht sich auf: Confessions [17 Tracks] (Audio CD)
Verfahren: Das Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -). Intros bzw. Interludes können allerdings wegen ihrer regulären Schwäche maximal nur mit einer 3- bewertet werden.1 - Intro: "Confessions" beginnt mit einem sehr melancholischen Intro, das von einer simplen Akkustikgitarre dominiert wird und auf dem durchweg nur wenig gesungen wird. Usher spricht vielmehr zu schwindenen Backgroundgesängen und erklärt die Hintergründe des Albumtitels. Ungewöhnlich für den Anfang eines R&B-Longplayers. (1-) 3 - Throwback: Soundtechnisch ungewöhnlich zeigt sich Usher erstmals an dieser Stelle. Die warme Up-Tempo-Nummer wird von E-Gitarren angeführt und schwankt - melodisch gesehen - zwischen freudigen und traurigen Passagen. Als einprägsam beweist sich dabei allerdings nur der Refrain als auch die kurzen Zwischenrufe einer Frau. Insgesamt also ganz akzeptabel. (1-) 4 - Confessions (Interlude): Obwohl bereits jede zweite black-music-orientierte Platte ein Telefongespräch als Interlude beinhaltet, kann auch der liebe Usher nicht auf eine solche Überflüssigkeit verzichten. Schön ist weingstens, dass er gen Ende noch zu einem edlen Arrangement aus Piano und Streichern zu singen beginnt. (2) 5 - Confessions Part II: Stilistisch ist auch dieser Song eher schwer einzuordnen, denn "Confessions Part II" klingt zwar wie eine typische Ballade, besitzt dafür aber einen viel zu schnellen Beat. Dieser spiegelt sich in einem kurzartmigen E-Gitarren-Zupfen wieder und verleiht "Confessions Part II" ordentlich an Tempo. Alles in allem einer durchaus gelungener Track, der zwar nicht unbedingt neu klingt aber lyrisch sehr offen ist. (2-) 6 - Burn: Was auf "8701" das beliebte "U got it bad" war, ist auf diesem Album "Burn", das als zweite Single gehandelt wird. Mit einem ungewöhnlichen Titel geprägt, bei dem man wohl eher an einen schnellen Track denkt, enthält "Burn" die selben Grundelemente wie sein "8701"-Pendant, erinnert sogar an Balladen von "My way". Dabei verzichtet es aber auf dramatisch-herzerreißernde Melodien und Schrei-Passagen und konzentriert sich lieber auf seine warme, romantische Ader sowie Ushers hellen, rapähnlichen Gesang. (1-) 7 - Caught up: Mit diesem Floorfiller erinnert Usher zumindest melodisch an alte Erfolge wie beispielsweise "U-Turn". Die eingängige Hook überzeugt durch ständig wiederholende Zwischenrufe, kann aber soundmäßig nur wenig aus den Vollen schöpfen - dafür ist das eigenartige Arrangement aus schwindenen Syntasize- und tiefen Posaunenklängen einfach zu speziell. Hätte man sich stilitsch eher an "Yeah" gehalten, hätte aus "Caught up" durchaus was werden können. (3+) 9 - Superstar: Nein, dieser Track hat nichts mit Jamelias gleichnamigen Pop-Song zu tun, sondern erweist sich als ushertypische Ballade mit innovativen Arrangement. Dieses spiegelt sich in surrenden, radioverzerrten Klängen wieder, die ein sehr nächtliches und verträumtes Feeling mit sich führen. Insgesamt also ein sehr gelungener Song, der zwar nicht im Ohr sitzen bleibt, aber dem einfach relaxt zu lauschen ist. (1-) 10 - Truth hurts: Nein, auch dieser Track enthält keine Adaptionen, die an dieser Stelle wohlmöglich auf eine gleichnamige Sängerin schließen lassen könnten, welche vor zwei Jahren Furore machte. "Truth hurts" ist eine simple Mid-Tempo-Ballade mit noch viel simplerer Melodie und noch viel viel simpleren Lyrics. Alles in allem einer der unauffälligeren Tracks mit Lückenfüller-Charakter und -Qualität. Und bitte nicht gähnen! (3-) 11 - Simple things: Nach "Superstar" und "Truth hurts" kommt man spätestens hier nicht um die Frage herum, ob Usher sich mehr schlecht als recht durch Alicia Keys für sein neues Album hat inspirieren lassen hat. Neo-Soul-Einflüsse in Form von Klavierklängen und einfachen Rhyhmusinstrumenten zaubern nämlichen auch aus dem uneinprägsamen "Simple things" eine Mid-Tempo-Ballade mit B-Seiten-Charakter, was aus den letzten drei/vier Songs schlecht platzierten Einheitsbrei macht. (3) 12 - Bad girl: Erneut wagemutig zeigen sich Usher und seine Produzenten an diesem Punkt. Laute E-Gitarren mit rockzügen lassen "Bad girl" an Michael Jackson erinnern, was auch dem Mix aus hellem und kräftigem Gesang zu verdanken ist. Jedoch geht auch hier nach gut zwei Minuten (ähnlich wie bei "Caught up") die Puste verloren und triste Langeweile tritt ein - Bitte mehr typische Dancefloor-Beats! (3+) 14 - Can U handle it?: Auf einem R&B-Longplayer darf natürlich auch der als solch betitelte "Baby-Making-Song" nicht fehlen, welcher auf "Confessions" mit diesem Track eingeläutet wird. Die gesamte Tonfolge ist sehr, sehr, sehr langsam gehalten und entgeht nur knapp dem Synonym "Lahmheit". Dafür kann sich Usher stimmlich aber völlig entfalten und stößt in ungeahnte Tiefen und Höhen vor, die ein ganz gelungenes Lied mit hohem Chill-Faktor formen. (2) 15 - Do it to me: Ungewohnt vielschichtig erweist sich an diese Stelle nicht nur Sänger Usher sondern auch Produzent Jermaine Dupri, der eine seltsame aber auch mehr als gelungene Kombination von tiefen Poch-Beats und hellen Piano-Beats gefunden hat. Melodisch haut "Do it to me" zwar nicht unbedingt vom Hocker, dafür zählt es sicher zu den markantesten Tracks der Slow-Jamz auf "Confessions". (2+) 16 - Take your hand: Kurz vor Schluss wird's überraschenderweise noch mal ordentlich beatlastig, was für eine Up-Tempo-Nummer gen Ende eher ungewöhnlich ist. Nach einer äußerst langen Periode langsamer Tracks kommt "Take your hand" jedoch gerade recht und platziert sich nahtlos in der Liste - auch wenn der "Ohrwurm-Hit-Charakter" fehlt. (2-) 17 - Follow me: Auch das Ende von "Confessions" bleibt sehr R&B-untypisch. Zwar wird's wieder langsamer und grenznähernd hip-hop-balladesk, doch in "Follow me", das stilistisch eher schlecht als recht platziert erscheint, dominieren vor allem die Beats, die den gesamten Song mit einem sehr futuristischen Unterton bestücken. Seltsames Ende ... (3) Berechnete Durchschnittsentwertung: 2,08 ~ eine glatte 2 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nach erster Enttäuschung jetzt doch geil!!!,
Rezension bezieht sich auf: Confessions [17 Tracks] (Audio CD)
Mein erster Eindruck von "Confessions" war gemessen an dem Vorgänger "8701" erstmal mies. Ich konnte aber nicht so ganz glauben, dass ein USHER-Album nur einmal von mir gehört wird und dann wieder verschwindet. Also hab ich nochmal reingehört und schon gefiel mir das ganze Ding schon besser. Mit dem zweiten Hören gab's da plötzlich Hits wie "Burn", "Superstar" oder "That's what it's made for", die mir nicht aus dem Ohr gehen wollten. Mit der Zeit, wenn man dann mal irgendwie ins Album gefunden hat, springt auch der Funke bei den anderen Songs über (weitere tolle Hits sind "Do it to me", "Caught up" oder "Throwback").Usher neues Album ist, entgegen der aktuellen Single-auskopplung "Yeah!" ein ziemlich ruhiges Album geworden (mit noch höchstens zwei Ausnahmen), dass sehr smooth daherkommt. Einen richtigen Aussetzter findet man auf dem Album vergebens, denn alle Songs haben ihren Reiz und klingen irgendwie interessant. Ushers samtweiche Stimme kommt mehr denn je auf "Confessions" zur Geltung und zeigt, was für ein Talent in ihm steckt. Fazit: Auf jeden Fall ein Top-Album, dass nach Eingewöhungsphase richtig cool ist und super in den Frühling passt. Wer auf angenehmen und etwas ruhigeren R'nB steht, ist mit diesem Album bestens bedient und wird seine Freude daran finden. Aber Vorsicht: Wer mehr in Richtung "Yeah" erwartet wird bitter enttäuscht und sollte lieber mal reinhören vorher! PS: Das angebliche Duell zwischen Usher und Justin Timberlake ist totaler Quatsch, beide sind gut, beide sind auf ihre Art anders und beide gehören in die Musikwelt!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toll produziert, super gesungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Confessions [17 Tracks] (Audio CD)
Wow, Gratulation an Usher. Diese Scheibe ist der Hammer! Nach einem kurzen Intro geht es gleich los mit dem Megasong Yeah!, der einschlägt wie eine Bombe.Man merkt sofort das Lil'John seine Finger da im Spiel hatte, denn der Refrain von Yeah! erinnert voll an den Crunk-Style.Wer aber nach diesem Lied popige Songs mit leichtem Crunk Refrain erwartet, hat sich getäuscht. Denn es geht weiter im Programm mit RnB vom feinstem. Die folgenden Tracks sind ganz anders als Yeah!. Zum einen, wie schon gesagt, nicht so popig, zum anderen ruhiger. Auf dem gesammten restlichen Album lässts Usher mit wenigen Ausnahmen ruhiger zur Sache gehen, so dass dieses Album zum chillen und relaxen einläd. Bei den schnelleren Songs wie CAUGHT UP und BAD GIRL stellt man sich beim Hören automatisch vor, wie Usher live mit schneller Choreographie über die Bühne flizt. Ushers Erfolgsrezept ist für mich eindeutig das, was heute im Showgeschäft (leider) nicht mehr selbstverständlich ist: STIMME! Usher jedoch hat eine verdammt gute Stimme. Tiefe Töne, hohe Töne, egal welche Tonlage, er trift sie. Was ich auch noch besonders hervorhebenswert finde, ist die Ballade CAN YOU HANDLE IT?, in der im Refrain zusammen mit Usher eine Frauenstimme eingesetzt wird. Eine gelungene Abwechslung! Allerdings hätten die ersten 15 Songs gerreicht. Nummer 16 und 17 können mich nicht großartig begeistern, sie sind eher Durchschnitt. Das ändert aber nichts daran, das die Confessions-Platte 5 Sterne ganz und gar verdient. Die wunderbaren Balladen (Burn, Truth hurts,Confessions, usw.)und die wenigen Tanzlider (Bad Girl,usw.)haben das Zeug zu Klassikern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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