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Coney Island Baby

Lou Reed Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Musik

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Lulu

Biografie

Ein paar schöne Songzeilen zu schreiben, das bedeute für ihn Glück, sagte Lou Reed einmal. Der Rock-Poet, der am 2. März 1942 in New York das Licht der Welt erblickte, hat das Rock’n‘Roll-Vokabular dramatisch erweitert: Der Mann, der als Student Literaten wie Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Delmore Schwartz bewunderte, hat das lange „verbotene“ Territorium aller Spielarten des Sex, den… Lesen Sie mehr im Lou Reed-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (4. September 1989)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rca Local (Sony Music)
  • ASIN: B000005S31
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.725 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Crazy Feeling
2. Charley's Girl
3. She's My Best Friend
4. Kicks
5. A Gift
6. Ooohhh Baby
7. Nobody's Business
8. Coney Island Baby

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Coney Island Baby erschien 1976 und war ein heiterer Lichtblick nach dem unanhörbaren Experimentalwerk Metal Machine Music. Die meisten Lieder sind nett bis harmlos und nur manchmal lugt noch die alte Bösartigkeit zwischen den Zeilen hervor. Das Titelstück sticht aus allem heraus und ist nicht nur der beste Song der CD, sondern vielleicht das beste Liebeslied von Reed überhaupt.

Ansonsten gibt es Songs, die noch aus Velvet-Underground-Zeiten stammen ("She's My Best Friend"), mit "Kicks" ein weiteres Drogenlied (diesmal Kokain) und einen charmanten Song, der thematisch und musikalisch einen Countryeinschlag besitzt ("Nobody's Business"). Durch die angenehme, entspannte Atmosphäre hat die scheibe das Zeug dazu, ein Dauerbrenner auf dem heimischen Plattenteller zu werden. Danach sollte es einige Jahre dauern, ehe Lou Reed mit Street Hassle wieder ein Werk ähnlicher Qualität ablieferte. --Gregor Kannberg


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
Nach dem medienträchtigen Desaster der DoLP "Metal Machine Music" hatte man den offenbar nicht mehr zurechnungsfähigen Lou Reed schon abgeschrieben. Die Überraschung war groß als mit Coney Island ein paar Monate später ein lockeres und melodiöses Album daherkam. Dem man auch die privaten (weiter ansteigender Amphetaminkonsum) und beruflichen (Gerichts-Streits mit Management und Plattenfirma) Querelen 1975 nicht anmerkt.
Textlich recht persönlich, Einblick in die schwindsüchtige Aura, mit der sich der Star damals noch umgab.
- Das ruhige Coney Island ist der bekannteste Track. "The Glory of love might come through" war diesmal nicht ironisch gemeint. Gewidmet Rachel, dem seltsam-schweigsamen Transvesiten, der mit Lou seit einiger Zeit zusammen lebte. Einige Polaroid-Fotos von ihr/ihm sind auf "The Best of L.R." auf dem Cover.
- She's my best friend stammt noch aus Velvet Underground Tagen. Bekam hier in einer längeren Fassung ebenfalls einen dezenten Travestie-Anstrich. Chor und Text (she/he`s certainly not your average girl, gemeint ist Rachel) würden zu Romy Haags Bar in Berlin passen.
- Charley`s girls und Crazy Feeling sind kurze rockige Tracks. Die swingende Rhytmus-Gitarre ist klasse, wahrscheinlich nicht von Reed selbst. Die New Yorker Nacht: Suche nach Ablenkung ... Die Ausbeute ist ein Würfelspiel, welches Geschlecht ob privat oder käuflich wird sich noch entscheiden. In der Notwendigkeit, dieses Spiel der Suche immer wieder zu unternehmen (auch wenn die Ausbeute oft recht gering ist) unterscheidet sich Lou Reed von der No-Future Haltung des späteren Punk, der sich oft auf ihn berufen wird.
- Kicks ist mit Heroin und Street Hassle sein boshaftester Track. Reed schlüpft lyrisch als Erzähler in die Rolle einer Nachtschatten-Existenz, die ihre Adrenalin-Schübe durch Morde bekommt. Auch die Gitarrenlinie à la "Gloria" verleiht dem Thema ein weiteres Stück Glanz.
- die restlichen drei sind nicht schlecht, aber etwas blass im Vergleich.
- Als Lou Reed noch als weltweiter Oberdekadent galt, dessen Ableben in nächster Zukunft mehr als wahrscheinlich war, aus dieser Zeit braucht man 3 CDs:
Mit "Transformer", "Coney Island Baby" und "Sally Can't dance" im Regal bekommt selbst der normalste Familienvater einen dekadenten homoerotischen Anstrich. Falls dieser sich auch noch "Metal Machine Music" zulegt, läuft er Gefahr von seiner Umgebung als gänzlich übergeschnappt eingestuft zu werden.
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Von weiser111
Format:Audio CD
Was von Lou Reed als Krönung des rundum gediegenen Sommerabends... Huch! Geht das? -- Zumindest mit einem seiner Alben geht es, nämlich mit "Coney Island Baby" von 1976: Auf dem Album sind acht Songs; lässige, eingängige Melodien, die freilich nie banal werden. Dafür sorgt schon das gewisse Lou-Reed-Extrakt, das auch hier nicht zu überhören ist, und dass die Texte nicht bissig wären, kann man ebenfalls nicht behaupten. Aber dieses Lou-Reed-Extrakt dominiert nicht, und erstrecht klirrt kein penetrantes "Das hier ist bitteschön Kunst, also haltet's gefälligst aus" aus den Lautsprecherboxen. Stattdessen gibt's in jedem Song feine Gitarrenläufe zu hören, mal sind sie cool und dann wieder verspielt, die da haargenau reinpassen.
Kein abgehobenes Zeug also, sondern achtmal Feines: Mal gibt's Melancholie in ihrer musikalischen Form (siehe bzw. höre das einfach schöne "Coney Island Baby"), mal swingt diese Melancholie sich eins und hat eine unwiderstehliche Melodie im Gepäck ("Crazy Feeling"), mal rock'n'rollt es à la Lou Reed (z.B. "Ooohhh Baby"), und dann wieder erinnert's von Ferne an bodenständigen Folk ("Nobody's Business"). Und alles passt zusammen, man kann's am Stück hören, einfach so, weil man gerade was lässig-lockeres ohne unnötiges Gefuchtel hören will.
Nein, normalerweise hab ich's nicht so mit Lou Reeds Alben. Aber manche darunter mag ich, und sein "Coney Island Baby" finde ich zum Abheben gut.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
So ein harmonisches Album hatte 1976 wohl kaum jemand noch von Lou Reed erwartet. Nachdem er das schier unanhörbare "Metal Machine Music" veröffentlicht hatte und dazu etliche verrückte Interviews gegeben hatte wurde er von vielen Hörern abgeschrieben. Mit diesem Album schließt sich auch der Kreis mit den typischen Reed Alben der Siebziger. Da klang jede Platte ganz anders als die vorherige, niemand wußte, wohin er sich weiter entwickeln würde. Sein Drogenkonsum schien auch seine weitere Karriere als unwahrscheinlich erscheinen. Er veröffentlichte unter einem neuen Label "Arista" noch einige dekadente Werke (am besten war "Rock and Roll Heart" und das originelle Live Album "Take no Prisoners". Doch dann schien der "Ober-Decadant" endlich Boden unter den Füßen gefunden zu haben und wollte nicht mehr den Ausgeflippten spielen, wie zu Zeiten von 1972-77. Ab "The Blue Mask" wurde er erwachsen und seriöser, bis heute. "Coney Island" ist eines seiner besten Alben aus der "Dekadenzphase". Weiterhin aus dieser Zeit anschaffenswert. "Transformer", "Berlin", "Sally Can't Dance", evtl. als Scherez "Metal Machine Music". Aus der Erwachsenenphase vor allem "Songs for Drella" (klingt wie reife Velvet Underground, meist ruhig), "New York" (für alle) und "Ecstasy". Thomas R
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